Rapid Hammer

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RAPIDHAMMER: May 2009

Sunday, 31 May 2009

HANSE DER WOCHE: Marc Janko

In der Rubrik "HANSE DER WOCHE" wird regelmäßig ein Akteur aus der weiten Welt des Fußballs vor den Vorhang gebeten und vom RAPIDHAMMER der Akklamation durch die werte Leserschaft empfohlen.

Vor zwei Jahren stand er kurz vor seinem Karriere-Ende, diese Saison schoss Marc Janko 39 Tore in der österreichischen Bundesliga, wird den "bronzenen Schuh" für Europas drittbesten Torschützen gewinnen (wobei er die meisten Treffer erzielte!) und wurde in Österreich zum "Spieler der Saison" gewählt.

Dankbar für Gesundheit und Profi-Fußball
Am Pfingstsonntag entging man dem Red Bull Salzburg-Stürmer schon am Vormittag nicht, denn der war im Radiosender Ö3 in "Frühstück bei mir" zu Gast, wo er unter anderem davon erzählte, dass er sich vor dem Matchbeginn regelmäßig bekreuzigt - aus Dankbarkeit, weil er nach einer schweren Verletzung wieder ganz gesund wurde und weiterhin seine Leidenschaft zum Beruf machen kann.
Die sportlichen Erfolge des Wahl-Salzburgers und nicht zuletzt sein schönes Tor gegen Rapid Wien vor drei Wochen haben den RAPIDHAMMER dazu bewogen, Marc Janko trotz seines "Fehlers", für Red Bull zu spielen, den Ehrentitel des HANSE DER WOCHE zu verleihen.

39 Janko-Tore - Hans Krankls Uralt-Rekord blieb bestehen
Wobei eines schon gesagt werden muss: anstatt im letzten Saisonspiel gegen Absteiger Altach aus Vorarlberg sein Trefferkonto noch kräftig zu erhöhen, wie es "Hanse" Krankl gemacht hätte, ging Janko bei Red Bulls peinlicher 1:4-Niederlage am Sonntag im eigenen Stadion leer aus und konnte daher Krankl Uralt-Rekord aus 1977/78 (41 Saisontore + Goldener Schuh) nicht erreichen!

Sohn einer Olympia-Medaillengewinnerin
Marc Janko wurde am 25. Juni 1983 in Wien geboren und ist der Sohn der ehemaligen österreichischen Leichtathletiksportlerin Eva Janko, die bei den Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko-Stadt die Bronzemedaille im Speerwurf errang, und von Herbert Janko, 1966 bis 1968 österreichischer Hochsprungmeister. In seiner Jugend musste Janko oft mit Verletzungen kämpfen. Ursache dafür war ein enormer Wachstumsschub. Er ist 196 cm groß.
Marc begann seine Profilaufbahn bei VfB Admira Wacker Mödling, von wo aus er 2003 den Sprung vom Amateurkader in die Kampfmannschaft schaffte.
Nach einem relativ erfolgreichen Spieljahr bei Mödling wechselte der Stürmer Anfang der Saison 2005/06 zu Red Bull Salzburg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich Janko einen Fixplatz in der Startmannschaft erkämpfen und erzielte in dieser Saison elf Tore in 17 Spielen, darunter am 33. Spieltag drei Treffer im Spiel gegen Sturm Graz. (Endstand: 3:2 für Red Bull Salzburg).
In der Meistersaison 2006/07 plagte Janko das Verletzungspech: Wegen einer komplizierten Beckenverletzung musste er fast die komplette Saison von der Tribüne beobachten, feierte allerdings am 9. November 2007 gegen LASK Linz ein gelungenes Comeback in der Kampfmanschaft.
Am 23. Mai 2006 gab Marc Janko im Länderspiel gegen Kroatien sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft, für den Turnierkader für die Euro 2008 wurde er von Teamchef Hickersberger aber nicht berücksichtigt - ebensowenig wie Rapids "Langer" Stefan Maierhofer, mit dem Janko befreundet ist und von dem er heuer für jedes Tor einen "Schlecker" (=Lolli) geschenkt bekommen hat.

Erfreuliche Saison
Die Saison 2008/09 begann für Janko und Red Bull Salzburg erfreulich. Die offensivere Spielausrichtung unter dem neuen Coach Co Adriaanse kam Janko sehr entgegen. Bereits im ersten Saisonspiel, einem 6:0-Heimsieg gegen SV Mattersburg, glänzte Janko mit drei Toren und einer Vorlage. Schlussendlich kam Janko auf 39 Saisontreffer.
Sein Vertrag mit Red Bull Salzburg läuft bis 2013 und heute erklärte Janko wieder, sein Ziel sei es, sich erstmals mit den Salzburgern für die Champions League zu qualifizieren.

Goldener Schuh nach Spanien
Den Goldenen Schuh errang übrigens Diego Forlan (32 Tore) vor Samuel Eto. Die beiden schossen zwar weniger Tore als Janko, spielen aber in der spanischen Liga. Und für die kommt ein Multiplikator von 2 zum Tragen, während für Österreichs Bundesliga wegen des schlechteren UEFA-Koeffizienten nur 1,5 Punkte pro Tor gutgeschrieben werden.
Da Forlans letztes Spiel schon am Samstag stattgefunden hatte, interessierte man sich sogar unter Atletico Madrids Anhängern ausnahmsweise einmal für ein Spiel der österreichischen Bundesliga... (in dem Marc Janko vier Tore hätte schießen müssen, um Forlan den "Schuh" noch auszuziehen!)

Glückwunsch, Ashley Cole!

"FA Cup: 2002, 2003, 2005, 2007, 2009" - das ist ein Teil der "Silverware-Liste" von Chelsea-Back Ashley Cole.
In der 128-jährigen Geschichte des FA Cups ist der englische Nationalspieler von Chelsea (der bis vor drei Jahren bei Arsenal spielte, von wo er unter unschöner Begleitmusik zu Chelsea wechselte!) der Erste, der den Cup fünfmal gewinnen konnte.
Damit war das Finale vom Samstag zwischen den Blues aus London und jenen aus Liverpool ein doppelt rekordträchtiges:
Wir sahen das schnellste Tor des Bewerbs nach 25 Sekunden Spielzeit durch Louis Saha von Everton, und nach 90 Minuten mit "Mr. Cashley" (wie er von Arsenals Fans einmal beschimpft wurde!) einen Rekord-Sieger den Pokal zum fünften Mal stemmen (3 x mit Arsenal, 2 x mit Chelsea).
Jenen Pokal, bei dem ich mich immer wundere, dass der Deckel noch nicht abhanden gekommen ist. Den man aber auch - wie man an obigem Bild (Ashley Cole; FA) sieht - als (nicht sehr hübsche) Kopfbedeckung verwenden kann.

Saturday, 30 May 2009

Blues v Toffees in Battle of the Blue

"Blau gegen Blau" - das zweite Jahr hinter einander stehen sich im FA Cup-Finale zwei Teams gegenüber, deren Anhänger die Ränge des Wembley Stadions blau färben werden. Kein Wunder allerdings, denn immerhin sieben Teams in der Premier League, also mehr als ein Drittel der Klubs, vertrauen auf Blau, wenn's um die Farbe der Shirts geht (siehe -> hier).
Chelsea wird auf der FA-Website als Heimteam geführt, aber heute Nachmittag werden die "Blues" nicht in blau spielen, sondern in ihren hässlichen gelben Auswärts-Dressen, während die Toffifee's in blauen Leibchen und weißen Hosen auf den geheiligten Wembley-Rasen laufen werden.
Den Schiedsrichter von heute (Howard Webb) und beide Teams habe ich in der Vergangenheit schon "live" gesehen: den FC Chelsea natürlich gegen West Ham, Everton vor mehr als 20 Jahren in Rotterdam beim Europacupfinale der Cupsieger in Rotterdam gegen Rapid Wien am 15. Mai 1985, und den Schiri bei der Euro im Match Österreich - Polen).
Zum Cupsieger-Finale 1985 begleiteten rund 10.000 Schlachtenbummler - mich eingeschlossen - die Grün-Weißen nach Holland. Gegner Everton hatte damals seinen achten von insgesamt neun englischen Meistertiteln gewonnen und im Halbfinale des Europacups Bayern München ausgeschaltet (nach einem 0:0 in München hatte der FC Everton mit 3:1 in einem Spiel gewonnen, das später zur besten Partie in der Geschichte des Goodison Parks gewählt wurde).
In Rotterdam stand es zur Pause zwischen Rapid und Everton noch 0:0, obwohl die „Blues“ gegen Rapid, das ohne seinen genialen Mittelfeldregisseur Antonin Panenka antreten musste, die Begegnung weitgehend dominierten. Nach dem Führungstor von Andy Gray (58.) und dem 2:0 von Trevor Steven (72.) nach einem Eckball sorgte Hans Krankl für den Anschlusstreffer (85.); kurz darauf stellte Kevin Sheedy aber den 3:1-Endstand her (88.).
In diesem Jahr verpasste der FC Everton ein „Triple“ nur knapp. Im FA-Cup-Endspiel 1985 sicherte ein Tor in der Verlängerung von Norman Whiteside Manchester United den Titel.
Der SK Rapid wurde in dieser Saison hingegen wieder österreichischer Cupsieger (Finalsieg über Austria Wien nach 3:3 n.V. im Elferschießen), verpasste dafür aber die Meisterschaft deutlich (9 Punkte hinter der Austria).
Als "Londoner" müsste ich heute Nachmittag wohl eher mit Chelsea sympathisieren. Und ich muss gestehen, ich tue es. Guus Hiddink würde ich einen Titel wünschen. Die Blues haben den FC Barcelona im Champions League-Semifinale mehr gefordert als Manchester United im Finale und hätten sich nach ihrer Darbietung an der Stamford Bridge eigentlich den Aufstieg gegen Barcelona verdient gehabt. Also: Die Blues mögen gewinnen!

Thursday, 28 May 2009

KUMB Player Rater 2008/09

West Ham United
Website KUMB looks back at the first team squad's performances over the last nine months...

1. Rob Green (Goalkeeper)

Ever present (when selected) and a shoe-in for the vacant England spot now that David James is injured, it's been a fine season for the former Norwich man. Bar one game (Bolton at home) he's been in great form for practically the entire season and enhanced his stock further with yet more penalty saves (even if Steven Gerrard managed to convert one on the rebound).

Appearances: 43
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: Man City (a); Macclesfield (h); Blackburn (h); Portsmouth (h); Middlesbrough (a); WBA (h)
Overall Rating: 9/10

2. Lucas Neill (Defender)

The club captain's future has been the source of much speculation with his current deal set to expire this summer - but that has not prevented him from finding the kind of form that persuaded Alan Curbishley to bring him to West Ham two-and-a-half years ago. A reasonable first half of the season has been followed by an excellent final half and many are now calling for his contract to be extended - none more so than Gianfranco Zola who recognises the imortant contribution his captain has made this term.

Appearances: 37
Yellow/red cards: 8/0
Goals: 1
Man of the Match: None
Overall Rating: 7/10

3. Herita Ilunga (Defender)

With George McCartney sent to Sunderland the Hammers had to act fast to find a replacement before the summer transfer window closed - but Gianluca Nani managed to pull a rabbit out of the hat with the signing, on loan, of Ilunga. After a tricky start in which he sometimes looked a yard off the pace the full-back went on to become one of Zola's most consistent players. His attacking forays on the left flank were, at times, a joy to behold - and he managed to grab the headlines for himself on the rare occasion with a couple of goals. Popular with supporters thanks mainly to his willingness to engage (there's a lesson to be learned there Radoslav) he signed a permanent deal back in January.

Appearances: 39
Yellow/red cards: 3/0
Goals: 2
Man of the Match: Bolton (h)
Overall Rating: 8/10

4. Danny Gabbidon (Defender)

It's now getting on for two years since the Welshman last featured for the Hammers - but he expects to be back in contention next season having finally recovered from injury.

Appearances: 0
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 0/10

5. Walter Lopez (Defender)

A curious case - having been rejected by Alan Curbishley the club (Nani) ressurected the deal to sign Lopez in order to provide cover for Herita Ilunga (the club's only left back following the sale of George McCartney). A lovely fella but his appearances have been few and far between with his only start coming in that ill-fated fixture Carling Cup against Watford - something that lends weight to the suggestion that Curbishley may have called this one right.

Appearances: 6
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 2/10

7. Kieron Dyer (Midfielder)

With more comebacks behind him than The Who, the former Ipswich winger managed to make just eight fleeting appeances for United this term. The broken ankle suffered nearly two years ago led to a series of minor niggles from which Dyer still doesn't appear to have fully recovered. However Hammers fans should get the opportunity to see him try again next term as he still has two years remaining on his current (lucrative) contract.

Appearances: 8
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 3/10

8. Scott Parker (Midfielder)

Previously written off by many as an expensive waste of money, Parker was enjoying just about the best season of his career before it was cut short by injury in March - something that kept him out for the remainder of the season. Gianfranco Zola had seen enough however to offer Parker a new five-year deal which he signed despite some strong interest from Manchester City. At 28 he is entering the peak years of his career - now all he needs to do is stay fit.

Appearances: 32
Yellow/red cards: 8/0
Goals: 1
Man of the Match: Everton (h); Newcastle (a); Hartlepool (a); Hull (h); Arsenal (a); Man Utd (h); Bolton (a); Man City (h)
Overall Rating: 8/10

9. Dean Ashton (Striker)

The season started so promisingly for Ashton with a cracking goal in the 2-1 win over Wigan, and hopes were high amngst fans that he could once again become the force that he had hinted at for so long. However those dreams were shattered just weeks into the season when it was announced that his long-standing ankle issue was causing problems again, and nobody was that surprised when it was (eventually) announcd that he would not play again this year.

Appearances: 5
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 2
Man of the Match: Wigan (h)
Overall Rating: 3/10

10. Savio Nsereko (Midfielder)

The Ugandan-born German's capture has probably caused more controversy than any Hammers signing in recent years - not because of his obvious talent, but because of the circumstances in which he arrived. Billed by Jason Burt of the Independent as West Ham's record signing (something later denied by the club as fans wondered 'just where did West Ham get £9million from?') Hammers fans were looking forward to watching this huge talent strut his stuff at the Boleyn. In the end we we treated to a handful of cameo appearances as our Euro hopes faded. Next season should be a different story entirely.

Appearances: 5
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 4/10

12. Carlton Cole (Striker)

What a season it's been for the big striker. Featuring a new-found confidence attributed to his new boss, a player whose career has stuttered along for years finally found the form that most of his many managers believed he was capable of. A goal tally of 12 would no doubt have been increased had he not been forced to endure spells on the sideline as the result of injury and suspension; a call-up and first cap for England was the icing on the cake. Another who is entering the peak years of his career and a potential huge asset to the club.

Appearances: 32
Yellow/red cards: 3/2
Goals: 12
Man of the Match: WBA (a); Newcastle (h); Barnsley (h)
Overall Rating: 9/10

13. Luis Boa Morte (Midfielder)

It looked as if Boa Morte's spell at West Ham was over back in January when it was announced that the club had given him permission to speak to Hull. But with the deal breaking down over personal terms (the Portugeezer apparently asking for far more than Hull could reasonably offer) he returned to East London where he performed a fairly astonishing u-turn in form - so much so that those very same fans who had previously booed him from the terraces ended the season doffing their caps. Whether he gets another opportunity to impress next term remains to be seen.

Appearances: 32
Yellow/red cards: 8/0
Goals: 0
Man of the Match: Chelsea (h)
Overall Rating: 6/10

14. Radoslav Kovac (Midfielder)

Brought in on loan due mainly to his arial ability and experience the Czech midfielder appeared to have a propensity to pass to anyone not in claret and blue during his short spell at the club. Passing ability aside however he put in some good shifts in the heart of midfield mainly as cover for the injured Scott Parker. Whether or not Zola and Clarke feel he is worth the £4million permanent deal the Hammers insisted upon as a condition of his loan deal remains to be seen.

Appearances: 10
Yellow/red cards: 2/0
Goals: 1
Man of the Match: None
Overall Rating: 6/10

15. Matthew Upson (Defender)

The big centre-half has grown in stature this season and has been at the heart of West Ham's mean defence whilst having forced himself into England manager Fabio Capello's thinking. No doubt there will be plenty of potential suitors this summer with him thus far having failed to agree an extension to his current contract (which has two years left to run).

Appearances: 41
Yellow/red cards: 2/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 9/10

16. Mark Noble (Midfielder)

A up and down season for the home grown Noble - something that is becoming symptomatic of his early career. Whilst he has performed admirable in many games consistency appears to be the issue for the England under 21, who is still some way short of nailing a first team spot when everyone is fit.

Appearances: 34
Yellow/red cards: 8/1
Goals: 5
Man of the Match: Fulham (a); Liverpool (h)
Overall Rating: 6/10

18. Jonathan Spector (Defender)

The American utility man saw the first half of his season written off through injury (the long-standing hip problem that threatened to end his career) but as per last season, Specs filled in ably when called upon thereafter. Having featured at right-back, centre half and centre midfield it seems that the super-sub role is where Zola and Clarke currently see him.

Appearances: 9
Yellow/red cards: 1/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 5/10

19. James Collins (Defender)

With the start of his season curtailed by serious injury (knee ligaments) it took the Ginger Pele a awhile to get going but he was a rock at the heart of a mean Hammers defence throughout January and February. Sadly his season was to end as it had finished, with Collins yet again back on the treatment table - which seems to be the story of career at the club so far.

Appearances: 21
Yellow/red cards: 4/0
Goals: 0
Man of the Match: Arsenal (a)
Overall Rating: 6/10

21. Valon Behrami (Midfielder)

Thw Swiss midfielder was linked with a number of clubs before finding his way to East London last summer in a deal said to be worth around £5million. After a fairly quiet start Behrami soon found his feet and was considered one of the first names on Zola's team sheet before the unfortunate injury which wrecked his season at the beginning of March. Had it not done so the chances are he would be vying for Hammer of the Year.

Appearances: 27
Yellow/red cards: 5/0
Goals: 2
Man of the Match: Stoke (h); Man Utd (h)
Overall Rating: 7/10

24. Jan Lastuvka (Goalkeeper)

The former Fulham 'keeper made only made one appearance during his season-long loan spell - that being in the Carling Cup defeat at Watford where he made a ricket for the only goal of the game. Now on his way back to Shaktar having been told he has no future at the club.

Appearances: 1
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 1/10

25. Diego Tristan (Striker)

Drafted in an emergency back-up to Cole and Ashton, even the veteran Tristan would have been surprised to have featured so often. A nice goal at Stoke aside, the most notable episode of his stay in London was when his car piled into the side of a taxi during the early hours with Tristan over the limit. Unless things are really desperate, the Spaniard is unlikely to be here next term.

Appearances: 17
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 3
Man of the Match: None
Overall Rating: 4/10

30. James Tomkins (Defender)

Drafted into the side in February following the injury to James Collins, the youngster has performed well in the final third of season having began it on loan at Derby. Some mature performances at the heart of the Hammers defence have led to a timely call-up for the England under 21s.

Appearances: 15 (plus 8 for Derby)
Yellow/red cards: 1/1
Goals: 1
Man of the Match: WBA (h); Sunderland (h); Blackburn (a); Stoke (a)
Overall Rating: 7/10

31. Jack Collison (Midfielder)

A real ray of sunshine and proof once more than the fabled Academy is back to producing the very best. Collison had featured under Alan Curbishley but offered not a glimpse of the kind of form he has enjoyed this season. That form to led to a full international debut for Wales and he finished the season rejecting overtures to switch allegiances to England. Sadly the end of Collison's season was ruined by a freak injury at Wigan although he came back to feature in the final couple of games.

Appearances: 24
Yellow/red cards: 2/0
Goals: 3
Man of the Match: Fulham (h)
Overall Rating: 8/10

32. David Di Michele (Striker)

The diminutive Italian couldn't have got off to a better start than when hitting a brace against Newcastle in fellow Italian Zola's first home game. Sadly that was as good as it got for the veteran striker who went on to miss a fair few howlers thereafter, and he will probably be remembered more for tying his shoelaces up in the opposing penalty area than some decent link-up play in and around the box.

Appearances: 34
Yellow/red cards: 5/0
Goals: 4
Man of the Match: Newcastle (h)
Overall Rating: 5/10

33. Freddie Sears (Striker)

Possibly the biggest disappointment of the season. Sears burst onto the scene at the tail end of last year kicking off his first team career with a debut goal against Blackburn before hitting the woodwork at Everton the following week. Sadly, despite having featured on 22 occasions this term (although mostly only for a few minutes here and there) he hasn't been as close since and is set for a loan spell, presumably to the Championship, next season in an attempt to recapture the kind of form that once saw him billed as the country's brightest young prospect.

Appearances: 22
Yellow/red cards: 0/0
Goals: 0
Man of the Match: None
Overall Rating: 4/10

46. Junior Stanislas (Midfielder)

Another bright spark, Stanislas' name is no secret to those who keep a keen eye cast on the reserve and youth teams even if it was at Southend where he first began to capture attention with a sterling display against Chelsea in the Cup. Having returned to West Ham at the conclusion of his loan spell a series of injuries saw him thrust into the limelight - where he has never looked out of place. A couple of goals will no doubt have helped his confidence; he is another of whom much is expected next season.

Appearances: 9 (plus 9 for Southend)
Yellow/red cards: 1/0
Goals: 5 (2 for West Ham, 3 for Southend)
Man of the Match: None
Overall Rating: 6/10

For full first team squad click -> here !

Jeremy Nicholas: Interview With West Stadium Announcer

The website The West Ham Process has a nice interview with Boleyn Ground-announcer Jeremy Nicholas.
Question: Apparently the last time three teams in Claret and Blue were in the top flight of English football [First Division 1965/66], West Ham won the World Cup ["West Ham beat West Germany", 1966]. What do you think of our chances in South Africa next year?

JN: We could very well have three players in the starting lineup again too! It’s certainly the best chance we have had for a while…
Full interview: click -> here !

Zerfällt ManU-Team nach Final-Niederlage?

In der Daily Mail spekuliert Martin Samuel, ob Cristiano Ronaldo den englischen Meister nach der Finalniederlage gegen Barcelona nun doch Richtung Real Madrid verlassen könnte.
In dem Artikel heißt es:

"And he [Ronaldo] appeared to take a swipe at Ferguson with his strong criticism of their tactics against Barcelona:
'This is one of the biggest disappointments of my career,' he added. ' I cannot explain it. We, the players, were not well, the tactics were not good. Everything went wrong.
'We have to give credit to Barcelona, but they were a bit lucky to be here because Chelsea did not deserve to lose and no-one has mentioned that.
'It was very bad in the dressing room afterwards but that is normal after you lose a game. I have to congratulate Barcelona, they were better, but football is just like
this. Only the winners get talked about.' "
Sollte Ronaldo, obwohl er kurz vor dem Finale noch einen ManU-Schwur abgelegt hat, das United-Team tatsächlich verlassen und ihm auch Carlos Tévez folgen, dann könnte nächste Saison eine andere United in die Meisterschaft starten, zumal wohl auch Ryan Giggs, der gestern nichts gegen Barcas Mittelfeld unternehmen konnte, und ein weiterer rothaariger, gestern hilfloser Old Boy (Paul Scholes) nächste Saison altersbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
Womit ein vierter Premier League-Titel hinter einander für ManU hoffentlich entfällt. Was der Spannung in der Liga sicherlich gut täte!

Magic Blue Shoe: Messi & Hoffer

"Jedes Team braucht den Funken", heißt es auf der Adidas-Homepage über den neu entwickelten blauen Fußballschuh, den Lionel Messi beim gestrigen Champions League-Triumph gegen Manchester United als erster Spieler weltweit trug.
Der geniale Argentinier schoss zwar kein Tor mit dem Fuß, dennoch zog er nach seinem herrlichen Kopfballtreffer zum entscheidenden 2:0 das blaue Wunderding vom Fuß und verlieh seiner Hochachtung für den neuen blauen Schuh deutlich Ausdruck (Foto: BBC). Vielleicht half ihm das neue Wunderding auch beim Absprung vor dem Kopfstoß!
Der erste, der in Österreich den neuen Adidas-Schuh tragen darf, ist Rapids Goalgetter Erwin "Jimmy" Hoffer (unten; Bild: Rapid).
Rapids Nummer 21 bekam von adidas als erster Spieler Österreichs die neuen Fußballschuhe gestern vor dem Champions League-Finale überreicht und wird diese wohl schon am kommenden Sonntag beim letzten Meisterschaftsspiel gegen Kapfenberg erstmals einsetzen.
"Es ist eine sehr große Ehre, dass adidas mir diese Schuhe überreicht", so Hoffer: "Als erster Spieler des Landes - das kann schon was. Hoffentlich gelingen mir am Sonntag damit gleich ein paar Tore!"
Bisher hat Hoffer 24 Saisontreffer auf seinem Konto, einen mehr als sein kongenialer Sturmpartner Stefan Maierhofer.
An einem Transfer des 22-jährigen Rapid-Stürmers Jimmy Hoffer sollen sich bisher HSV, Hannover und Schalke 04 interessiert gezeigt haben, seit Hoffer beim 4:2-Sieg Rapids über Salzburg Anfang Mai drei Tore erzielte, soll sich auch Premier-League-Klub Tottenham Hotspur in die Interessentenliste eingereiht haben. Und die italienische Sportzeitung Tuttosport berichtete, dass Hoffers 24 Tore in der österreichischen Liga sowie sein Auftritt im Teamdress gegen Rumänien (beide Tore beim 2:1-Sieg) die Klubverantwortlichen von Genua beeindruckt haben sollen. Auch Feyenoord und Hertha BSC werden inzwischen als weitere Interessenten an dem von Österreichs Teamchef als "laufende Handgranate" titulierten Rapid-Stürmer genannt. Konkret ist aber sicher noch nichts.
Da Hoffer bei Rapid einen Vertrag bis Juni 2011 hat, sollte es sich der Klub gut überlegen, ob er Hoffer schon heuer ziehen lässt und ob die in Medienberichten kolportierte Ablösesumme von € 2,5 Millionen für einen wie Jimmy nicht viel zu niedrig ist!

West Ham Goals '08/09 - Video

Wednesday, 27 May 2009

Jordan Spence Wins, ManU Lose

Etwas Positives aus englischer Sicht, während Manchester United das Champions League-Finale gegen Barcelona verdient 0-2 verliert: England U19 mit Jordan Spence (West Ham) als Kapitän gewinnt in der EM-Qualifikation gegen Bosnien 2-0.

Tomka und Nobes zur U 21-Euro

James Tomkins und Mark Noble sind im Juni bei der U 21-EM in Schweden dabei.
Die beiden Hammers stehen im Mittwoch von Stuart Pearce bekannt gegebenen 23-Mann-Kader der Engländer.
Die "Young Lions" beginnen das Turnier am 15. Juni mit dem Spiel gegen Finnland. Weiters treffen sie in Gruppe B auf Spanien und Deutschland.

U 21 England Squad
For more squad details, click here
Goalkeepers
Joe Hart (Manchester City), Joe Lewis (Peterborough United), Scott Loach (Watford)
Defenders
Martin Cranie (Portsmouth), Kieran Gibbs (Arsenal), Michael Mancienne (Chelsea), Nedum Onuoha (Manchester City), Micah Richards (Manchester City), Andrew Taylor (Middlesbrough), Steven Taylor (Newcastle United), James Tomkins (West Ham United)
Midfielders
Lee Cattermole (Wigan Athletic), Andrew Driver (Hearts), Craig Gardner (Aston Villa), Adam Johnson (Middlesbrough), James Milner (Aston Villa), Fabrice Muamba (Bolton Wanderers), Mark Noble (West Ham United), Jack Rodwell (Everton)
Forwards
Theo Walcott (Arsenal) Gabriel Agbonlahor (Aston Villa), Frazier Campbell (Tottenham Hotspur - on Loan), Danny Welbeck (Manchester United)

West Ham in Styria: They Do It Again

Mike, one of my readers, was maybe the first to find out that our beloved Hammers are going to travel to Austria in July.
West Ham United will hold their 2009/10 pre-season camp in Bad Radkersburg as they did two years ago under the tenure of Alan Curbishley.
They will stay in Austria from July 13th to 24th in the same camp as Rapid Vienna (June 18th to 22nd) in Bad Radkersburg in the South East of Austria (for Press Information click -> here).
According to website KUMB the Hammers will play in a tournament in Beijing, China, afterwards (from July 29th to August 1st).

Päpstlicher Segen ...

... für den Schiri des CL-Finales ...
... und eine flehentliche Bitte von mir:
Lieber Gott, lass Massimo Busacca (CH) besser pfeifen als Herrn Ovrebo !
(Bild: Guardian)

Heute Abend

Die Mutter aller dramatischen Champions League-Finali fand vor 10 Jahren und einem Tag ausgerechnet im Nou Camp von Barcelona statt. Als Spieler sind noch zwei bei ManU, das den FC Bayern damals mit zwei Toren in der Nachspielzeit 2:1 besiegte, dabei: Ryan Giggs und Gary Neville. "Sorry", soll der damalige und aktuelle ManU-Manager Sir Alex Ferguson nach dem Spiel zu Ottmar Hitzfeld gesagt haben.
Wird dieses Finale heute Abend noch getoppt, wenn der FC Barcelona im Finale der derzeit besten Mannschaften Europas (-> Probek Europäisches Fußballradar) Manchester United in Rom gegenüber steht?
Die "Last der Verantwortung vor der Geschichte" lastet wohl schwerer auf Sir Alex Fergusons Schultern als auf jenen seines jungen Gegenübers Pep Guardiola, der gleich bei seinem ersten "richtigen" Trainerjob die Chance hat, ein Triple zu schaffen (Meisterschaft, Cup und CL). Der Manager von ManU dagegen könnte mit seinen "red devils" nicht nur das historische "Quadruple" schaffen (Premier League, Ligacup, Weltpokal und CL). Sir Alex selbst würde im Falle eines Sieges in Rom sowohl in eine Reihe mit den britischen Trainerlegenden Bob Paisley und Brian Clough aufrücken, die beide in zwei Jahren hinter einander den Europacup der Meister gewonnen haben, als auch eine im modernen Fußball noch nicht gesehene Anzahl von drei Champions League-Pokalen als Manager gewinnen.
Paisley gewann mit Liverpool 1977, 1978 und 1981 den Europacup der Landesmeister, dazwischen schaffte Brian Clough 1979 und 1980 denselben Titel mit Nottingham Forest. Es waren damals übrigens nicht bloß fünf Jahre, in denen die englischen Klubs den Europacup der Meister dominierten, es waren sogar sechs: 1982 gewann Aston Villa den Meistercup, bevor endlich einmal der HSV unter Trainer Ernst Happel drankam.
Für ManU wäre es insgesamt der dritte Titel in der Champions League, was Gleichstand mit Real Madrid bedeuten würde. Wenn man den Pokal der Landesmeister mitrechnet, liegt aber natürlich Real mit insgesamt 9 Titeln uneinholbar voran, während Manchester United 1968, 1999 und im Vorjahr die Königstrophäe des europäischen Fußballs holen konnte. Der FC Barcelona gewann den letzten alten "Meistercup" 1991/92 und die Champions League 2006 (Meistercup-Übersicht siehe -> hier).

Und was sagen die englischen Medien vor dem heutigen Finale?

Daniel Taylor, the Guardian: "Having pulled level with Liverpool on 18 league titles, United can round off an epic season by winning the European Cup for the third time in Ferguson's tenure, and the fourth in total, if they beat Barcelona here. Catching Madrid might be a fanciful target, as might emulating the seven-times winners Milan, but Ferguson is also acutely aware that United, the club whose moderate European record was for so long a source of great frustration to him, would then be level with Ajax and Bayern Munich in "the pantheon of European football" and only one behind Liverpool."
Oliver Kay, the Times: "This United team have not reached a second successive final, going 25 games unbeaten in the competition, by playing into their opponents’ hands. It is why, for all the talk in recent weeks of a perfect showpiece between Europe’s two finest teams, there should be a caveat attached to any predictions of an epic final, two sides going at it hammer and tongs from the first whistle to the last. It is why Wayne Rooney spent much of last night’s final training session at the Stadio Olimpico hugging the right-hand touchline, exchanging passes with John O’Shea and knocking in crosses for Cristiano Ronaldo while Park Ji Sung looked to do likewise with Patrice Evra from the opposite side."

Der RAPIDHAMMER wünscht sich jedenfalls ein weniger von Taktik geprägtes Spiel, als es die Halbfinali zwischen Chelsea und dem FCB waren. Möge der Bessere gewinnen!

Tuesday, 26 May 2009

Premier League Final Table 2008/09

Quelle: KURIER; West Ham leider falsch geschrieben... (zum Vergrößern Tabelle anklicken!)

Platz 9 ist alles in allem doch ganz nett, oder?
Und Gianfranco Zola's "record" als "Trainer-Lehrling" ist nach dem Sieg gegen Middlesbrough im letzten Saisonspiel doch noch deutlich :) besser als jener seines Vorgängers Alan Curbishley:
1,32 Punkte pro Spiel (insgesamt 33 Spiele), Torverhältnis -4.
Bei Curbishley waren es 62 Spiele mit einem Punkteschnitt von 1,32; Torverhältnis -17 (siehe zur Berechnung -> hier).
Hoppla, wir haben die 3. - 7. Stelle hinterm Komma vergessen:
Zola 1,3235294 - Curbishley 1,3225807

Also dann, "looking forward to 2009/10!"

Burnley feiert: "No town this small..."

Noch einmal Burnley. Zum letzten Mal für heute, ich verspreche es:

Der Turf Moor Klub aus Lancashire spielte in dieser Saison 61 Spiele, darunter einen "cup run" bis ins Semifinale des Ligacups.
Die ganze Saison zeigte der vom Schotten Owen Coyle gemanagte Klub mit seinem jungen und nicht zu großen Kader echt aufregenden Fußball, sodass man die "Clarets" in den meisten Kommentaren schon jetzt als echte Bereicherung für die Premier League wertet. Der aktuelle Kader ohne die verliehenen Spieler weist laut offizieller Homepage allerdings gerade einmal 19 Spieler aus. Man darf gespannt sein, in welche Richtung man sich bei dem kleinen Klub verstärken wird. Wobei ich mir sicher bin, dass das Geld für die refundierten 7000 Jahreskarten sicher anderswo wieder hereingebracht werden kann.

Dennoch: "We're under no illusions how difficult it'll be," meinte ob seines kleinen Kaders Manager Coyle:
"We'll need to add to the squad and, if we finish fourth bottom, it'll be a better achievement than where we've finished now. Burnley, as a town, is having a tough time with the credit crunch and hopefully the exposure will help. We need to try and keep that smile on people's faces."
Aber diese Leute, die Fans von Burnley und die applaudierende Fußball-Community, bewegte die Frage, wie es in der Premier League gehen wird, gestern sicher noch überhaupt nicht, als mit dem Schlusspfiff im Wembley Stadion die Emotionen überschwappten.
Burnley ist die kleinste Stadt, die jemals einen Klub in die Premier League gebracht hat, und in die nächste Saison fällt romantischerweise das 50-Jahr-Jubiläum von Burnleys letztem von zwei englischen Meistertiteln (1921, 1960). Gerade einmal 73.500 Einwohner zählt Burnley in Lancashire im Nordwesten von England. Das Turf Moor Stadion fasst zur Zeit 22.500 Zuschauer, könnte aber für die Premier League auf 28.000 ausgebaut werden.

"The masses that had migrated south were still pinching themselves as they drifted, delirious in their exhilaration, back to the north-west. No town this small has graced the Premier League since English top-flight football ­reinvented itself in the early 1990s [when the Premier League was established].
"When Manchester United play at Old Trafford there are more people there than in the whole of Burnley," reflected [Burnley-manager] Owen Coyle in the giddy aftermath. The club's manager is teetotal. His team will awake today having claimed the £60m rewards from this occasion with pounding hangovers but as Premiership League players."

Burnley: 7000 Jahreskarten geschenkt!

Laut einem Bericht von "11 Freunde" erhalten die 7000 treuesten Anhänger, die im Vorjahr vor dem 8. August 2008 ein Jahres-Ticket gekauft haben, das Geld für ihre Jahreskarte für die Premier League zurück.
Der Hintergrund: Als der Klub im letzten Sommer in finanziellen Nöten war, überzeugte Chairman Barry Kilby die Anhänger, eine Saisonkarte für zwei Jahre zu kaufen und versprach, den Betrag für Saison Nr. 2 zurückzuzahlen, falls der Klub in die Premier League aufsteige.
Die Bedingung ist eingetreten und nun sind mehr als zwei 1/4 Millionen € (£ 2 Mio) fällig.
"All diese Leute haben uns durch Dick und Dünn begleitet. Wir wollen unseren Erfolg mit ihnen teilen", kommentiert Klubchef Barry Kilby die Aktion.
Jetzt wird's schon richtig kitschig bei den "Clarets"...
Burnleys Turf Moor-Stadion hat derzeit übrigens 22.500 Plätze. Aufgrund der Promotion in die Premier League wird eine Erweiterung auf 28.000 überlegt.

Österreicher Arnautovic zu Chelsea?

Zunächst sollte er nach Italien zu Inter oder Milan. Dann sagte er wieder einmal dem österreichischen Team, wo der junge Mann bis jetzt nicht eingeschlagen hat, ab. Und jetzt soll er zu Chelsea gehen!
Laut der niederländischen Tageszeitung "AD" (früher "Algemeen Dagblad") hat Fußball-Nationalteamspieler Marko Arnautovic mit Chelsea am Montag eine "persönliche Übereinkunft" über einen Wechsel von seinem derzeitigen niederländischen Club Twente Enschede zu den Blues erzielt (siehe -> hier und -> hier!). Darüber, ob der 20-jährige Stürmer in diesem Fall gleich bei Chelsea zum Einsatz kommen oder zunächst verliehen werden soll, wurde schon in den vergangenen Tagen spekuliert. Arnautovic-Manager Robert Groener wollte die Meldung gegenüber der APA jedenfalls noch nicht bestätigen. Während die Engländer 12 Millionen Euro bereit wären zu zahlen, verlangt der niederländische Vizemeister 15 Millionen.
Wird der als "neuer Ibrahimovic" gehandelte. 1.92 große Techniker also nicht in Italien spielen, sondern ein weiterer Österreicher sein, der auf der Insel kickt?

Ein weinrotes Wochenende

Ein wahrhaft erfolgreiches verlängertes Wochenende für die Klubs, die in meinen Lieblingsfarben - der in der weiten Welt des Fußballs doch etwas ausgefallenen Farbkombination "claret & blue" - spielen. Der Sonntag und der "Bank Holiday" am Montag brachten ausschließlich Siege für Weinrot:

In der Premier League besiegte Aston Villa Newcastle 1-0 und stieß die Schwarz-Weißen in die Championship. West Ham gewann 2-1 gegen Middlesbrough, worauf "Claret and Blue" mit Platz 9 neuerlich ein Top-Ten-Finish sicherstellte, während die Roten zweitklassig sind.

"The Iron" siegt in Wembley
Schon früher am Sonntag hatte Scunthorpe United in Wembley in einem dramatischen Play Off-Finale um den Aufstieg in die Championship West Hams Londoner "Erzfeind" Milwall 3-2 besiegt. Scunthorpe United, das nicht nur die Farben und das "United" mit West Ham United gemeinsam hat (Bild oben: BBC), sondern sogar "The Iron" genannt wird, geht an einem heißen Sonntag früh 1-0 in Führung, liegt aber zur Pause gegen die blau-weißen "Lions" mit 1-2 zurück. Nach dem Wechsel gelingt in der 70. Minute Sparrow, der schon den Führungstreffer für "The Iron" erzielte, der Ausgleich (70.) und fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit schießt Martyn Woolford den Klub aus Lincolnshire in die zweite Liga! Scunthorpe United, bei denen immerhin Kevin Keegan und Tormann-Legende Ray Clemence ihre Karriere begannen, sind damit erst das zweite Mal in den letzten 47 Jahren in der zweithöchsten Spielklasse und sind damit immerhin der derzeit beste Klub aus der mittelenglischen Grafschaft Lincolnshire (BBC-Liveticker: -> hier!).

Bank Holiday-Sieg gegen die "Abcasher"
Und am Montag, dem "Bank Holiday", dann der Aufstieg von Burnley mit einem 1-0 gegen Sheffield United, das nicht nur die sicherlich schadensfreudigen West Ham-Fans, denen die von ihrem Klub an Sheffield gezahlte Millionen-Schadenersatzsumme noch im Magen liegt, gefreut hat, sondern die ganze englische Football-Community. Wade Elliotts Mordsschuss aus großer Entfernung brachte die "Clarets" schon in der 13. Minute in Führung und schlussendlich nach 33 Jahren zurück in die Premier League.
Dass der zweifache englische Meister (zuletzt 1959/60) und einmalige FA Cup-Sieger, eines der Gründungsmitglieder der Football League, heuer beinahe das Ligacup-Finale erreichte und davor schon die Premier League-Klubs Fulham, Arsenal und Chelsea ausschaltete, wurde in dem für die Erfolge von underdogs so empfänglichen Mutterland des Fußballs begeistert registriert. Aber dass sie das und den Finalsieg, durch den die "Clarets" nun wieder ganz oben mitspielen werden, nicht mit einem defensiven langweiligen, sondern einem zuweilen mitreißenden Angriffsfußball erreichten, lässt die Kommentatoren nun besonders jubeln.

Paul Fletcher, BBC, "Burnley show the way forward":

"Everything they achieved they did playing an attractive, ambitious brand of football. Whenever I saw them they were not afraid to express themselves, playing with a vim and verve that won them many friends. It was the case when they defeated the likes of West Brom, Fulham, Arsenal and Chelsea - and again during Monday's final at a Wembley reverberating to the sound of fans reveling in the occasion.
Wade Elliott caught the eye with his surging runs from midfield and his glorious winning strike that arced beautifully into the top corner. But he was far from alone. In Martin Paterson, Steven Thompson, Robbie Blake, Chris Eagles and Jay Rodriguez the Clarets showed they have a rich blend of youth, exuberance and experience in an attacking line allied by one crucial ingredient - flair.
Their impressive manager Owen Coyle [photo: BBC] would not have it any other way. I had a long chat with him a couple of weeks ago. The key concepts that came up again and again were his infectious enthusiasm for the game and his desire to
see attacking football played on the ground. If you speak to his players they all say the same thing - that the Scot, who was appointed in November 2007, sends his teams out without fear and convinced they can win."
Der aus Glasgow stammende Manager hat eine Truppe geformt, die eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern ist. Man kann gespannt sein, wie sich die Burschen aus Burnley in der nächsten Saison in der Liga schlagen werden.

Monday, 25 May 2009

Burnley Promoted!

BBC Live-Ticker 16:57 (BST):
That is one of the greatest fairytales in recent years in this beautiful game of ours. All the congratulations in the world to Burnley, this is a story you just will not be able to hear enough of.
Burnley - Sheffield United 1-0
BURNLEY ARE PROMOTED TO THE PREMIER LEAGUE!
... und auch der STANDARD berichtet schon über den Aufstieg (mit Video): -> hier klicken!

Kein End of Season-Syndrome in der PL

"Newcastle - overrated and now relegated"

Während andernorts die Favoriten in den letzten Runden verlieren - siehe zuletzt vor allem Spanien, wo nach dem FC Barcelona gegen Osasuna gestern auch Real Madrid zu Hause gegen Mallorca eingegangen ist ("End of season-syndrome": siehe -> hier!) - hatte in der englischen Premier League auch in Runde 38 alles seine Ordnung, sprich: Papierform-Resultate.
Bemerkenswerter Weise gewannen nämlich alle Spiele jene Klubs, die in der Tabelle höher platziert waren. Einzige Ausnahme: das 0:0-Unentschieden von Blackburn gegen WBA, durch das die Rovers in der Tabelle noch einen Platz (hinter Portsmouth) zurückfielen.
Newcastle fehlte im Endeffekt ein Tor, ein einziges Tor, das gegen Aston Villa ein 1:1 gebracht und aufgrund der besseren Tordifferenz Hull in den Keller geschickt hätte. Allein, es fiel nicht. Und die Kommentatoren meinen auch, Newcastle habe den Abstieg verdient:
-> "No excuses for Newcastle."
-> "Newcastle - overrated and now relegated":
Siehe auch: Newcastle's season of misery.
Ob 8 1/2-Wochen-Manager Alan Shearer Newcastle United in der Championship weiter betreuen wird, ist offen. Damien Duff, dessen Eigentor gegen Villa den Abstieg besiegelte, hat dagegen schon verkündet, beim Klub bleiben zu wollen.

PS: Burnley ist auf dem Weg in die Premier League!!! -> BBC-Live Ticker siehe hier!
Aktueller Kommentar eines Newcastle-Fans:
"I'm so down after yesterday but seeing this hard-working, up and coming team replacing us in the Premier League will make the relegation slightly easier to bear. Come on Burnley!"

Sunday, 24 May 2009

Letzte Runde - gleicher Stand

Nichts mehr geändert hat sich in der Relegationszone der Premier League. Newcastle verlor - wie konnte es anders sein - sogar durch ein Eigentor, als Damien Duff einen Schuss von Aston Villas Gareth Barry ins eigene Tor abfälschte (Bild: The Guardian).
Nach 16 Jahren Erstklassigkeit geht eine verkorkste Saison für die Toons also mit dem Absturz in die Championship zu Ende.
Ganz anders bei den Hammers: ein 2:1-Erfolg gegen Middlesbrough, das nach 11 Jahren wieder mal runter muss, beendet eine insgesamt erfreuliche Saison, auch wenn das Ziel "Europa League" heuer noch nicht erreicht wurde und man diesmal der am schlechtesten platzierte Londoner Klub in der Premier League ist, allerdings immerhin punktegleich mit Tottenham und nur zwei Punkte hinter Fulham. Leider, leider wieder einmal (wie immer, seit es die PL gibt...) ein negatives Torverhältnis. Diesbezüglich fiel der Sieg gegen Middlesbrough bedauerlicherweise um 3 Tore zu niedrig aus (Tore: Carlton Cole; Junior Stanislas [Bild]) !
Hätten sich hingegen Carlton Cole, der auch heute wieder traf, und Scott Parker (Hammer of the Year!) nicht verletzt, wer weiß...
Mit Gianfranco Zola sitzt jedenfalls ein Mann am Steuer, dem die Hammers-Fans auch für die nächste Spielzeit einiges zutrauen, wenn - ja wenn wirtschaftlich alles passt, was davon abhängt, wann und in welcher Form der bevorstehende Eigentümerwechsel über die Bühne geht.

Video: click here!

West Ham boss Gianfranco Zola:
"It's been a fantastic season. Today was a prefect way to finish it.
"It's been a team performance and credit has to go to everyone. We now have to build on what we have done. The structure is there so we will keep moving."



West Ham: Green, Spector, Neill, Upson, Ilunga, Noble (Dyer 53), Kovac, Collison (Di Michele 72), Boa Morte, Cole (Tristan 63), Stanislas.
Subs Not Used: Lastuvka, Lopez, Nsereko, Payne.
Goals: Cole 33, Stanislas 58.
Middlesbrough: Jones, McMahon (Bennett 46), Wheater, Huth, Hoyte, O'Neil, Bates, Arca (Walker 46), Adam Johnson, Sanli, Emnes (Franks 81).
Subs Not Used: Turnbull, Shawky, Williams, Grounds.
Booked: O'Neil.
Goal: O'Neil 50.
Att: 34,007
Ref: Howard Webb (S Yorkshire).

Saturday, 23 May 2009

End Of Season-Syndrome

Sonntag wird es für zwei der vier abstiegsgefährdeten Premier League-Klubs Sunderland, Hull, Newcastle und Middlesbrough ein "Survival Sunday". Bei den Fans der anderen beiden wird dagegen "relegation misery" dominieren, wie beispielsweise Samstag beim Karlsruher SC in der deutschen Bundesliga, der trotz eines 4:0-Sieges gegen Hertha BSC (Bild rechts) - denen man damit die Champions League vermasselte! - am letzten Spieltag gemeinsam mit Bielefeld (2:2 gegen Hannover 96) in die zweite Liga muss. Cottbus hat aufgrund eines 3:0 gegen Bayer Leverkusen dagegen noch eine Chance in der Relegation gegen den Dritten der 2. Bundesliga - ein Strohhalm, der dem Drittletzten der Premier League bekanntlich nicht gereicht wird.

End of season-syndrome
Kein Zweifel, auch in der letzten Premier League-Runde wird es torreiche Spiele geben wie in der deutschen Bundesliga und sicher auch einige überraschende Ergebnisse. Am Ende der Saison, wenn die einen noch ihre letzten Kräfte mobilisieren und die anderen mit den Gedanken schon in den Ferien sind, dann grassiert das "end of season-syndrome", das beispielsweise Ergebnisse wie die 2:3-Heimniederlage von Rapid Wien gegen den Vorletzten der österreichischen Bundesliga Mattersburg möglich macht. Für die ersatzgeschwächte Rapid, die sich in der vorletzten Runde zweifellos mit einem Erfolg von den eigenen Fans verabschieden wollte, ging es um nichts mehr (den Meistertitel holt Red Bull Salzburg, die Grünen spielen sicher in der Europa League), für Mattersburg dagegen um den Klassenerhalt. Durch den unerwarteten Auswärtssieg nützt dem 3 Punkte zurückliegenden Letzten Altach auch der 5:1-Heimsieg gegen Kapfenberg nun nichts mehr, außer man gewinnt haushoch beim Meister Red Bull.

In der letzten Runde gegen den Meister
In der Situation, in der letzten Runde gegen den Meister spielen zu müssen - der noch dazu das Champions League-Finale gegen Barcelona noch vor sich hat -, ist auch Viertletzter Hull City in der englischen PL. Und da erinnert sich sicher jeder daran, dass ManU vor zwei Jahren - ebenfalls als fixer Meister - gegen West Ham United verloren und den Hammers den Klassenerhalt ermöglicht hat. Oder an die letzten drei Saisonspiele von Rapid Wien 2005, als man drei Runden vor Schluss den 31. österreichischen Meistertitel sichergestellt hatte und dann nur mehr verlor - auch bei der Meisterfeier im Wiener Happel-Stadion 0:1 gegen die Austria.
Weiteres aktuelles Beispiel: FC Barcelona - nach dem legendären, meisterschaftsentscheidenden 6:2 gegen Real gab es in der Liga keinen Sieg mehr (Samstag eine 0:1-Niederlage zu Hause).
Doch Hull sollte sich gegen die auf die Champions League schielenden "red devils" nicht zu sicher fühlen: In den letzten sechs Jahren gab ManU nur ein einziges Mal am letzten Spieltag Punkte ab - eben 2007 beim 0:1 gegen West Ham. Aber sicher fühlen wird sich bei der miserablen Ausbeute von Hull (die letzten beiden Siege datieren vom 6.12. und 4.3.) ohnehin niemand. Die "Tigers" haben das "second season-syndrome" schon in der zweiten Hälfte ihrer Aufstiegssaison gekriegt!

Segen von oben für Nachfolger des "Newcastle-Messias"?
Der derzeitige Drittletzte Newcastle spielt bei Aston Villa, einem der ersten Anwärter auf eine tabellenstandsmäßig unerwartete Niederlage in der letzten Runde. Die Form der Lions ist schlecht (die letzten beiden Meisterschaftssiege datieren vom 7.2. gegen Blackburn und vom 4.5. gegen das ebenso miserable Hull). Und so ist auch Newcastle-Manager Shearer, der nunmehrige Nachfolger des gescheiterten "Newcastle-Messias" Kevin Keegan "totally convinced", dass seine Toon Army auch in der nächsten Saison in der ersten Liga marschieren wird. Und Reverend Glyn Evans sowieso, der Kirchenlieder zu Newcastle-Hymnen umfunktioniert hat (siehe -> hier!)

Schonung vor dem FA Cup - Chance für Sunderland?
Um das möglich zu machen, dürfen Hull und Sunderland bestenfalls Unentschieden spielen, Letztere - noch zwei Ränge über dem Strich - zu Hause gegen Chelsea, das auf eine Heimniederlage von Liverpool gegen Tottenham und einen eigenen hohen Sieg hoffen muss, um noch Rang 2 zu erreichen. Eher unwahrscheinlich und die Champions League-Qualifikation ist schon erreicht. Für Sunderland sieht's also nicht so schlecht aus, zumal man bei den Blues wohl den einen oder anderen Spieler für das FA Cup-Finale gegen Everton schonen könnte...

Miracolous escape für Boro?
Über Middlesbroughs Chancen zu sprechen, ist fast schon vermessen, muss Boro's Manager Gareth Southgate (rechts/BBC) doch nicht nur auf einen Sieg gegen West Ham United hoffen, sondern auch darauf, dass alle anderen Resultate "passen", also Hull gegen ManU hoch verliert und Newcastle, der Klub mit der besten Tordifferenz der letzten Fünf, gegen Aston Villa ebenso keinen Punkt macht. "Can Middlesbrough produce a miraculous escape?" fragte sich ob dieser Aussichten die Times.
Sonntag um 19 Uhr MEZ (16:00 BST) werden wir's wissen.

Links:
-> Who do you want to see relegated from the Premier League? (Times Online)
-> What's gone wrong in the North East? (BBC)
-> Premier League-Tabelle vor der letzten Runde

Friday, 22 May 2009

Sheffield And Schadenfreude

With West Ham having failed to qualify for the Europa League and settled into a position behind Fulham and Tottenham, you might think our season is as good as over. But there’s one more game – some would say the biggest of the season – that all of us will be looking forward to: No, not the game on Sunday against Middlesbrough, but the claret & blues of Burnley versus Sheffield United.
I must admit, as a West Ham fan I would feel a lot of schadenfreude (yes, this word is used in English, too!) if the Blades failed to qualify for the top flight and were doomed to play Championship football for a third consecutive year.
Well, we're not bitter, writes a West Ham fan in the Times. All Sheffield United took from us was money, and we’ve got used to being potless for a century and more. But football is a lot more fun if you care who wins, and on Monday afternoon (15:00 BST), I think every West Ham fan really wants Burnley to win.

PS:
In einem anderen Play-Off Finale in Wembley - jenem um den Aufstieg in die Championship, das schon am Sonntag, 13:00 BST, stattfindet - trifft West Hams Lokalrivale Millwall auf Scunthorpe. Interessanterweise würde mancher West Ham-Fan Millwall den Aufstieg in die zweite Liga durchaus gönnen, und ich muss sagen, sie hätten sich's verdient, nachdem die "Lions" im Play-Off-Semifinale immerhin Leeds United geschlagen haben. 38.000 Fans werden den Weg quer durch London auf sich nehmen, um ihr Team auf dem Weg zurück in die Championship zu unterstützen.

-> Blog:
Paul Fletcher, Who will win at Wembley?

Wednesday, 20 May 2009

Green For England

Die Times Online berichtet heute, dass West Ham-Keeper Robert Green mit seinem Einsatz in den kommenden Ländermatches der Three Lions gegen Kasachstan und Andorra rechnen könne, zumal sowohl David James als auch Ben Foster verletzt sind.
Die Frage, ob Green gut genug für England sei, kann man stellen (siehe -> hier!), die Antwort kann aber nicht anders als "Yes" lauten!
Dass Green nun einen Sprung von "Number 6" zu "Number 1" mache, wie es in diesem Artikel heißt, ist nicht auf seinen wirklichen Rang unter den englischen Goalkeepern zurückzuführen, sondern auf einen von ihm selbst und seinem Handschuhproduzenten gemachten Scherz:
Die konstante Nichtberücksichtigung durch Englands Teamchef Fabio Capello hatte der verlässliche West Ham-Torhüter damit quittiert, dass er "England's No. 6" auf seine Tormannhandschuhe hatte schreiben lassen (siehe Bild!).

Liverpool-Einladung

Rapid Wien hat zum 110-Jahr-Jubiläum am 19. Juni 2009 den FC Liverpool zu einem Freundschaftsspiel eingeladen.
Eine Einladung der weniger freundlichen Art - "Come back when you've won 18" - haben die Fans des FC Liverpool vor 15 Jahren gegenüber Manchester United ausgesprochen (-> siehe Bild/The Spoiler).
Nun hat die Lästerer vom Kop die Geschichte eingeholt: Die am Sonntag zu Ende gehende Premier League-Saison bringt Manchester United den 18. Meistertitel, während Liverpool seinen letzten (ebenfalls 18.) Titel noch in der "Football League First Division" im Jahr 1990 zelebrieren durfte.
Trotzdem: im Augenblick spielt Liverpool einen wirklich guten Fußball - und wer weiß, ohne die Verletzungen von Torres und Gerrard wäre es in diesem Jahr noch ein bisschen knapper an der Spitze geworden!

Tuesday, 19 May 2009

Null Acht - Magazin für Rasenpflege

Ein bemerkenswertes Interview mit "Null Acht"-Herausgeber Alois Gstöttner konnte man heute auf dem deutschen Fußball-Weblog Catenaccio lesen. Über das seit ca. eineinhalb Jahren erscheinende "Magazin für Rasenpflege", zu dem auch der RAPIDHAMMER gelegentlich Artikel beizusteuern die Ehre hatte, sagte der Herausgeber:
'Der eigentliche Titel “Null Acht” referenziert auf das Gründungsjahr, obwohl die erste Ausgabe bereits im November 2007 erschien. Unseren Untertitel “Magazin für Rasenpflege” sehen wir programmatisch: Die Liebe zum Spiel und immer etwas aus dem Abseits. Diese Abseitsposition ist schon allein durch unsere zweimonatliche Erscheinungsweise bedingt, da fühlen wir uns auch journalistisch gesehen wohl. Die tagesaktuelle Berichterstattung hat vermutlich in klassischen Print-Produkten wenig Zukunft. Quasi: Nichts ist so alt wie das Fußballergebnis von gestern.'
Neben dem Profifußball widmet sich "Null Acht" auch immer wieder Themen, die auf den Sportseiten der Tageszeitungen nicht vorkommen:
'Das sehen wir schon auch als unseren Job, Themen abseits des großen
Geschäfts ein Forum zu bieten. Zum Beispiel den “Homeless World Cup”, oder dem “Peladão”, dem größten Amateurfußballturnier der Welt, im brasilianischen Amazonas. Ein herrliches Spektakel.
Also kommt es vor allem darauf an, wie ein Investor mit dem Verein und dessen Fans umgeht? Oder ist es ok, wenn ein Fußballverein nur noch ein Produkt ist, dass möglichst Gewinn abwerfen soll? Kann man sich dann “echten” Fußball tatsächlich nur beim “Homeless Cup” anschauen oder auf dem Platz um die Ecke?
Ich befürchte, ja: Jeder Profiverein ist mittlerweile ein Produkt, das am Markt
positioniert wird. Und die Fans sind ein Teil davon. Die Etikettierungen sind
halt andere, wie: Tradition, Authentizität oder auch sehr beliebt, der
klassische Arbeiterverein. Rapid Wien gibt sich hier ordentlich Mühe.Und
“echter” Fußball: Mit unserer Werkself – noch ohne Trikotsponsor – sind wir
schon nahe dran. Konditionell bescheiden, technisch limitiert und taktisch
verwegen. Für 50 Zuschauer reicht es immer noch.'
Auf die Zukunftsperspektive und die präsumptiven Leser des Magazins angesprochen, meinte Alois Gstöttner:
'Die Zielgruppe gibt es mit Sicherheit. Das Ziel für die nächsten Jahre ist, sie
zu erreichen. ... Authentizität und Glaubwürdigkeit werden gern gesehen.
Aber nochmal: wir sind ganz am Anfang. Unser Bekanntheitsgrad ist selbst in
Österreich noch relativ bescheiden. Die Sache läuft und natürlich denken wir
auch über den deutschen Markt nach. Wir haben kaum klassische Vereinsthemen,
sprich redaktionell wäre dieser Schritt relativ einfach machbar.
Ganz ehrlich: “11 Freunde” ist klasse, aber mir kommt vor, der deutsche Markt
ist etwas zu groß für nur ein Heft.'
-> Die nächste Nummer von Null Acht, das natürlich auch eine Webpräsenz hat, soll noch vor dem Sommer erscheinen.

England 2018: Back The Bid

Auf einer eigenen Website präsentiert sich England unter dem Motto "ENGLAND UNITED THE WORLD INVITED" als "bidding nation" für die Fußball-WM 2018. Die Bewerbung, die auch für 2022 abgegeben wurde, wurde am 18. Mai in Wembley präsentiert (der RapidHammer berichtete gestern darüber) und kann von jedermann über die Website England 2018 Bid unterstützt werden. Ehrensache, dass ich mich dort schon eingetragen habe!

Auch West Ham-Coach Gianfranco Zola unterstützt die Bewerbung, und zwar mit einem Film, der vor kurzem am Boleyn Ground in East London gedreht wurde (Bericht -> hier). Ein weiterer prominenter Unterstützer ist Sir Geoff Hurst, jener West Ham-Spieler der in Wembley 1966 drei Tore zum Erfolg des englischen Teams im WM-Finale gegen Deutschland beisteuerte ("West Ham beat West Germany").
"It is just a wonderful place to play football", sagte Gianfranco Zola, als er der Filmcrew das Stadion von West Ham United zeigte, und drückte damit etwas aus, das auch West Hams österreichischer Legionär Georg Grasser mir kürzlich in einem Interview sagte:
“They live football. It’s an incredibly good feeling to play football in an environment like this.”

Im Jänner 2009 hat der bis Dezember 2010 dauernde Auswahlprozess der FIFA für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 begonnen. Die endgültigen Bewerbungsunterlagen ("Bid Books") müssen bis 14. Mai 2010 bei der FIFA einlangen und werden dann geprüft. Die endgültige Auswahl erfolgt im Dezember 2010 durch das Exekutivkommitee der FIFA.
Neun Bewerber haben ihr Interesse für 2018 bekundet und sogar 11 für 2022:
Australien
Belgien und die Niederlande
England (Ausrichter 1966)
Indonesien
Japan (Co-Ausrichter 2002)
Mexiko (Ausrichter 1970 und 1986)
Russland
Spanien und Portugal (Spanien war 1982 Ausrichter)
USA (1994)
Quatar (Bewerbung nur für 2022)
Südkorea (Co-Ausrichter 2002; Bewerbung nur für 2022)

Boring Finish

Während sich seine Kollegen bei Real Madrid gegen Villareal abmühten, um doch noch im Rennen um die spanische Fußballkrone zu bleiben, machte Julien Faubert - den Real für die Frühjahrssaison von West Ham ausgeborgt hat - ein Nickerchen. Zuvor hatte er sich mit seinem Teamkollege Royston Drenthe "königlich" amüsiert. Als der aber eingewechselt worden war, war der "Thriller", den Real durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:3 verlor, für Messieur "Faux-pas" offenbar zu langweilig.
Man muss West Ham wohl viel Glück wünschen, wenn man versucht, Messier "Faux-Pas" im Sommer an den Mann zu bringen. Schließlich hat der Franzose seinem früheren Spitznamen "TGV" bisher keine Ehre gemacht. (Wobei man dazusagen muss, dass er das Pech hatte, sich im Sommer 2007 die Achillessehne zu reißen.)



Und übrigens: Gratulation an den FC Barcelona, der an diesem Wochenende (trotz einer 1:2-Niederlage bei Mallorca) den spanischen Meistertitel fixiert hat.

Nail Biting Finish

Mit einer 1:3-Niederlage bei Portsmouth versäumte Sunderland die Chance, sich noch vor der letzten Runde aus dem Abstiegskampf zu befreien. Mit den beiden Ex-Hammers Davenport und Anton Ferdinand (rechts/Times) fingen sich die "Black Cats" nach einer 1:0-Führung noch 3 Gegentore ein und "impoldierten" geradezu, wie die BBC das nannte.
Jetzt ist es ein Quartett, das in der letzten Runde kommenden Sonntag gegen den Absturz in die Championship spielt. Für zwei aus diesem Kleeblatt wird es ein "Relegation-Sunday" werden.
Für den FC Sunderland heißt es nun: Ein Sieg gegen Chelsea (H) muss her, falls Newcastle auswärts gegen Aston Villa und Hull das Heimspiel gegen Meister ManU gewinnen sollten. Ein Unentschieden wäre in diesem Fall zuwenig für Sunderland, um dem Abstieg sicher zu entgehen, denn Newcastle hat ein besseres Torverhältnis.
Unten sieht man die Spiele der letzten Runde am kommenden Sonntag, in denen Sunderland (36 Punkte), Hull (35), Newcastle (34) und Middlesbrough (32) gegen den Abstieg kämpfen. Während West Brom schon rettungslos auf dem letzten Platz liegt, wird es noch zwei aus diesem Quartett erwischen.

24. 5. 2009, 16:00 BST:
Sunderland v Chelsea
Hull v Man Utd
Aston Villa v Newcastle
West Ham v Middlesbrough
Blackburn v West Brom
Fulham v Everton
Liverpool v Tottenham
Man City v Bolton
Arsenal v Stoke
Wigan v Portsmouth

Monday, 18 May 2009

Football's Coming Home 2018 ?

England möchte 2018 die Fußball-WM veranstalten! Während im Juni die nächsten Qualifikationsspiele für Südafrika 2012 stattfinden und dreieinhalb Jahre später wohl die Qualifikation für Brasilien 2014 starten wird, ist das Rennen um die Veranstaltung der WM 2018 nun eröffnet.
Wird es 2018 "football's coming home" heißen?

Einen aktuellen Artikel in der Times über den Beginn von Englands Werbekampagne am 18. Mai findet man -> hier !
Lord Triesman, Chairman der FA, begründete Englands Bewerbung, die nicht nur für 2018, sondern auch 2022 gilt, unter anderem so:
"Our starting point is England's passion for football. It is our national sport,
we have a strong football heritage which runs through every town and city."
Womit er zweifellos recht hat!

Und wer sind die Konkurrenten des "Mutterlandes des Fußballs" für die WM 2018?
Laut dem Blog von Jens Weinreich haben mit Stand Februar 2009 die folgenden ELF Länder ihr Interesse bekundet und bei der FIFA, die die WM-Entscheidungen für 2018 und 2022 gemeinsam treffen möchte, deponiert:

Australien
Belgien und die Niederlande
England (Ausrichter 1966)
Indonesien
Japan (Co-Ausrichter 2002)
Korea (Co-Ausrichter 2002)
Mexiko (1970, 1986/für Kolumbien)
Katar
Russland
Spanien und Portugal (Spanien war 1982 Ausrichter)
USA (1994)

Die Entscheidung für die WM-Austragungsländer 2018 und 2022 soll im Dezember 2010 bekannt gegeben werden.