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RAPIDHAMMER: Neuer Bürgermeister in London

Saturday, 3 May 2008

Neuer Bürgermeister in London

Der "rote Ken" ist nicht mehr Bürgermeister von Greater London. Nach der landesweiten schweren Schlappe für New Labour bei den Kommunalwahlen ist auch die britische Hauptstadt an die konservativen Torys gegangen.
Boris Johnson löst den langjährigen Londoner Bürgermeister Ken Livingstone in der City Hall (rechts) ab. Johnson erhielt 1,17 Mio. Stimmen (53 %) und konnte damit Livingstone (1,03 Mio.) knapp abhängen. Die Wahlbeteiligung war für Londoner Verhältnisse mit menr als 40 % ungewöhnlich hoch.
Er wolle ein Bürgermeister für alle Londoner sein, so der auch Bo-Jo genannte, nicht unumstrittene, als chaotisch geltende Tory-Politiker, der stets von seinem Parteichef (und Schulkollegen) David Cameron unterstützt wurde. Der neue 43-jährige Stadtchef mit dem zerzausten blonden Haar (siehe unten) würde sich freuen, wenn sein Vorgänger Livingstone (62), den er sehr schätze, die neue Kommunalverwaltung unterstützen würde, sagte Johnson nach Bekanntwerden seines Wahlsieges.
Die Niederlage des Regierungslagers war am Freitagnachmittag bereits mit der Bekanntgabe des Endergebnisses der Wahlen in 159 Städten und Gemeinden von England und Wales besiegelt worden. Danach büßte Labour mehr als 330 Mandate ein, während die Torys mehr als 250 hinzugewannen. Kritiker geben dem unpopulären Labour-Premierminister Gordon Brown die Schuld an der Niederlage.
-> Boris Johnson über seine Pläne als Bürgermeister (BBC): hier klicken!
-> Portrait Boris Johnson in der "Süddeutschen": hier klicken!
-> Boris Johnson's Weblog: hier klicken!

1 comment:

angloswiss said...

Ich bin aufgewachsen in ein Arbeiterklass millieu und deshalb waren wir aller für die Labour party zu Hause. Jedoch über die Jahre ist labour auch nicht mehr was es war. Ich bin schon lange weg von London aber ich war nicht so begeistert mit Ken Livingstone - etwas zu links und vielleicht ein wenig korrupt. Boris Johnson ist eine Clown vielleicht, aber manchmal sind es diese Clowns das etwas erreichen. Ich finde er kann es nicht schlechter machen als bisher, so warum nicht.