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Weniger als die Hälfte von ManU konnte West Ham United, das im "money table" exakt an derselben Stelle liegt wie in der Endabrechnung der Premier League, einnehmen: mit £42 Mio liegt man auf dem 9. Platz.
Die letzten beiden Ränge nehmen die Absteiger WBA und Boro mit knapp über 30 Mio ein, während Newcastle, wäre es nur ums Verdienen gegangen, den Absturz in die Zweitklassigkeit vermieden hätte: die "Toon" hatte in einer sportlichen Katastrophensaison immerhin die zwölfthöchsten Einnahmen unter den Premier League-Klubs.
Die Liste verdeutlicht die dramatische Elite-Stellung der "top four" des englischen Fußballs. Der Vierte Arsenal verdiente £72.3 Mio: Und dann kommt lange nichts.
Nur £45.4 Mio konnte der Fünftplazierte Everton einnehmen, das international nicht vertreten war, aber immerhin ins FA Cup-Finale kam.
Die Champions League brachte den vier Großen zwischen £33.7 und 20.4 Millionen ein, während von den UEFA Cup-Teilnehmern nur Manchester City einen nennenswerten (wenn auch vergleichsweise kleinen) Betrag von £3.7 Mio aus dem Europacup lukrieren konnte.
Eine höchst ungleiche Gesellschaft, diese Premier League!
1 comment:
vor allem baut man da auf sand, was die schuldenlast einiger clubs angeht, die hierzulande wahrscheinlich nichteinmal eine linzenz bekommen würden. so scheint die zentralvermarktung in der bundesliga noch immer das beste modell zu sein, was die gerichtigkeit bei der verteilung der fernsehgelder angeht. auch die sog. 50+1 regel ist eine errungenschaft die wir so schnell nicht aus der hand geben sollten.
somit kann man hier noch immer eine der spannendsten ligen der welt vorweisen und vl merken auch die engländer und italiener irgendwann, das man so mehr zuschauer und stimmung in die stadien bringen kann.
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