Rapid Hammer

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RAPIDHAMMER: March 2008

Monday, 31 March 2008

Ist es ManU's Jahr?

"It is in Europe where United have it all to lose. For if this most talented United team do not win the Champions League final in the Luzhniki Stadium, Moscow, on May 21, they will have underachieved and Sir Alex Ferguson knows it. United are the best in Europe. This is their time, just as it was Barcelona’s two years ago, and they must make the most of it."

Martin Samuels in The Times über seinen absoluten Favoriten für den Sieg in der Champions League, die ManU das letzte Mal 1998/99 gewonnen hat
Morgen spielt Manchester United in Rom gegen AS Roma, ebenso wie im CL-Viertelfinale der letzten Saison (mit 1:2/7:1 setzte sich damals United durch) und auch schon in der Gruppenphase 2007.
Der Aufsteiger aus dem Viertelfinale spielt dann gegen den Gewinner aus Schalke/Barcelona*).
Wird es ManU's Jahr?
In der englischen Premier League sieht es ganz danach aus: Am Samstag demolierte man Aston Villa mit 4:0 (Ronaldo 17, Tevez 33, Rooney 53, 70) und führt die Tabelle mit 5 Punkten Vorsprung auf Chelsea (Sonntag 1:0 gegen Middlesbrough [Carvalho 6]) an. Dazu haben die "Red Devils" eine um +20 Tore bessere Tordifferenz als die "Blues".
In den englischen Cupbewerben war es bisher aber nicht "ManU's Jahr": im FA Cup machte man sich zwar im Achtelfinale noch eine Hetz mit Arsenal (4:0), verlor aber dann das Viertelfinale in Old Trafford gegen den FC Portsmouth 0:1. Im Ligacup war gar schon in der dritten Runde Schluss (0:2-Heimniederlage gegen Coventry).
Kein Zweifel, ManU spielt heuer toll: Mit Ronaldo, Rooney und Tévez haben sie ein torgefährliches Trio - auch wenn oft nur zwei von diesem "magischen Dreieck" spielen.
Doch die Champions League ist ein Cupbewerb, und in K.O.-Spielen haperte es heuer schon öfters bei den Red Devils. Auch gegen Olympique Lyon im Achtelfinale war's ziemlich knapp (1:1/1:0). Und ich glaube, AS Roma wird diesmal sicher schwerer zu knacken sein als im Vorjahr und in der Gruppenphase dieser Saison, in der ManU 1:0 und 1:1 gegen die Römer spielte. Immerhin hat der AS Roma im Achtelfinale Real Madrif (2 x 2:1) ausgeschaltet.
Ich weiß nicht so recht warum, aber diesmal glaube ich, werden es die Römer schaffen. Die von der UEFA für das Moskauer Finale gewählten Farben (siehe oben) passen ja auch zu gut zu den Giallo-Rossi!
Beinahe halte ich ihnen schon - trotz Insel-Verein und Carlos Tévez - die Daumen. Jedenfalls hoffe ich, dass Francesco Totti morgen spielen kann!

*) Das Hinspiel "auf Schalke" wird übrigens nicht im deutschen Free TV zu sehen sein. Die Partie am 1. April in Gelsenkirchen wird exklusiv vom Pay-TV-Sender und Rechteinhaber Premiere übertragen. Der Free-TV-Sender Sat.1, der laut Vertrag nur Mittwoch-Partien zeigen darf, ist am 2. April beim Spiel Fenerbahce Istanbul - FC Chelsea dabei.

Sunday, 30 March 2008

Thank you, King Kev!

T*ttenham 1-4 Newcastle
Newcastle gewinnt trotz 0:1-Rückstandes an der White Hart Lane und schafft damit erstmals zwei Siege hinter einander seit Dezember.
West Ham bleibt in der Tabelle 5 Punkte vor den Spurs.

Saturday, 29 March 2008

Sunderland 2 West Ham 1

West Ham: Green, Neill, Ferdinand, Spector, McCartney (45 Pantsil, 71 Tomkins ), Ljungberg (injured - ham string 87), Parker, Mullins, Noble, Cole (65 Solano ), Ashton.
Subs not used: Walker, Boa Morte

Goals: Ljungberg (18); Jones (29), Reid (96).

Highlights: Video here.

West Ham manager Alan Curbishley:
"I would have been delighted if we had taken a battling point. Once we scored we seem to back off.
"Then we lost one player after another after another and we were reduced to 10 men.
"The injury situation is chronic now.
"We have to regroup now but I can't tell you who I've got fit and available. Our injury situation has got worse."

Sunderland v West Ham Preview

Sunderland - ein Klub, der gegen den Abstieg kämpft, in den letzten Wochen aber einen ziemlichen Aufschwung erlebte. Roy Keane, der um markige Sprüche nicht verlegene Trainer mit dem (mindestens) Dreitage-Bart, konnte sich am letzten Wochenende sogar über einen 1:0-Auswärtssieg gegen Aston Villa freuen, den ersten Erfolg "on the road" in dieser Saison für seinen Klub.

3:1 am 21. Oktober 2007
Das erste Spiel in dieser Spielzeit gewann West Ham am Upton Park mit 3:1 - ein Ergebnis, das allerdings besser aussieht, als das Spiel war: In der 73. Minute war es noch 1:1 gestanden und Sunderland hatte durch den stets gefährlichen Kenwyne Jones sogar gute Chancen gehabt, in Führung zu gehen. Dann kamen Solano und Boa Morte ins Spiel. Der West Ham-Anhang sang "You don't know what you're doing", aber diesmal war es tatsächlich Boa Morte, der dem Spiel die entscheidende Wendung gab (man glaubt es kaum!): Zwei Assists brachte der Vielgescholtene zustande, einen auf Solano, der die Stange traf (worauf der zurückspringende Ball den Keeper auf dem Fuß erwischte und von dort ins Tor kullerte!), und den anderen auf Craig Bellamy, der ausnahmsweise in dieser Saison einmal spielte. Der kleine Waliser netzte ein und zeigte dem Anhang auf dem Bobby Moore Stand die gekreuzten Arme zum Zeichen des Jubels und der Verbundenheit. Wie schön!

Kenwyne Jones - "another Didier Drogba in the making"
Nun also geht es am Samstag um 16:00 (MEZ) ins "Stadium of Light", wo die "Black Cats" aus Sunderland zu Hause sind und der gefährliche Kenwyne Jones dürfte sich rechtzeitig von einer mysteriösen Virus-Erkrankung erholen, die seinen Einsatz in einem Ländermatch am Mittwoch für Trinidad & Tobago angeblich noch verhindert hatte.

Verletztenliste bei den Hammers
Bei West Ham hört man, dass Neo-Rakete Freddie Sears mit einer "groin injury" (Leistenverletzung) kämpfe - wäre ja ein Wunder gewesen, wenn es in dieser verletzungsgeneigten Saison einmal eine Woche gäbe, in der zumindest kein neuer Verletzter hinzukäme.
Da Matthew Upson möglicherweise noch immer rekonvaleszent ist, könnte der junge James Tomkins, der am Spieltag seinen 19. Geburtstag feiert, erneut zu einem Platz in der Verteidigung kommen. Bei seinem ersten Einsatz im englischen U19-Team konnte der Junge zur Wochenmitte sogar zwei Tore machen.
Mit dem Einsatz von Etherington, Bowyer oder Faubert rechne ich nicht, die scheinen noch immer nicht voll fit zu sein, während Bobby Zamora vielleicht wieder mal ein "run-out" bekommen könnte.

Angriff
Dean Ashtons Form wird hoffentlich weiter ansteigen, denn obwohl er nach seiner einjährigen Verletzungspause heuer noch nicht zur alten Form und Torgefährlichkeit zurückgefunden hat, ja meistens behäbig und desinteressiert wirkte, ist er dennoch West Hams gefährlichster Angreifer und top-scorer des Klubs mit sieben Toren.

Mittelfeld
Dass Scott Parker im Mittelfeld nun wieder regelmäßig spielen dürfte, freut mich. Mark Noble war für England-U21 über Bitte von Manager Curbishley diesmal nicht im Einsatz und sollte daher frisch genug für eine weitere gute Leistung - hoffentlich von Beginn an - sein. Und Freddie Ljungberg wird derzeit von Spiel zu Spiel stärker und dürfte als Berufsoptimist (er rechnet noch mit UEFA-Cup-Qualifizierung; bis vor Kurzem dachte er sogar an die Champions League) ein durchaus wichtiger Antreiber für das Team geworden sein.

Kapitän
Bei Lucas Neill, der wieder einen Captain's Blog geschrieben hat, muss man hoffen, dass seine weite Reise zum australischen Team (0:0 gegen China) ihn nicht zuviel Substanz gekostet hat.

Der Torhüter, ein EverGREEN
Wenn Robert Green, der für England gegen Frankreich 90 Minuten lang die Bank wärmte, während er für West Ham - als einziger Spieler - jede Minute in dieser Saison auf dem Platz gestanden ist, gut hält und die Mannschaft eine Leistung bringt wie gegen Everton, dann könnte etwas drin sein im "Stadium of Light". Es wäre der erste Auswärtssieg bei Sunderland seit fünf Jahren.

Die Tipps der "Sachverständigen":
Setanta: 1-1
Lawro (BBC): 2-1
Sky: 1-1

Sonst noch in der Premier League:
Die interessanteste Partie vom Wochenende ist sicher Liverpool gegen Everton am Sonntag (17:00 MEZ). Im Merseyside-Derby geht es um die Qualifikation für die Champions League. Everton liegt derzeit auf Platz 5, zwei Punkte hinter dem CL-Platz 4, den Liverpool besetzt.
Die weiteren Spiele:
Samstag:
Birmingham v Man City, 15:00 (alle weiteren Zeiten GMT)
Bolton v Arsenal, 15:00
Derby v Fulham, 15:00
Man Utd v Aston Villa, 17:15
Portsmouth v Wigan, 15:00
Reading v Blackburn, 15:00
Sonntag:
Chelsea v Middlesbrough, 13:30
Tottenham v Newcastle, 15:00

In Schottland steigt schon Samstag Mittag (13:30 MEZ) das Old Firm-Derby
Rangers v Celtic, bei dem Ex-Hammer Christian Dailly (gebrochene Zehe) für die Rangers fraglich ist. Die Rangers haben derzeit 3 Punkte Vorsprung und ein Spiel weniger als Celtic im Rennen um die schottische Meisterschaft.

Friday, 28 March 2008

Frank Hoffmann (Österreich): Wir werden Europameister!

Die Ergebnisse der beiden letzten Testspiele waren noch nicht ganz dazu angetan, den Optimismus von Sänger Frank Hoffmann und den Radioreportern Adi Niederkorn und Edi Finger jun. zu teilen. Aber Adi und Edi meinen: "Die größten Erfolge beginnen mit einem Traum!"
Wobei die Frage ist: Wovon träumt der bekannt manisch-depressive österreichische Fußballfan?

Nun haben Fußballfans die Gelegenheit, ihre Träume akustisch weiterzutragen und gemeinsam mit Hoffmann bei seinem rot-weiß-roten EM-Song "Wir werden Europameister" mitzusingen. Später werden die Gesangsdarbietungen auf einer CD verewigt. Jedermann kann bei der auf dem Video angegebenen österreichischen Telefonnummer anrufen und mitsingen! Na Bumm!

Der offizielle ÖFB-Song ist allerdings Christina Stürmers FIEBER (Video hier). Ob das Lied auch während der EURO in den Stadien erklingen wird, ist aber fraglich. Offizieller Song der UEFA ist nämlich nicht "Fieber", sondern "Feel the Rush" von Shaggy:


Freddie Ljungberg: "West Ham-Fans für Schweden!"

Schwedens Teamkapitän bleibt bei den Hammers
Freddie Ljungberg spielte am Mittwoch als Schwedens Kapitän 57 Minuten bei der 0:1-Niederlage gegen Brasilien in Arsenals Emirates Stadion. Auf West Hams Homepage lobte er schon vor diesem Spiel den schwedischen Anhang, meinte aber im Hinblick auf die EURO, es wäre nicht schlecht, wenn diesen in Österreich und der Schweiz noch ein paar West Ham-Anhänger verstärken könnten. Vielleicht könnte ich ihm diesen Wunsch sogar erfüllen...

Die Schweden spielen in Gruppe D mit Griechenland, Russland und Spanien. Am 10. Juni (20:45) starten sie in Salzburg mit dem Spiel gegen Titelverteidiger Griechenland, am 14. Juni (18:00) geht es in Innsbruck gegen Spanien und am 18. Juni (20:45) wieder in Innsbruck gegen Russland. "Rache für England" könnte da angesagt sein!

Die beiden Aufsteiger aus Gruppe D werden auf die Überlebenden der "Todesgruppe" C (Frankreich, Italien, Niederlande, Rumänien) treffen, wobei das Match Sieger Gruppe D/2. Gr.C in Wien am 22. Juni stattfindet, während 2.Gr.D/Sieger Gr.C schon einen Tag früher in Basel gespielt wird.

Sollte Schweden die Gruppe D gewinnen, hätte ich eine Chance, Freddies Mannen "live" zu unterstützen: für das Viertelfinale am 22. Juni habe ich zwei Karten!

Für alle künftigen Schweden-Fans hier die "Sveriges startelva mot Brasiliien"
Övre raden fr v: Olof Mellberg, Mikael Nilsson, Fredrik Stoor, Johan Elmander, Daniel Majstorovic, Andreas Isaksson. Nedre raden: Sebastian Larsson, Anders Svensson, Markus Rosenberg, Kim Källström, Fredrik Ljungberg.
Spekulationen in der englischen Presse, wonach die Hammers sich mit Saisonende von dem 1977 geborenen Mittelfeldspieler trennen könnten, hat Freddie Ljungberg mittlerweile in das Reich der Phantasie verwiesen. Als Grund waren ein geplantes Forcieren junger Spieler und
Sparmaßnahmen bei West Ham genannt worden. Ljungberg soll mit ca. £80,000 pro Woche immerhin einer der Topverdiener bei den Hammers sein.

Der Schwede freut sich jedoch schon auf die kommende Saison am Upton Park und geht davon aus, dass er eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielen werde.

"Wir haben wirklich gut gearbeitet", meinte der Flügelspieler. "Ich bin letzten Monat sogar zum besten Spieler meiner Mannschaft gewählt worden, ich kann mich also nicht beklagen. Vielleicht werden uns einige verlassen, denn wir haben einen sehr großen Kader." Wenn neue Leute gebracht würden, müsse man sich von einigen Spielern trennen, aber was immer der Manager tue, um das Team besser zu machen, sei eine gute Sache.

"Als ich zu West Ham kam, sagte man mir, dass man willens sei, in den Aufbau einer großen Mannschaft zu investieren", erzählte Ljungberg. Auch wenn das heuer noch nicht ganz geklappt habe - die Hammers liegen auf dem 10. Platz der Premier League -, dieser Plan werde voraussichtlich im Sommer fortgesetzt werden: "Spend a bit and go a bit further on", wie Freddie sich ausdrückte.

Schließlich meinte der 30-jährige Midfielder, er hoffe immer noch auf eine Qualifikation für den UEFA Cup. Es wäre fantastisch für den Klub, Erfahrung in Europacup-Spielen zu sammeln.

"Ich glaube, wir müssen nach vorne schauen, und wenn wir spielen wie gegen Everton [1:1] - die sind Vierter oder Fünfter und wir hätten das Spiel gewinnen müssen -, dann können wir noch Besseres von unserer Mannschaft erwarten."

Wednesday, 26 March 2008

Ver-FLIX-t und zuge-TRIX-t: EM-Gastgeber kassieren acht Tore

Da ist den beiden EM-Maskottchen TRIX und FLIX wohl das Lachen vergangen: Die beiden Gastgeber der EURO verloren ihre Mittwoch-Freundschaftsspiele 0:4 (Schweiz - Deutschland) bzw. 3:4 (Österreich - Holland).
Wobei einem der österreichische Teamchef nun doch leid tun kann: Wieder einmal hatte er in Halbzeit 1 alles richtig gemacht, und diesmal konnten seine beherzt auftretenden "jungen Wilden" sogar ihre Torchancen verwerten - wenn auch mit gütiger Hilfe der niederländischen Verteidigung einschließlich ihres "dritten Goalies" Timmer. So stand es schon in der 35. Minute 3:0 für die Hausherren (Ivanschitz, Prödl 2), unfassbar!
Mit 3:1 (Huntelaar, 37.) ging es in die Pause, aber nach dieser verhieß schon die Ballbesitzstatistik mit 67% (Holland) zu 33% (Österreich) nichts Gutes.
Unser Team, in dem das Mittelfeld immer schwächer wurde, ließ sich allzu sehr hinten hineindrängen und die Oranjes zogen ein richtiges Powerplay auf. Schließlich waren es individuelle Fehler, die unter diesem Druck zwangsläufig passierten - Prödl haute am eigenen Fünfer über den Ball (2:3 Heitinga, 67.). Dann konnte Tormann Payer nach einer Pogatetz-Kerze den Ball nicht wegschlagen, Vennegoor of Hesselink köpfte ein (82.). Und was alle befürchtet hatten, passierte dann auch: aus einem 3:0 wurde ein 3:4: Huntelaar gewann im Strafraum den Zweikampf mit Prödl und schoss zum Endstand ein (87.).

Und was sagt der ÖFB?
"Niederlage, aber Österreich begeistert gegen die Niederlande - so bitter kann der Fußball sein."
In Wirklichkeit ist bitter, dass das österreichische Team maximal eine Stunde mithalten kann und die Spieler fehlen, die in kritischen Phasen den Ball halten und Ruhe hineinbringen können!
Christina Stürmers neuer EM-Song "FIEBER" passte am Mittwoch im Ernst Happel Stadion leider nur bis zur Pause: "Die Stimmung ist am Siedepunkt, das Thermometer explodiert". Was dann explodierte, war nur mehr das holländische Nationalteam.
Vielleicht kann uns künftig der eine oder andere Spieler helfen, der am Nachmittag mit der U21 gegen die Slowakei 1:0 gewonnen hat. Und ein Paul Scharner wäre in dieser Phase natürlich auch nicht schlecht gewesen!

ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger: "Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber das Leben geht weiter. Wir müssen die positiven Dinge aus diesem Spiel mitnehmen. Wir haben erkannt, dass wir Fehler machen, wenn wir uns zu weit zurückfallen lassen und dem Gegner ermöglichen, Druck zu machen. Die Holländer haben die Klasse, diese Fehler eiskalt auszunützen.. Wir müssen lernen von den Besten und lernen aus den Fehlern. Leider spielen wir noch nicht über 90 Minuten gut!"

Liveticker (von "Ballverliebt Blog") zum Nachlesen: hier!

Weitere Ergebnisse vom Mittwoch:
Frankreich 1-0 England (Tor: Ribery, Penalty): "England suffered their first defeat under coach Fabio Capello with a disappointing performance in France." (BBC)
Schottland 1-1 Kroatien
Polen 0-3 USA
Luxemburg 0-2 Wales

Nordirland 4-1 Georgien
Portugal 1-2 Griechenland
Rumänien 3-0 Russland
Schweden 0-1 Brasilien

Kein Mitleid mit dem österreichischen Teamchef

Die Kommentare von Martin Blumenau (fm4) zum Zustand der österreichischen Nationalmannschaft und ihres Trainers "Happy Hicko" lese ich wirklich gerne. Und heute hat er in Bezug auf die von vielen Fans - zumindest den "Anglophilen" unter uns - herbeigewünschte Rückkehr von Paul Scharner ins Team wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen.
Man muss wissen, dass sich Teamchef Pepi Hickersberger (r.) am 9. März mit Paul Scharner in England getroffen hat und dabei - wegen des anwesenden ÖFB-Conditioning-Coaches Roger Spry in wahrscheinlich mostviertlerisch gefärbtem Englisch - verlauten ließ: "The door was closed and is now opening."
Dass Scharner im Teamkader für das heutige Holland-Spiel nicht dabei war, war nicht wirklich überraschend, hatte doch Hickersberger nach dem Gespräch über den ÖFB verlautbaren lassen, ein Comeback Scharners bei der EM sei unwahrscheinlich, sofern nicht "außergewöhnliche Umstände" einträten. Scharner als Option für einen "Plan B" sozusagen.
Nun fallen aber zwei Mann in Österreichs defensivem Mittelfeld aus. Rene Aufhauser (Red Bull Salzburg) fehlte schon im Kader, Martin Stranzl (Spartak Moskau), der diesmal aus der Innenverteidigung hätte vorgezogen werden sollen, musste am Montag verletzt ausscheiden. Wäre nicht gerade das die Situation, in der man ausprobieren könnte, ob ein Paul Scharner helfen kann (auch wenn er zuletzt bei Wigan ganz hinten und nicht im defensiven Mittelfeld spielte)?

Martin Blumenau:
"Oft hingegen habe ich wenig Verständnis, fast so gar kein Mitleid mit Josef Hickersberger, dem bereits angesprochenen Teamchef. Wenn er etwa nicht den Mut aufbringt, seinen Plan B fürs Holland-Spiel wirklich durchzuziehen.
Er wollte ja einen der beiden internationalen Defensiv-Allrounder von Europa-Klasse im zentralen Mittelfeld probieren (wo ihm der seit Monaten eh völlig danebene Aufhauser verletzt ausfällt). Martin Stranzl sollte diese vielleicht wichtigste zentrale Rolle des modernen Spiels (den Frings, den Gattuso, den Mascherano ...) ausfüllen - jetzt fällt er verletzt aus. Und der Plan B dieses Plan B, der vor ein paar Tagen wieder dezent ins Spiel gebrachte Paul Scharner, den traut sich Hicke jetzt (am Montag wusste er vom Stranzl-Ausfall) nicht ins Spiel zu bringen.
Man könnte sagen, dass das vorsichtig ist, weil Hicke Angst vor den Reaktionen von sensiblen Spielern wie Ivanschitz hat; man könnte auch sagen, dass es feig ist, dass dieser Ausfall die kurzfristige Chance gebracht hätte, die Scharner-Rückkehr komplett überraschend und schmerzfrei über die Bühne zu bringen. Diesen Mut hatte Hickersberger leider nicht.
Er wagte es nicht einmal den Sturm-Spieler Mario Kienzl, der diese Position spielen kann und seit einiger Zeit sehr sehr gut spielt (noch dazu neben Jürgen Säumel, der auch im Team der aktuelle Partner wäre), nachzunominieren - obwohl es auch hier Vorabsprachen gab. Auch diesen Mut hatte Hicke nicht. Leider. Hicke setzt auf personelle Kontinuität um einen Burgfrieden zu perpetuieren. Sowas wäre in den Trainingslagern im Mai wichtig - jetzt kann man noch Risiko gehen. Aber über diesen Schatten springt der Teamchef nicht. Und kann deshalb kein Verständnis erwarten."

... und Freddie kehrt zurück zu Arsenal

Heute, Mittwoch, Abend testen zahlreiche Nationalteams. Neben Österreich gegen Holland (20:30) unter anderem auch Schweden mit Teamkapitän Freddie Ljungberg (West Ham Utd), der für das Spiel gegen Brasilien in Arsenals Emirates Stadion (rechts) zurückkehrt.
Das Spiel soll an das WM-Finale am 29. Juni 1958 in Schweden erinnern, das Brasilien gegen Schweden in Stockholm 5:2 gewann. Der 17-jährige Pele schoss damals zwei Tore.

Neben Ljungberg, der neun Saisonen für Arsenal spielte, stehen bei den Schweden mit Goalkeeper Andreas Isaksson (Manchester Cit), Olof Mellberg (Aston Villa) und Birmingham-Mittelfeldspieler Sebastian Larsson (ebenfalls früher bei den Gunners) drei weitere Premier League-Profis im Kader.

Insgesamt fünf Profis aus der deutschen Bundesliga werden im Emirates in den Aufgeboten der beiden Nationalteams sein: bei Schweden Markus Rosenberg (bei Werder Bremen Teamkollege von Österreichs Martin Harnik) sowie auf Seiten des fünffachen Weltmeisters Diego (ebnfalls Bremen), Lucio (Bayern München), Josue (VfL Wolfsburg) und Rafinha (Schalke 04).

Aus der Premier League ist bei Brasilien unter anderem Anderson von Manchester United mit dabei. Weiters stehen im Kader für dieses Freundschaftsspiel die Premier League-Spieler Gilberto Silva (Arsenal), Alex (Chelsea) und Lucas Leiva (Liverpool).

Bei den Schweden fehlen Stürmer Zlatan Ibrahimovic (Inter Mailand, Knieprobleme) und Back Erik Edman (Wigan - schwere Knieverletzung). Bei Brasilien werden Kaka (Milan - Oberschenkelblessur) und Ronaldinho (Barcelona) - er soll für kommende WM-Quali-Spiele geschont werden - nicht im Emirates dabei sein.

Für die Selecao ist es das dritte Match in Arsenals Emirates unter Teamchef Dunga. Brasilien schlug Argentinien in London 3-0 (2006) und verlor im Vorjahr gegen Portugal 0-2. Beide Spiele waren ausverkauft.

Tomka debutierte und traf, Becks wird "Centurion"...

Englands U19 spielte gestern, Dienstag, in Milton Keynes gegen Russland und gewann 3:1. West Ham-Verteidiger James Tomkins (links), der am Samstag 19 Jahre alt wird, debutierte nach seinem ersten Einsatz im A-Team gegen Everton in der U19 und wurde mit zwei Toren zum "England Hero".
Nach 66 Minuten wurde "Tomka" ausgewechselt, für ihn kam ein anderer West Ham-Junior, der sogar Junior heißt: Junior Stanislas.
Die beiden können sich gemeinsam mit zwei weiteren Hammers, Freddie Sears und Jordan Spence, berechtigte Hoffnungen machen, an der U19-EM im Mai teilzunehmen. Ein Beweis mehr für West Hams tolle Jugendarbeit durch Akademie-Chef Tony Carr.

Im englischen Nationalteam gibt es heute Abend einen fünften "100er" zu feiern. Nach Billy Wright (1959), den Weltmeistern Sir Bobby Charlton (1970) und Bobby Moore (1973) sowie Goalkeeper Peter Shilton (1988) wird David Beckham - zwanzig Jahre nach Peter Shilton - in den Klub der "England Centurions" aufgenommen (Illustration von BBC; rechts).
Dass der 32-jährige Los Angeles Galaxy-Mittelfeldstar in Paris gegen Frankreich spielen wird, hat der englische Teamchef Fabio Capello mittlerweile bestätigt. "Ich kann ihn doch nicht den weiten Weg aus Amerika machen lassen und ihn dann nicht aufstellen", meinte der Italiener.

Tuesday, 25 March 2008

Last But Not Least: Robert Green Makes England Squad

Jene Leser des RAPIDHAMMER, die sich in erster Linie für englischen Fußball interessieren, mögen mir verzeihen, dass die letzten Postings so gut wie ausschließlich den Grün-Weißen aus Wien-Hütteldorf gewidmet waren. Ein Derby-Sieg des SK Rapid Wien über die Austria und ein 7:0-Auswärtserfolg gegen Giovanni Trapattonis "Bullen" gelingen eben nicht alle Tage!

Die West Ham-Fans möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass sie nun in einem früheren Posting einen Link zu einer sehenswerten Zusammenfassung vom guten 1:1 der Hammers gegen Everton finden können (man beachte vor allem Freddie Sears Zusammenspiel mit Dean Ashton!) und dass in einem anderen Posting ein Hinweis auf ein interessantes Interview mit WHUFC-Geschäftsführer Scott Duxbury eingefügt wurde.

Die Premier League-Sachverständigen unter meinen Lesern werden sicher auch ohne mich mitgekriegt haben, dass am "Super Sunday" Manchester United den Vorsprung auf Arsenal auf 6 Punkte ausbauen und Chelsea die kraftlos werdenden "Gunners" überholen konnte. Die "Blues" liegen nun mit 5 Punkten Rückstand auf Platz 2. Der beste Tip für den englischen Meister ist nun sicher ManU, meint auch BBC-Kommentator Alan Hansen: Den schönsten Fußball spielt immer noch Arsenal, sagt Hansen, aber Meister wird die Mannschaft die auch dann gewinnt, wenn sie nicht gut spielt.

Schließlich wurde Englands "sechstbester Keeper", West Hams Robert Green, endlich in die "Full England Squad" einberufen, die morgen, Mittwoch, freundschaftlich gegen Frankreich spielt.
Damit steht fest, dass Don Fabio Greenie zumindest etwas besser einstuft als der Goalie sich selbst sieht: als Englands "Number 5". Green kam nämlich erst zum Zug, nachdem sich nach Scott Carson auch noch Chris Kirkland verletzt hat. Ob Greenie nun neue Handschuhe (bisher "England's Number 6") bekommen wird?
Dass dennoch nicht zwei Hammers die Reise nach Paris mitmachen, ist darauf zurückzuführen, dass Matthew Upson gegen Everton noch nicht spielen konnte und daher aus dem Teamkader ausscheiden musste.
Ein Ex-Hammer wird die "Three Lions" in Paris (21:00 MEZ) aufs Feld führen. Als Kapitän wurde diesmal Rio Ferdinand nominiert. Und David Beckham sollte morgen wohl seinen Beitritt zum "100er-Klub" feiern können, wenn er seinen 99 Teameinsätzen einen weiteren hinzufügt. Sein Manager bei LA Galaxy meinte über Becks: "I'm telling you right now, you are getting a player who is healthy, fit, motivated and ready to help England."
Dass es in diesem Frühling nicht nur in Wien (wo morgen Österreich gegen Holland probt), sondern auch in England offenbar mehr schneit als während des ganzen Winters, sieht man übrigens hier auf einem Video von Englands Abschlusstrainig.

England squad:
Goalkeepers: David James (Portsmouth), Paul Robinson (Tottenham), Robert Green (West Ham)
Defenders: Wayne Bridge (Chelsea), Wes Brown (Manchester United), Ashley Cole (Chelsea), Rio Ferdinand (Manchester United - capt), Glen Johnson (Portsmouth), Joleon Lescott (Everton), John Terry (Chelsea), Jonathan Woodgate (Tottenham)
Midfielders: Steven Gerrard (Liverpool), Gareth Barry (AstonVilla), Owen Hargreaves (Manchester United), Joe Cole (Chelsea), David Bentley (Blackburn Rovers), Frank Lampard (Chelsea), David Beckham (LA Galaxy), Stewart Downing (Middlesbrough)
Forwards: Michael Owen (Newcastle United), Wayne Rooney (Manchester United), Peter Crouch (Liverpool), Theo Walcott (Arsenal)

HANSE DER WOCHE*): Stefan Maierhofer

Er trifft mit und ohne Maske
Am Dienstag vor einer Woche scorte Rapids Stefan Maierhofer, Frühlings-Leihgabe von Greuther Fürth (2. deutsche Liga), seine beiden Treffer gegen Austria Wien noch als "Phantom von Hütteldorf" mit Nasenschutz (Nasenbeinbruch beim 2:1 gegen Sturm Graz Anfang März).
Im Auswärtsspiel gegen Giovanni Trapattonis Red Bull Salzburg am Ostersonntag spielte der Stürmer mit offenem Visier - und hatte dieses wieder gut eingestellt: nochmals zwei Tore und ein Assist! Das Spiel, in dem in Hälfte 1 beinahe jeder Schuss ein Treffer war, endete bekanntlich mit dem unglaublichen - auch international beachteten - Ergebnis von 7:0.
Damit gelangen Stefan Maierhofer, der gegen Salzburg auf die beachtliche Quote von 67% gewonnenen Zweikämpfen kam, in seinen bisher 8 Spielen für Rapid schon 5 Treffer und 3 Assists.
Und das, obwohl der 25-jährige Niederösterreicher, der die "Nummer 9" im Winter von Mate Bilic geerbt hat, von Trainer Peter Pacult bisher fünfmal nicht von Beginn an, sondern als Wechselspieler eingesetzt wurde.
Mit solchen Leistungen rückt jetzt auch der 32. österreichische Meistertitel für den SK Rapid in greifbare Nähe (ein Punkt Vorsprung auf den bisherigen Tabellenführer aus Salzburg und dank Jimmy Hoffer, Stefan Maierhofer & Co eine Tordifferenz von +24).
Mit Rapid verbindet der aus Gablitz im Wienerwald (gar nicht weit von Hütteldorf!) stammende Niederösterreicher "Tradition, Leidenschaft und die Nähe zu meinem Elternhaus".
Für Maierhofer ist es "eine Ehre, für diesen Verein spielen zu dürfen", versicherte er auf der Rapid-Homepage, und das merkt man auch, wenn man die Leidenschaft sieht, mit der der "Lange" für die Grün-Weißen kickt. Maierhofers Auftritte für Rapid haben auch schon gezeigt, dass er das auf seiner eigenen Homepage veröffentlichte Lebensmotto ernst nimmt: "Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden."
Auf die Frage "Wo siehst du dich und wo siehst du Rapid in fünf Jahren?" antwortet Stefan schmunzelnd: "Meister - und Rapid wird ein Topklub in Europa!"
Warum nicht?
Herzliche Gratulation zum HANSE DER WOCHE und nur weiter so, Stefan Maierhofer und Rapid!

*) In der Rubrik "HANSE DER WOCHE" wird regelmäßig ein Akteur aus der weiten Welt des Fußballsports vor den Vorhang gebeten und vom RAPIDHAMMER der Akklamation durch die werte Leserschaft empfohlen.

Monday, 24 March 2008

Schnee von gestern....

"Rapid droht ein Debakel", schrieb gestern, Sonntag, die um Übertreibungen nie verlegene Zeitung ÖSTERREICH.
"Rapid dürfte alleine schon beim Blick auf die Statistik wackelige Knie bekommen", fiel Redakteur Ortlepp in seinem Vorbericht zum "Big Game" in Salzburg weiter ein.
Tja, nichts altert so schnell wie die Zeitung von gestern*). Denn nach 90 Minuten stand es 7:0 (SIEBEN ZU NULL !!!) für Rapid.
"BIST DU DEPPAT!!!" - Anders kann man dieses Ergebnis wirklich nicht kommentieren.

*) Schlagzeilen und Illustration stammen aus ÖSTERREICH vom Ostersonntag. Am Ostermontag gibt es in Österreich traditionell keine Zeitungen. Den Bericht der ÖSTERREICH-Website über Rapids unglaublichen 7:0-Sieg findet man hier!

Sunday, 23 March 2008

7:0-Auswärtssieg gegen bisherigen Tabellenführer: Grün-weiße Lehrstunde

Rapid Wien demütigte Sonntag Nachmittag Red Bull Salzburg auf deren eigenem Kunstrasen in einer nie erwarteten Höhe und übernahm die Tabellenführung.
Eigentlich war Salzburg vor 20.600 Zuschauern - der zweite Rang der EM-Arena war für dieses Meisterschafts-Spitzenspiel geöffnet worden - als klarer Favorit in die Partie gegangen. Die letzten vier Spiele auf dem Kunstrasen in Wals-Siezenheim hatte Salzburg allesamt gewonnen - bei einem Torverhältnis von 0:14.
Doch diesmal stand es schon nach zwölf Minuten 3:0 für Rapid. Am Ende fügten die entfesselten Rapidler Red Bull Salzburg eine unglaubliche 0:7-Klatsche zu. Rapid übernahm damit nach 31 Runden die Spitze und liegt nun einen Zähler vor Salzburg sowie zwei vor dem LASK.
Erwin Hoffer (7., 30., 46.) mit einem Triple und Stefan Maierhofer (10., 17.) mit einem Doppelpack waren hauptverantwortlich für den höchsten Rapid-Auswärtserfolg seit dem 27. September 1985 (10:0 beim GAK).
Korkmaz (11.) und Hofmann (91.) sorgten für die übrigen Tore. Bereits nach 17 Minuten lagen die vor allem in der Defensive desolaten Salzburger, die erst die zweite Saisonniederlage vor eigenem Publikum kassierten, 0:4 zurück.


Torfolge:

0:1 ( 7.) Hoffer
0:2 (10.) Maierhofer
0:3 (11.) Korkmaz
0:4 (17.) Maierhofer
0:5 (30.) Hoffer
0:6 (46.) Hoffer
0:7 (91.) Hofmann

Red Bull Salzburg - SK Rapid Wien 0:7 (0:5)
Salzburg, EM-Arena Wals-Siezenheim, 20.600 Zuschauer, SR Lehner

Salzburg: Ochs - Steinhöfer (25. Ngwat-Mahop), Vargas (55. Bodnar), Sekagya, Dudic - Ilic, Carboni, Leitgeb, Jezek - Janko, Zickler (46. Rakic)
Rapid: Payer - Dober, Eder, Patocka, Thonhofer - Hofmann, Heikkinen (76. Harding), Kulovits, Korkmaz (89. Kavlak) - Hoffer, Maierhofer (72. Fabiano)

rapid, Maierhofer

Man of the Match:
Stefan Maierhofer (Rapid, Bild)
Die Leihgabe von Greuther Fürth entwickelt sich immer mehr zum Publikumsliebling und Top-Goalgetter bei Rapid. Stefan Maierhofer leitete Rapids Offensivfeuerwerk mit einem Foul an Patrik Jezek ein. Er sah dafür zwar die gelbe Karte, machte der Mannschaft aber deutlich, dass man die Partie nur mit aggressiver Spielweise gewinnen kann. Nur kurze Zeit später durfte Rapid fünf Treffer bejubeln. Stefan Maierhofer erzielte beim 7:0-Sieg zwei Treffer und bereitete einen weiteren vor.

Spielbericht SK Rapid Website: „Bist du deppat!“ (siehe hier!)

1:1 gegen Everton: Ashton-Ausgleich und Trainer-Lob für Youngsters

Goal-Video: click here!

West Ham manager Alan Curbishley: "The way the game went after the break, we feel a little disappointed that we didn't win it.
"Certainly we grew into the game. James Tomkins made an error early on and allowed Yakubu to 'roll' him for their goal. But he hit the bar and got better and better on his debut.
"And so did we. And when we brought on Freddie Sears in the second-half, it gave us all a lift again just like last week when he scored the winner on his debut.
"He gives us something different, and he could easily have scored again with that late effort against the post.
"Everton were desperate for the three points and we were hitting them on the break. We just couldn't finish it off."

Saturday, 22 March 2008

Ein frohes, gesegnetes Osterfest !!!

An Easter Blessing For Everybody !!!

»Why do you look for the living among the dead?
He is not here; he has risen!« (Luke 24:5,6)
»Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
Er ist nicht hier; er ist auferstanden!« (Lukas 24:5, 6)













Vienna: St. Rochus, Wien III., Landstraße (right) +
Our Lady of Compassion, Green Street, Newham, London (left)

Everton 1-1 West Ham

West Ham earned a well-deserved draw against Everton at Goodison Park.
Yakubu's powerful finish gave Everton the lead after eight minutes and he had a goal wrongly ruled out for offside seven minutes later.
But West Ham came back strongly, with Dean Ashton missing a glorious chance before heading home Lucas Neill's cross after 68 minutes.
West Ham substitute Freddie Sears then struck a post in injury time.
The Hammers' teenage debutant James Tomkins almost made a dream start to his career in the fourth minute when he met Mark Noble's corner with a firm header only to hit the bar.
Sadly, his lack of experience was quickly exposed when he was turned by the wily Yakubu, who showed pace and power to race clear and fire an emphatic finish past West Ham keeper Robert Green. (BBC)

West Ham boss Alan Curbishley:"We came here today and I asked them to pass it around - we were disappointed we didn't take all three points.
"Freddie Sears came on and he gave our side a lift - he could have scored a goal late on.
"We have been on top in games but don't get enough goals to finish off teams."

Everton: Howard, Neville, Jagielka, Lescott, Baines, Arteta, Carsley, Cahill (Fernandes 10), Osman, Yakubu, Anichebe.
Subs Not Used: Wessels, Hibbert, Gravesen, Nuno Valente.
Goal: Yakubu 8.
West Ham: Green, Neill, Ferdinand, Tomkins, McCartney, Ljungberg (Solano 80), Parker (Spector 82), Mullins, Noble, Boa Morte (Sears 50), Ashton.
Subs Not Used: Walker, Cole.
Goal: Ashton 68. (Video: here)
Ref: Mark Halsey (Lancashire).

Highlights: here.

Everton v West Ham Preview

Ich kann mich noch gut an den Karsamstag vor einem Jahr erinnern, als West Ham als erstes Team im neuen Emirates 1:0 gewann. Alfred schickte mir eine eMail (was nur bei ganz speziellen Ereignissen passiert!). West Hams "Auferstehung" war im Gange!
Diesmal wird es nicht so dramatisch werden. Es geht auswärts gegen Everton (Samstag 18:15 MEZ), gegen die die Hammers in dieser Saison schon zweimal zu Hause verloren haben (im Carling Cup und in der Liga). Und egal, wie das Spiel endet, man kann davon ausgehen, dass die Hammers auf dem zehnten Platz in der Liga bleiben werden.
Eine Matchvorschau muss wie üblich darauf Rücksicht nehmen, welche Spieler in dieser verletzungsgeneigten Saison "in contention" sind und wer noch im Lazarett weilt. Und so hat die offizielle West Ham Website wieder einmal eine detaillierte "Krankenstandsliste" erstellt:
Für das Auswärtsmatch gegen Everton schaut's in der Verteidigung nicht so gut aus. Für Upson heißt es bloß 'he may return' und Spector spielte gestern für das US-Nationalteam und kommt erst heute nach London zurück. Anton Ferdinand war zuletzt verletzt, stand aber wieder im Training. Auch Youngster Tomkins wird erwähnt: er spielte während der Woche für die Reserve und ist wieder fit.
Zamora konnte zwar während der Woche nicht trainieren, heißt es, könnte aber zum Einsatz kommen. Cole sei zweifelhaft, aber Boa Morte ist nach seiner Rot-Sperre wieder einsatzbereit (obwohl den keiner von den West Hams Fans sehen möchte!)
Lee Bowyer und Matthew Etherington sind beide noch out.
Oberhalb des zehnten Tabellenplatzes, auf dem West Ham seit Wochen einzementiert ist, gibt's am Ostersonntag einen "Super Sunday" mit Spielen der ersten vier gegeneinander:
Man Utd v Liverpool, 14:30 MEZ, und Chelsea v Arsenal, 17:00 MEZ.
Unterhalb des 10. Platzes spielen unter anderem Blackburn v Wigan und Middlesbrough v Derby.
Und vielleicht gelingt Kevin Keegan bei Newcastle v Fulham sein erster Liga-Sieg.

Wednesday, 19 March 2008

Nur noch acht (sechs) Runden bis zum Meisterschaftsende...

Ursprünglich war die Partie der Hammers gegen den Klub ihres früheren langjährigen Managers Harry Redknapp für 5. April angesetzt gewesen. Das Spiel musste verschoben werden, weil der FC Portsmouth mit einem sensationellen 1:0-Auswärtssieg gegen Manchester United das Semifinale des FA Cups erreichte.
Nun ist der Termin für dieses sicherlich brisante Match fixiert worden, bei dem Ex-Hammer Jermain Defoe die Gelegenheit erhält, ein zweites Mal in dieser Saison zum Upton Park zurückzukehren. (Beim ersten Mal verschoss er für Tottenham in der letzten Spielminute einen Elfer).
Pompey spielt zuerst am 5. April in Wembley gegen West Bromwich Albion (13:15 MEZ - live im DSF) und am darauf folgenden Dienstag, 20:45 (MEZ) am Boleyn Ground gegen West Ham United.
Damit stehen den Hammers nun doch nicht drei Auswärtspartien hinter einander ins Haus, wie es zunächst schien. Denn abgesehen von dem zunächst aus der "fixture list" gestrichenen Heimspiel gegen den FC Portsmouth warten an den kommenden Samstagen nur Auswärtsbegegnungen gegen Everton (22.3., 17:15 GMT), Sunderland (29.3., 15:00 GMT) und Bolton (12.4., 15:00 GMT) auf die Irons.
Tja, und dann gibt's noch zwei Heimspiele gegen Derby County und Newcastle, ein Auswärtsspiel gegen Manchester United (zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon Meister?) und das abschließende Heimspiel gegen "claret & blue" aus Birmingham (Aston Villa). Das war's dann: am 11. Mai endet die Meisterschaft in England.
In Österreich liegen übrigens noch weniger Matches vor uns, bevor der Meister der Bundesliga feststeht. Abgesehen von den vier heutigen Spielen trennen uns nur mehr sechs Runden von der Übergabe des Meistertellers am 26. April.
Und in 80 Tagen beginnt schon die EURO. Kinder wie die Zeit vergeht...

Tuesday, 18 March 2008

Rapid Wien - Austria 2:0 (0:0)

"Rapid ist wie Musik in unserem Leben" lautete der Wahlspruch für die Choreographie des Blocks West an diesem Abend (Bild oben). Am Ende hieß der passende Schlager dann "Rapid - die Nummer 1 in Wien" - 2:0-Sieg am Dienstag über Austria im ausverkauften "St. Hanappi" in Hütteldorf!
Zwei Tore von Stefan Maierhofer, dem nach einem Nasenbeinbruch mit Maske spielenden 2,02-m-Mann, bedeuteten den Sieg für Rapid im Wiener Derby:
1:0 nach Flanke von Boskovic per Kopf (66.) und 2:0 nach feinem Doppelpass mit Hofmann; Maierhofer knallte den Ball aus halbrechter Position ins kurze Kreuzeck und sorgte mit dem 550. Rapid-Tor der Derby-Geschichte für die endgültige Entscheidung (82.).
Großer Jubel im eiskalten Stadion bei Rapids Anhang einschließlich RAPIDHAMMER. Schließlich ein wohlig-warmes Glücksgefühl auch noch bei der Heimfahrt in der U-Bahn.
Jetzt muss am Sonntag ein Sieg gegen Salzburg her - die Chance auf den Meistertitel lebt!

West Ham: Wohin geht der Weg?

Parallelen zwischen East End und Wiens Westen
Ein paar Stunden vor dem Wiener Derby Rapid gegen Austria am Dienstag Abend im ausverkauften Hanappi Stadion noch ein paar Gedanken zur Entwicklung bei West Ham United. Dabei sind mir durchaus ein paar Parallelen zu den beiden Wiener Großklubs Rapid und Austria aufgefallen:

Die Hammers haben gestern, Montag, gleichzeitig mit der offiziellen Präsentation des Technischen Direktors Gianluca Nani, einen "Zehn-Punkte-Plan" veröffentlicht, in dem die nächsten Ziele des Klubs aufgezählt werden.
Der Vorstand versicherte, dass man United zu einer "führenden Kraft innerhalb der Premier League" machen werde und West Ham ein "Klub mit Ambition" sei. Der Verein könne auf ein solides Fundament aufbauen und nun sei die große Chance da, dass West Ham wachse und sich weiterentwickle, heißt es im Statement des Boards.

"Die notwendigen Schritte für die Weiterentwicklung des Klubs werden auf Grundlage seriöser Fußball- und Geschäftsgrundsätze festgelegt", heißt es weiter. Der Präsident und der Vorstand würden eng mit dem Manager und allen Klubangestellten zusammenarbeiten.

Die zehn Ziele, die sich der Vorstand "over time" gesetzt hat, sind laut dem Board-Statement:

"1. Remain successful in the Premier League
2. Challenge for the main English club trophies
3. Qualify for European football
4. Nurture young playing talent
5. Develop our transfer trading policies and scouting networks
6. Utilise the best physical and medical support services for the playing staff
7. Improve our training ground facilities
8. Examine ways of expanding our ground capacity via improvement or relocation
9. Build our fan base and extend the links into local communities
10. Strengthen the brand image of the club both nationally and internationally."

Interessant ist, dass regelmäßiger Champions League Fußball, den der frühere Vorsitzende Eggert Magnusson versprochen hatte, nicht ausdrücklich genannt wird, das Ziel lautet "Qualifikation für einen europäischen Bewerb", was sicher realistischer ist. Scheint so, als hätte Manager Alan Curbishley, dessen vorrangiges Ziel heuer "eine solide Saison" war, auch am Skript für die nächsten Jahre mitgeschrieben.

Weiters fällt auf, dass die Errichtung eines neuen Stadions nicht mehr als einzige Option genannt wird, als Alternative wird auch der Ausbau des bestehenden Stadions "Boleyn Ground angeführt. Auch das macht Sinn, denn solange der Klub nicht regelmäßig ganz oben mitspielt, könnte sich - trotz der riesigen Fanbasis, die im East End, in Essex und darüber hinaus vorhanden ist - ein 60.000er-Stadion, von dem zuletzt immer die Rede war, als eine Nummer zu groß erweisen.

Alles in allem macht das Board Statement den Eindruck einer durchaus ambitionierten, aber auch sportlich und wirtschaftlich seriösen Herangehensweise. Das ist nicht unähnlich dem "approach", den - wenn auch auf einer etwas anderen finanziellen Ebene - der SK Rapid Wien mit seinem Präsidenten Rudolf Edlinger und Sportdirektor Ali Hörtnagl gewählt haben.
In turbulenten wirtschaftlichen Zeiten ist eine vernünftige Investitionspolitik, zumal für einen Banker, wie West Ham-Präsident Bjorgulfur Gudmundsson, sicher ein Gebot der Stunde. Ein solcher Präsident ist mir allemal lieber als einer, der wie der frühere Austria "Magna" Wien-Boss Frank Stronach großspurig Champions League-Fußball und Weltmeistertitel ankündigt, um daraufhin bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit Manager und Trainerstab auszutauschen.

Dass die Heranziehung eigener Talente bei West Hams Klubzielen an prominenter Stelle - noch vor der Transferpolitik - genannt wird, freut mich. Auch das ist eine Parallele zum SK Rapid, der soeben sein Projekt "PRO RAPID" vorgestellt hat, das die Ausbildung junger talentierter Spieler verbessern und diesen den Sprung in die Kampfmannschaft erleichtern soll.

Hoffen wir, dass West Ham - wie auch Rapid - sich auf stetige, seriöse Weise weiterentwickelt - damit der Wahlspruch "Up the Hammers" ebenso nachhaltig zutrifft wie Rapids "Hier regiert der S.C.R.!".

> Aktuelles Interview mit West Ham-Geschäftsführer Scott Duxbury: siehe hier!
"I know the history of West Ham. I know the fans are really passionate, like the football has to be - played with passion."

"I am really proud and really honoured to be here at West Ham. I know this is a club full of history, full of honour. I know that West Ham play the right way."

West Ham's new Technical Director, Gianluca Nani

Siehe: > Endlich wieder ein Italiener bei West Ham
> Times Online-Artikel über Gianluca Nani

Reo-Coker Own-Goal vs. Portsmouth (0:2): Hahaha!!!

Monday, 17 March 2008

EUROphorie im Kommen?

Wie der ORF berichtet, kommt in Österreich langsam Vorfreude auf die Euro auf.
Immerhin 55 Prozent der Wiener freuen sich auf die Fußball-Europameisterschaft im Juni.
Kritisch äußerten sich bei einer Umfrage des Triconsult-Institutes nur 14 Prozent.

Jeder Fünfte plan
t, sich Übertragungen von Spielen anzusehen, und zwar auch in Lokalen. Jeder Zehnte der insgesamt 500 Befragten möchte das in der Fanzone oder in Public-Viewing-Bereichen tun.
Große Einschränkungen werden nicht befürchtet. 59 Prozent der Wiener meinen, dass die Euro in der Zeit der Austragung keinen Einfluss auf ihr persönliches Leben haben wird.
Immerhin drei Viertel werden während der Veranstaltung in Wien sein, längere Abwesenheiten planen 12 Prozent.

Mehrheit meint: Gut für Wien-Image

65 Prozent der Befragten glauben, dass sich die EM positiv auf Wien auswirken wird. 18 Prozent erwarten sogar einen "sehr positiven" Einfluss. Als mögliche Gewinner werden die Wiener Wirtschaft (87 Prozent) und im speziellen der Tourismus (85 Prozent) genannt. Fast 70 Prozent meinen, dass die Euro im Ausland ein positives Bild von Wien vermitteln wird.

Kommt ein "Stimmungshoch"?

Die nach Wien reisenden Fans werden die Stimmung in der Bundeshauptstadt nach Ansicht der Bewohner eher positiv beeinflussen. An ein "außergewöhnliches Stimmungshoch" glauben 15 Prozent.

Kopfzerbrechen

Eher nicht erwartet werden ein organisatorisches Chaos und ein möglicher finanzieller Misserfolg. Befürchtet werden aber Verschmutzungen (von 46 Prozent der Befragten), Schlägereien unter Fans (42 Prozent) sowie Preissteigerungen (35 Prozent). Sogar 62 Prozent erwarten unangenehme Folgen für den Verkehr. Dennoch planen derzeit laut Umfrage nur wenige, ihre üblichen Wege und die genutzten Verkehrsmittel innerhalb dieser Zeit zu wechseln.

Barnsley im Cup ohne Keeper?

Luke Steele war einer der Heroes beim unglaublichen FA Cup-Run des FC Barnsley. Der wenige Tage vor dem Achtelfinale von West Bromwich Albion ausgeliehene Torhüter brachte sowohl die Angreifer des FC Liverpool als auch jene des FC Chelsea zur Verzweiflung und hatte maßgebenden Anteil am Aufstieg von Barnsley ins FA Cup-Semifinale.
Nun ist seine Mitwirkung beim Halbfinale gegen Cardiff am 6. April in Wembley fraglich, denn Barnsley und West Brom (pikanterweise ebenfalls ins Semifinale des FA Cups vorgedrungen) konnten sich bisher nicht auf eine Verlängerung des Leihevertrages einigen.
Die "Tykes" genannten "Reds" aus Barnsley schweigen sich auf ihrer Homepage zu diesem pikanten Thema noch aus und suchen dort lieber einen Sponsor für ihre neuen Dressen fürs Wembley-Semifinale. Dem Matchbericht vom 4:1 gegen Ipswich lässt sich aber entnehmen, dass Steele Dienstag letzte Woche im Oakwell Stadion noch im Einsatz für Barnsley war. Heute, Montag, soll er jedoch bereits wieder mit West Brom trainieren, sagte der Manager von West Bromwich Albion.
Bleibt zu hoffen, dass die finanziellen Fragen um eine Verlängerung des Leihvertrages geklärt werden. Vielleicht findet sich noch ein Sponsor für den Goalie, damit Luke Steele dem FC Barnsley helfen kann, in Wembley gegen Cardiff das Finale zu erreichen.

Das DSF wird übrigens das Semifinale zwischen West Brom und Portsmouth am 5. April, 16:00 (MEZ), live übertragen. Den früheren Klub des "Traumhüters" Lars Leese kann man im DSF daher nur dann sehen, wenn Barnsley das Finale am 19. Mai erreicht.

Freddie Sears: Kleiner Schock - großes Gefühl

Freddie Sears sprach über sein Traum-Debut in einem Interview für West Ham TV:
"When he (Curbishley) said 'Freddie warm up, get ready', I was a bit shocked - it just went from there," the England Under-19 international said.
"I wasn't nervous. The atmosphere and the fans spurred me on a little bit more. It was really good.
"I came on, got my first early touch. Then I had a shot and it come back so I headed it in. It was a great feeling. It was unbelievable ... especially at home as well at Upton Park as a West Ham fan.
"My mum and dad were in the stands, a few friends and family and my mates were all around. I am delighted, it was a good debut.
"You have just got to keep going, you have got to keep pushing on. This season I have worked hard. I have to keep pushing on and hopefully you never know what could happen."

HANSE DER WOCHE II: Freddie Sears

In der Rubrik "HANSE DER WOCHE" wird regelmäßig ein Akteur aus der weiten Welt des Fußballsports vor den Vorhang gebeten und vom RAPIDHAMMER der Akklamation durch die werte Leserschaft empfohlen. Nachdem am Wochenende schon der "S.C. HAKOAH" den begehrten Titel verliehen erhielt, kann der RAPIDHAMMER nicht umhin, für diese Woche zwei "HANSEs" zu vergeben:

Freddie Sears (rechts), 18-jähriger Junge aus Hornchurch im Osten von London, wurde zusammen mit Mark Noble in der 75. Minute des Premier League-Spieles West Ham United gegen die Blackburn Rovers beim Stand von 1:1 eingewechselt.
"Hauen wir uns rein", hatte Nobes seinen jungen Kollegen vor dessen erstem Einsatz in der Kampfmannschaft aufgemuntert: "Wir können das Spiel drehen, wir können drei Punkte holen."
Fünf Minuten später zappelte der Ball zum 2:1-Siegestreffer im Netz der Rovers.
Torschütze: Freddie Sears.

West Hams "Academy of Football" hat schon einige erfolgreiche Stürmer hervorgebracht, unter anderem Tony Cottee und Jermain Defoe.
Nun ist ein neuer Stern dabei, am "East End-Himmel" aufzugehen: Freddie Sears, geboren am 27. November 1989, aus Hornchurch, nicht weit entfernt von West Hams Boleyn Ground, schoss am Samstag das Siegestor gegen Blackburn (links).
Der 18-Jährige, der mit Rückennummer 40 pünktlich zur "Rapid-Viertelstunde" eingewechselt worden war, um fünf Minuten später zum 2:1 einzuköpfen, fehlte am Wochenende noch in den Spielerprofilen auf West Hams Website.
Samstag Abend aber lag sein Name schon an 10. Stelle aller bei Wikipedia an diesem Tag aufgerufenen Einträge.
Nun hat die West Ham-Website nachgezogen und für Freddie das folgende Spielerprofil für Fred Sears erstellt:

'Searsy, as he is known to his team-mates, joined the club as a schoolboy at the age of eleven. Citing Paolo Di Canio as his all-time favourite player, he dreams of leading the West Ham United attack at Wembley Stadium. After beginning the 2006/07 campaign as a regular substitute for the Under-18s he soon forced his way into contention with his goals earning him a starting berth. His chances of realising his hopes took a major leap forward in the 2007/08 campaign with a prolific run for the U18s - including a hat-trick against Millwall in October2007.
By then he had already made his England bow, getting 27 minutes as a substitute in a 4-0 U19 friendly win against Belarus on 11 September. The Hornchurch-based striker then suffered a setback, however, with a broken footsidelining him at the end of 2007. However, he fought his way back to fitness and was soon back among the goals - not least with four goals in his first three outings of 2008.
Reserve-team football also came his way, and he particularly impressed when partnering Craig Bellamy in a 1-0 win away to Portsmouth in January before a two-goal show in a 3-1 win alongside Dean Ashton at Tottenham Hotspur the following month. He had scored 25 goals in 24 matches for the youths and reserves in the 2007/08 campaign, and just signed a new deal with the club, by the time he made it on to the bench on 15 March for the visit of Blackburn Rovers. He came on with 16 minutes to play and barely five minutes later had headed the winner in a rousing 2-1 home win.
Sears, who cites John Terry as the player he would most like to play against, was born on 27 November 1989. He cites his dad Dave as his inspiration but another influence on his career is Academy director Tony Carr who claimed:
"Freddie has got what it takes to force himself into reckoning with the first team".'

Mark Noble und Anton Ferdinand über Freddie Sears: "Nobes and Anton show the way" (West Ham Official Site)

Presseberichte - Zusammenfassung: siehe hier!

Endlich wieder ein Italiener bei West Ham

Jahre nach Hammers-Hero Paolo di Canio wird wieder ein Italiener in den Diensten von West Ham United stehen.
Allerdings weder als Spieler noch als Trainer: Der neue Mann, Gianluca Nani, sollte heute, Montag, als neuer Technischer Direktor von West Ham präsentiert werden, berichteten englische Medien und Internet-Seiten.
Und tatsächlich: Montag-Nachmittag machte die Homepage von West Ham United es offiziell.
Nani, der bisherige Sportdirektor von Brescia, hat einen drei-Jahres-Vertrag mit den Hammers abgeschlossen und wird sich vorwiegend um Transfers und Vertragsverhandlungen kümmern. Früher hatte es auch geheißen, er werde für das Scouting und die Entwicklung des neuen Stadionprojekts für 60.000 Zuschauer in West Ham zuständig sein.
Inwieweit sich in Bezug auf die Verantwortung für die West Ham Academy, die soeben mit Freddie Sears einen echten Matchwinner hervorgebracht hat, etwas ändern könnte, dürfte noch offen sein.
Hoffen wir, dass die Zusammenarbeit mit dem derzeitigen Academy-Direktor Tony Carr, der weiterhin für die britischen Talente zuständig bleiben soll, gut funktionieren wird.
Zu seiner neuen Aufgabe meinte der 45-jährige, frühere General Manager des italienischen Serie B-Klubs:
"I am excited about the experience. It is very different, and I am proud to be working in England."
Nani wird den neuen Posten ab Juni antreten, wie er bei einer Pressekonferenz in Brescia sagte:
"From June I will take over my new position with West Ham. I have conducted the negotiations in person but in the full co-operation of Brescia chairman [Luigi] Corioni, who I must thank along with his family.
"I have learnt so much in these years with the club and for that opportunity I must thank them."
Der Job von Manager Alan Curbishley ist durch die Bestellung von Gianluca Nani nicht in Gefahr. Curbs war in die Auswahl des Italieners eingebunden und erhofft sich durch diesen eine Entlastung, um sich mehr auf das Coaching des First Teams konzentrieren zu können.

Siehe: Gianluca Nani Unveiled As Technical Director (West Ham Official Site)
West Ham Confirm Nani Appointment (BBC)

Saturday, 15 March 2008

HANSE DER WOCHE für Sport Club Hakoah Wien

In der Rubrik "HANSE DER WOCHE" wird regelmäßig ein Akteur aus der weiten Welt des Fußballsports vor den Vorhang gebeten und vom RAPIDHAMMER der Akklamation durch die werte Leserschaft empfohlen. Diesmal soll ein ganzer Sportverein gewürdigt werden, der jüdische Sportklub "S.C. HAKOAH".

Die 1909 gegründete, 1938 von den Nazis aufgelöste und nach dem 2. Weltkrieg wiedererstandene "Hakoah" hat vergangenen Dienstag die Wiedereröffnung ihres Sportplatzes im Wiener Prater gefeiert.
Der Verein, der einst die Sportseiten dominierte, konnte damit an die Stätte früherer Erfolge - unmittelbar neben dem Ernst Happel-Stadion, wo am 29. Juni das EM-Finale stattfinden wird - zurück kehren.
Die Hakoah - auf Hebräisch "die Kraft" - war einer der erfolgreichsten Sportvereine der Zwischenkriegszeit. Vor der Auflösung des jüdischen Sportklubs durch das NS-Regime fanden sich mitunter 25.000 Besucher auf dem Hakoah-Platz ein, wo die Kicker der Hakoah in der Saison 1924/25 den österreichischen Meistertitel erringen konnten.
In den Zwanziger-Jahren war die Hakoah sogar das erste Team vom Kontinent, das einen englischen Profiklub in England besiegen konnte (Bild rechts). Das unterlegene Team war West Ham United - das Resultat in London lautete 5–0 für die Wiener. Auch wenn West Ham möglicherweise mit mehreren Reservespieler angetreten war, ein historisches Ergebnis! Und es war vor allem die Kombination aus herausragender Athletik und technisch überlegenem Stil, die auch den englischen Kommentatoren Hochachtung abnötigte.
Aber auch in anderen Sportarten sorgten Sportler der Hakoah für österreichische Medaillengewinner und Olympiateilnehmer, vor allem im Schwimmen und Wasserball. Vereinsmitglieder wie Bela Guttmann (später erfolgreicher Fußballtrainer in England) und der Schriftsteller Friedrich Torberg (Wasserball) gehören heute noch zu klingenden Namen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde dem Verein von einigen wenigen Überlebenden und Rückkehrern neues Leben eingehaucht. Mit viel Begeisterung und persönlichen Einsatz gelang es, einige Sektionen wieder aufzubauen. Die Fußballsektion bestand allerdings nur bis 1949; heute spielt ein jüdischer Sportklub unter dem Namen SC Maccabi in Wien.
2002 erhielt der Verein Teile des 1938 von den Nazis beschlagnahmten Geländes im Prater zurück und konnte nun - 70 Jahre nach der Beschlagnahme des Sportplatzes - sein neues Sportzentrum, das S.C.HAKOAH Karl Haber Sportzentrum (u.a. mit Mehrzweckhalle, Tennisplätzen und Schwimmbad) eröffnen.
Herzlichen Glückwunsch der Hakoah und ihren Sportlern zur Eröffnung des neuen Sportzentrums im Prater!
Den aus diesem Anlass verliehenen Ehrentitel "Hanse der Woche" hat sich der heuer 99 Jahre alte Sportklub mehr als verdient - nicht zuletzt wegen seines historischen Sieges gegen West Ham United.

West Ham 2 Blackburn 1: Traum-Debüt für Freddie Sears

The East End has a new hero tonight.
18-year-old Freddie Sears' debut goal won all three points for the Hammers this afternoon. Sears, on for his first team debut with number 40 as a second half substitute, struck with little more than ten minutes remaining to earn all three points for the Hammers.
Rovers took the lead when Roque Santa Cruz converted Morten Gamst Pedersen's cross with a diving header (19).
But the Hammers having lost their last three games o-4 were strong enough this afternoon to fight back and Dean Ashton equalised just before half-time: he picked the ball up with his back to goal, flicked the ball around his marker and spun himself around the defender in the other direction, ran onto the ball and chipped it left footed over the out-rushing Friedel. Beautiful!
And with just 10 minutes remaining, Freddie Sears, who had been on for about five minutes, met Ashton's cute backheel and fired in a shot that Friedel could only push back into the path of the striker. Young Sears kept his cool to head into the corner.
His celebration was almost as good as the youngster crossed his arms to symbolise the Hammers' badge.

Goal Video: here!

West Ham: Green, Neill, Ferdinand, Spector, McCartney, Solano (Sears 75), Parker (Noble 75), Mullins, Ljungberg (Pantsil 88), Ashton, Zamora.
Subs Not Used: Wright, Tomkins.
Booked: Ferdinand.
Goals: Ashton 39, Sears 81.
Blackburn: Friedel, Emerton (Khizanishvili 46), Samba, Ooijer, Warnock, Bentley, Reid, Dunn (Derbyshire 71), Pedersen (McCarthy 90), Roberts, Santa Cruz.
Subs Not Used: Brown, Mokoena.
Booked: Bentley, Dunn, Reid.
Goals: Santa Cruz 19.
Att: 34,006
Referee: Martin Atkinson (W Yorkshire).

Kommen Rovers gerade recht?

Curbishley kritisiert die Kritiker (siehe hier und hier!), ein ehemaliger Hammers-Star kritisiert die Spieler und Julien Faubert, Danny Gabbidon, Matthew Etherington, Lee Bowyer und Craig Bellamy sind noch immer nicht einsatzbereit. Nach drei 0:4-Niederlagen der Hammers kommen nun die Blackburn Rovers an den Upton Park (Samstag, 16:00 MEZ).
Und wenn man die Resultate gegen die Rovers seit Gründung der Premier League (1992) betrachtet, dann kommen die Blau-Weißen aus Blackburn gerade recht:
West Ham hat die letzten vier Spiele gegen Blackburn allesamt gewonnen (3 x in der Meisterschaft und einmal im FA Cup). Ja, Blackburn ist in den letzten sieben Auswärtsspielen am Upton Park nicht ein einziger Punkt gelungen.
Seit Gründung der Premier League hat West Ham die Rovers insgesamt elfmal geschlagen (so oft wie keinen anderen Klub!) und die einzige PL-Heimniederlage gegen Blackburn passierte 1994.
Und in der vorigen Saison waren es auch die Rovers, die nach sechs Niederlagen der Hammers hintereinander herhalten mussten, um den Fans im Boleyn Ground wieder zu einem dringend benötigten Erfolgserlebnis zu verhelfen:
West Ham United - damals noch von Alan Pardew trainiert - siegte am 29. Oktober 2006 mit 2:1 durch Tore von Sheringham (21) und Mullins (80), das Tor des ehemaligen Klubs von Lucas Neill (der damals noch für die Rovers spielte) scorte Bentley (90).
Hoffen wir also, dass das "der Kunst und der Arbeit gewidmete" Team aus Blackburn ("arte et labora") auch diesmal die M65 Richtung Nordwest-England wieder ohne Punkte im Gepäck antreten wird.
Dazu wird diesmal aber ordentliche (Fußball-)"Kunst und Arbeit" von Seiten der Hammers nötig sein, denn die Rovers spielen eine gute Saison. Die Mannen von Mark Hughes liegen auf Platz 8 der Tabelle und haben von ihren letzten 11 Premier League-Partien nur eine einzige (gegen Arsenal) verloren.

Friday, 14 March 2008

Who can still qualify for Europe?

Während der interessierte Fußballfreund auf die Auslosung des Viertelfinales des UEFA Cups (Freitag 14:00 MEZ) wartet, drängt sich wieder einmal die Frage auf, wieviele englische Klubs im nächsten Jahr in diesem Bewerb ihr Glück versuchen dürfen.
Für heuer ist's ja vorbei mit der Herrlichkeit, denn alle verbliebenen Engländer mussten sich im Achtelfinale verabschieden. "Insel-Fußball" wird's dennoch im Viertelfinale geben, denn Ex-Hammer Christian Dailly ist mit den Glasgow Rangers unter den letzten Acht.
Die BBC hat nun eine erschöpfende Beantwortung der Frage "Who can still qualify for Europe?" versucht und in zwölf Absätzen so philosophische Themen wie "Kann ein walisischer Klub die englische FA im UEFA Cup vertreten?" abgehandelt.
Kurz zusammengefasst:
1.
Die ersten vier der Premier League qualifizieren sich für die Champions League. Gewinnt ein englischer Klub die "Königsklasse", so bedeutet das keinen zusätzlichen CL-Platz für England.
2. England hat drei fixe Plätze im UEFA Cup: für den Fünften der PL, den FA Cup Sieger und den Ligacup-Sieger (= Tottenham).
3. Sollte ein bereits anderwärtig für Europa qualifiziertes Team den FA Cup gewinnen, so geht der dritte UEFA Cup-Platz an den Sechsten der PL (NEU!!! - West Ham als Verlierer des FA Cup-Finales 2006 hätte also nach dieser Regelung nicht mehr am UEFA Cup teilgenommen).
4. Ob der in Wales beheimatete Klub Cardiff City, der im FA Cup-Semifinale auf Barnsley trifft, im Falle eines Cupsieges einen Platz im UEFA Cup beanspruchen darf, ist zweifelhaft.
5. Zusätzliche Plätze für die englischen Klubs können über den UEFA Intertoto Cup und die UEFA Fair Play Wertung errungen werden. Erhält England aufgrund seiner guten Platzierung in der europäischen Fair Play-Wertung einen solchen zusätzlichen Teilnehmer zugeschlagen, so ginge dieser Platz an den bestqualizierten Klub des englischen Fair Play Tables, der sich noch nicht anderwärtig für Europa qualifiziert hat. West Ham liegt derzeit in dieser Wertung - wie könnte es anders sein! - auf Platz 10.

Arsenal v Liverpool: englisches CL-Viertelfinale

Von den vier englischen Vertretern unter den letzten Acht der Champions League muss einer sicher ausscheiden.
Arsenal trifft nämlich auf Liverpool, während Manchester United und Chelsea heute Mittag in Nyon Gegner vom Kontinent zugelost bekamen.
Da auch gleich das Semifinale ausgelost wurde, wissen wir bereits, dass der Sieger des rein englischen Viertelfinales möglicherweise auf den FC Chelsea treffen wird - falls die Blues (erwartungsgemäß) den türkischen Vertreter Fenerbahce ausschalten.
Ein "englisches Finale" ist möglich, wenn Manchester United den AS Roma und in der Folge den Sieger aus Schalke/Barcelona besiegen sollte. Ich tippe aber auf ein Finale Chelsea gegen AS Roma am 21. Mai in Moskau.
Die Auslosung für die beiden letzten Runden des UEFA Cups findet um 14.00 MEZ statt.

Champions League quarter-final (1./2. und 8./9. April):
1 Arsenal v Liverpool
2 AS Roma v Man Utd
3 Schalke 04 v FC Barcelona
4 Fenerbahce v Chelsea

Champions League semi-final (22./23. und 29./30. April):
1 Arsenal/Liverpool v Fenerbahce/Chelsea
2 Schalke/Barcelona v AS Roma/Man Utd

Thursday, 13 March 2008

UEFA Cup-Viertelfinale für Christian Dailly

Christian Dailly, bis Jänner der am längsten dienende aktive Spieler von West Ham, wechselte im Winter zu den Glasgow Rangers, zeigte sich vom Teamgeist seiner schottischen Landsleute angetan und spielte Donnerstag Abend eine tadellose Partie mit Nummer 30 im defensiven Mittelfeld gegen Werder Bremen (im Bild rechts).
Die Bremer gewannen nur 1:0, womit die Glasgow Rangers zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt wieder das Viertelfinale eines europäischen Cupbewerbs erreicht haben.
Es war ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene (Eckenverhältnis 18:2). Aber am Ende war ein Tor von Diego zu wenig für die Bremer, bei denen auch Martin Harnik als Wechselspieler sich ebenso redlich wie erfolglos mühte, den Ball im Tor der Schotten unterzubringen.
Und Dailly, der 34-jährige schottische Teamspieler, der sieben Jahre bei den Hammers gespielt hat, darf weiter vom UEFA Cup-Finale in Manchester träumen.
Ausgeschieden ist dagegen der letzte englische Vertreter: Die Bolton Wanderers verloren gegen Sporting Lissabon durch ein Tor von Bruno Pereirinha (85.) 0:1. Jetzt muss Manager Gary Megson zusehen, dass die Wanderers nicht aus der Premier League auswandern müssen. Derzeit liegen sie auf einem Abstiegsrang.