West Ham 0 Everton 2
West Ham looked in control for most of the first half with Parker at the centre of everything. The Irons had three excellent opportunities to take the lead (Ljungberg, Ashton, Collins). Everton had been restricted to hardly any scoring opportunities but just before the half time whistle West Ham failed to clear their lines and Cahill was able to head a deep cross into the six yard area where Yakubu had an easy header from two yards to give Everton the lead.
In the second half Everton sat back and defended deep and West Ham, despite having most of the possession, had neither the composure nor the creativity to break the Toffee's down. In fact when Curbishley took off Solano it was difficult to see where West Ham were going to conjure a goal from. The goal did come for Everton in the dying seconds as a pumped clearance was misheaded by Upson and Johnson had a free run at the West ham goal. Green came out and Johnson lifted the ball over the keeper to wrap up the game for the visitors.
West Ham boss Alan Curbishley: "Where we were left wanting is that we needed to take that first chance - we had a glorious couple of chances and didn't take them.
"We've had two tight games with Everton but they've been closer than the scores suggest. I think Everton's first goal on the stroke of half-time was a blow.
"But the second half, we gave it our best shot but didn't have the quality to break them down."
West Ham: Green, Neill, Collins, Upson, McCartney, Solano (Noble 59), Parker, Mullins (Reid 79), Ljungberg, Ashton, Cole (Camara 46).
Subs Not Used: Wright, Spector.
Booked: Ljungberg.
Everton: Howard, Neville, Yobo, Jagielka, Lescott, Arteta, Osman, Carsley, Pienaar, Cahill, Yakubu (Johnson 87).
Subs Not Used: Wessels, Hibbert, Gravesen, McFadden.
Booked: Yakubu, Johnson.
Goals: Yakubu 45, Johnson 90.
Att: 34,430
Ref: Steve Tanner (Somerset).
Saturday, 15 December 2007
Fabio der Richtige?
"Ein Armutszeugnis für den englischen Fußball", nannte es Paul Ince, einer der erfolgreichen jungen englischen Trainer (derzeit MK Dons): die Bestellung des Italieners Fabio Capello zum Nachfolger des glücklosen "McClown".Mit dem neuen Manager kann es bei den "Three Lions" aber nur besser werden - oder?
Dass Capello bisher wenig Berührungspunkte mit dem englischen Fußball hatte und ein komplett italienisches Betreuungsteam zur Bedingung für seine Unterschrift unter einen 4 1/2-Jahres-Vertrag machte, lässt gewisse Zweifel daran aufkommen, ob man bei der FA auf den richtigen Löwenbändiger setzt. Doch gerade eine Verbesserung des Defensivverhaltens würde den Three Lions in der Qualifikation für Südafrika 2010 nicht schaden - und das können die Italiener eindeutig am Besten! Fabio Capello ist ein ausgefuchster Taktiker, keine Frage.
Trevor Brooking, West Ham-Legende und heute führender Funktionär im englischen Verband, verteidigte die Bestellung Capellos gegen die Kritiker und meinte, dieser sei genau der Mann, den man gewollt habe.
Der 61-jährige Capello, der mit vier verschiedenen Klubs in Italien und Spanien (zuletzt Real Madrid) insgesamt neun nationale Meistertitel holte und als Spieler ein Tor beim ersten Sieg einer italienischen Nationalmannschaft auf der Insel erzielte, erhält einen Vertrag bis 2012 und soll dafür pro Jahr acht Millionen Euro kassieren. Das würde ihn zum bestverdienenden Nationaltrainer der Welt machen.
Super Sunday in England - Winterpause in Österreich
Während sich morgen, Sonntag, an einem wahren "Super-Sunday" die "Big Four" der Premier League matchen (Liverpool v Manchester United, 14:30 MEZ, und Arsenal v Chelsea, 17:00 MEZ), macht sich Österreichs Bundesliga zum Winterschlaf bereit. Gestern hat es geschneit und die letzte Runde vor der winterlichen Spielpause wird in wahrlich frostiger Atmosphäre über die Bühne gehen. 
Die letzte Partie wird am Sonntag im Hanappi-Stadion ausgetragen (SK Rapid gegen LASK Linz, 15:30), wobei ein von mir geschätzter Angreifer nicht mehr in Grün-Weiß dabei sein wird: Mate Bilic (rechts), der kroatische Forward, verlässt Rapid, überraschend schon nach 1 1/2 Saisonen und sogar vor der offiziellen Jänner-Transferzeit, in Richtung Spanien - zum dortigen Zweitdivisionär Sporting Gijon.
Der 27-jährige Bilic, der ebenso wie ich gerne das Starbucks in der Wiener Bognergasse aufsuchte, spielte für Kroatiens U21 und war nach seinem Stammverein Hajduk Split zunächst in der ersten und dann in der zweiten spanischen Liga engagiert.
Alles Gute, Mate, im sonnigen Spanien, und danke für 18 Tore im Rapid-Dress!

Die letzte Partie wird am Sonntag im Hanappi-Stadion ausgetragen (SK Rapid gegen LASK Linz, 15:30), wobei ein von mir geschätzter Angreifer nicht mehr in Grün-Weiß dabei sein wird: Mate Bilic (rechts), der kroatische Forward, verlässt Rapid, überraschend schon nach 1 1/2 Saisonen und sogar vor der offiziellen Jänner-Transferzeit, in Richtung Spanien - zum dortigen Zweitdivisionär Sporting Gijon.
Der 27-jährige Bilic, der ebenso wie ich gerne das Starbucks in der Wiener Bognergasse aufsuchte, spielte für Kroatiens U21 und war nach seinem Stammverein Hajduk Split zunächst in der ersten und dann in der zweiten spanischen Liga engagiert.
Alles Gute, Mate, im sonnigen Spanien, und danke für 18 Tore im Rapid-Dress!
Eggman's Farewell - B.G.'s Debut
Leaving West Ham United Mr Magnusson (picture left: arriving at the Boleyn Ground some twelve months ago) had this to say:"The last twelve months have not been without their challenges but I feel that we have emerged stronger and fitter as a Club. Bjorgolfur has always supported me as Chairman and I am pleased that he has decided to take over the role to help the Club move on to the next level. I would like also to pay a special tribute to the West Ham fans who, I believe, have shown themselves over many years to be the best in the country. My thanks to everybody who has worked with me in my time here and I wish the Club every success for the future. I will still be cheering on the team whenever time permits."
Mr Bjorgolfur Gudmundsson (B.G.) has sent a message to the fans ahead of today's Premier League game against Everton (West Ham's chance of immediate revenge for Wednesday's Carling Cup defeat): "My job as owner and Chairman is to help plan for the future and create the right conditions off the field to help Alan Curbishley and the olaying squad deliver success on the field. As the new Chairman I recognise the responsibility that comes with this role and I know that view is shared by all the members of the new Board. We now embark on the next step in the development of this great Club and we are all proud to be part of something so special.
"I am particularly delighted that we have been able to take a further step in our plans for a new stadium, which is crucial to the long-term ambitions of the Club...
"I want to take this opportunity to pay tribute to Eggert, who has done a tremendous job as Charman, often in difficult cirumstances, since our consortium bought the Club twelve months ago...
"Everyone here at the Club is looking forward to the hectic schedule of games over the next couple of weeks and the fact that the home games are sold-out is testament to your passion and dedication. If you are on your way to the Boleyn Ground today, I hope you enjoy the game and that we will all experience the glow that comes with three points and victory."
Friday, 14 December 2007
Never A Dull Moment At West Ham
Eggy geht, Mike Lee kommt
Fad wird's wirklich nie mit den Hammers. Kaum war der Ärger über die Carling Cup-Niederlage gegen Everton hinuntergeschluckt, musste man schon erfahren, dass wesentliche Änderungen im Vereinsvorstand von West Ham beschlossen wurden.
Eggert Magnusson, das Gesicht der "Iceland-Revolution" vom vorigen Herbst, als ein isländisches Konsortium die Anteile an West Ham United übernahm, tritt als Vorstandsmitglied zurück. "Eggy" verkauft auch seine 5% Anteile an der West Ham United plc an den bisherigen Mehrheitsgesellschafter Bjorgolfur Gudmundsson, der nunmehr Alleineigentümer der "Hammers" ist.
Schon im September hatte sich Magnusson auf eine weniger aktive Rolle im Verein beschränkt, war aber Mitglied des Vorstands geblieben.
Dem am Nachmittag vor dem Ligacup-Spiel gegen Everton bestellten neuen Vorstand gehört auch Mike Lee (Bild) an, der frühere Kommunikationschef der erfolgreichen Londoner Olympiabewerbung 2012.
Gudmundsson hat angekündigt, kurzfristig weitere dreißig Millionen Pfund in den Verein zu investieren und verfolgt weiterhin den Plan, ein £250 Millionen teures neues Stadion für 60.000 Zuschauer zu errichten. Das Stadion soll auf dem sogenannten Parcelforce Grundstück in der Nähe der Tube-Station West Ham gebaut werden.
Fad wird's wirklich nie mit den Hammers. Kaum war der Ärger über die Carling Cup-Niederlage gegen Everton hinuntergeschluckt, musste man schon erfahren, dass wesentliche Änderungen im Vereinsvorstand von West Ham beschlossen wurden.Eggert Magnusson, das Gesicht der "Iceland-Revolution" vom vorigen Herbst, als ein isländisches Konsortium die Anteile an West Ham United übernahm, tritt als Vorstandsmitglied zurück. "Eggy" verkauft auch seine 5% Anteile an der West Ham United plc an den bisherigen Mehrheitsgesellschafter Bjorgolfur Gudmundsson, der nunmehr Alleineigentümer der "Hammers" ist.
Schon im September hatte sich Magnusson auf eine weniger aktive Rolle im Verein beschränkt, war aber Mitglied des Vorstands geblieben.
Dem am Nachmittag vor dem Ligacup-Spiel gegen Everton bestellten neuen Vorstand gehört auch Mike Lee (Bild) an, der frühere Kommunikationschef der erfolgreichen Londoner Olympiabewerbung 2012.
Gudmundsson hat angekündigt, kurzfristig weitere dreißig Millionen Pfund in den Verein zu investieren und verfolgt weiterhin den Plan, ein £250 Millionen teures neues Stadion für 60.000 Zuschauer zu errichten. Das Stadion soll auf dem sogenannten Parcelforce Grundstück in der Nähe der Tube-Station West Ham gebaut werden.
Wednesday, 12 December 2007
Horrendous Mix-Up Sank West Ham
Carling Cup: West Ham 1 Everton 2
Ein kurioses Tor durch Yakubu beendete in Minute 88 West Hams Carling Cup-Hoffnungen.
Nach einem hohen Pass auf den nigerianischen Topscorer der Toffees wollte Gabbidon den aufgesprungenen Ball per Kopf zum herausgelaufenen Keeper zurückgeben, Robert Green stand aber schon zu nah am Mann und konnte das Leder nicht festhalten. Der Ball rutschte ihm über dem Kopf durch die Finger und fiel Yakubu vor die Füße; der ließ sich die Chance zum Siegestreffer in der 88. Minute nicht entgehen.
Ein halbes Eigentor also. Und dabei hatte das Viertelfinalspiel so gut begonnen: schon in der 12. Minute konnte Carlton Cole mit beherztem Einsatz nach langer Vorlage von Lucas Neill auf 1:0 stellen. Noch vor der Pause glich Everton aber durch einen scharfen, leicht abgefälschten Schuss von Osman von der Strafraumgrenze aus (40.).
Es war ein hart umkämpftes, ziemlich ausgeglichenes Cupmatch, in dem allerdings zwingende Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Die West Ham-Abwehr stand die meiste Zeit gut - bis zu dem Blackout in der 88. Minute.
Im Mittelfeld haperte es wie gewohnt mit dem Spielaufbau. Freddie Ljungberg war bemüht, wurde aber selten gefährlich; ansonsten gab es viele viele Fehlpasses. Es fehlten sowohl die wirklich ordnende Hand wie auch der geniale Pass (für einen solchen kommt neben Lucas Neill mit seinen long passes derzeit am ehesten Nolberto Solano in Frage, der war aber "cup-tied").
Im Sturm war Carlton Cole wie immer sehr bemüht und holte auch mit echt starkem Einsatz das 1:0 heraus. Dean Ashton hingegen wirkte nicht torgefährlich, zu langsam und auch zu ungenau im Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner. Leider gab es diesmal auch keine Situation, in der er richtig gestanden wäre.
Alles in allem ein nicht unverdienter knapper Sieg für die Gastmannschaft. Angesichts des Umstandes, dass die Auswärtsbilanz bei den Hammers heuer besser ist als die Heimbilanz kann man nur sagen: Schade, dass das Spiel nicht auswärts stattfand, wer weiß, wer dann in das Semifinale des Ligacups aufgestiegen wäre...
So aber verdarben die zuletzt so überzeugenden Green und Gabbidon mit einer Aktion, die eine England-Abwehr mit Paul Robinson oder Scott Carson im Tor nicht besser hätte hinkriegen können, nicht nur den Hammers-Fans den Abend. Sie verpatzten auch Alan Curbishley seinen ersten "Trainer-Geburtstag": Vor genau einem Jahr, am 13. Dezember 2006, war der damals 49-jährige Curbishley anstelle von Alan Pardew zum Manager von West Ham bestellt worden. In einem ersten Statement sprach der 11. Manager der Hammers damals über seine Freude, wieder "nach Hause zu kommen" ("my delight at coming home"). Aber bei aller Liebe, Mr. Curbishley, warum Sie Pantsil für Cole eingewechselt haben, als es 1:1 stand und es darum ging, den entscheidenden Treffer zu schießen, verstehe ich nicht... (schließlich saß auch Mark Noble noch auf der Bank).
West Ham: Green, Neill, McCartney, Gabbidon, Upson, Ljungberg, Parker, Mullins, Boa Morte (Reid 67), Cole (Pantsil 76), Ashton.
Subs Not Used: Wright, Noble, Spector.
Booked: Neill.
Goal: Cole 12.
Everton: Howard, Neville, Yobo, Lescott, Jagielka, Osman, Arteta, Cahill, Carsley, Pienaar, Yakubu.
Subs Not Used: Wessels, Hibbert, Johnson, Gravesen, Anichebe.
Goals: Osman 40, Yakubu 88.
Att: 28,777
Ref: Mark Halsey (Lancashire).
BBC Match report: hier.
Official Website Match report: hier.
KUMB Match report: hier.
Times Online hier.
Ein kurioses Tor durch Yakubu beendete in Minute 88 West Hams Carling Cup-Hoffnungen.
Nach einem hohen Pass auf den nigerianischen Topscorer der Toffees wollte Gabbidon den aufgesprungenen Ball per Kopf zum herausgelaufenen Keeper zurückgeben, Robert Green stand aber schon zu nah am Mann und konnte das Leder nicht festhalten. Der Ball rutschte ihm über dem Kopf durch die Finger und fiel Yakubu vor die Füße; der ließ sich die Chance zum Siegestreffer in der 88. Minute nicht entgehen.
Ein halbes Eigentor also. Und dabei hatte das Viertelfinalspiel so gut begonnen: schon in der 12. Minute konnte Carlton Cole mit beherztem Einsatz nach langer Vorlage von Lucas Neill auf 1:0 stellen. Noch vor der Pause glich Everton aber durch einen scharfen, leicht abgefälschten Schuss von Osman von der Strafraumgrenze aus (40.).
Es war ein hart umkämpftes, ziemlich ausgeglichenes Cupmatch, in dem allerdings zwingende Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Die West Ham-Abwehr stand die meiste Zeit gut - bis zu dem Blackout in der 88. Minute.
Im Mittelfeld haperte es wie gewohnt mit dem Spielaufbau. Freddie Ljungberg war bemüht, wurde aber selten gefährlich; ansonsten gab es viele viele Fehlpasses. Es fehlten sowohl die wirklich ordnende Hand wie auch der geniale Pass (für einen solchen kommt neben Lucas Neill mit seinen long passes derzeit am ehesten Nolberto Solano in Frage, der war aber "cup-tied").
Im Sturm war Carlton Cole wie immer sehr bemüht und holte auch mit echt starkem Einsatz das 1:0 heraus. Dean Ashton hingegen wirkte nicht torgefährlich, zu langsam und auch zu ungenau im Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner. Leider gab es diesmal auch keine Situation, in der er richtig gestanden wäre.
Alles in allem ein nicht unverdienter knapper Sieg für die Gastmannschaft. Angesichts des Umstandes, dass die Auswärtsbilanz bei den Hammers heuer besser ist als die Heimbilanz kann man nur sagen: Schade, dass das Spiel nicht auswärts stattfand, wer weiß, wer dann in das Semifinale des Ligacups aufgestiegen wäre...
So aber verdarben die zuletzt so überzeugenden Green und Gabbidon mit einer Aktion, die eine England-Abwehr mit Paul Robinson oder Scott Carson im Tor nicht besser hätte hinkriegen können, nicht nur den Hammers-Fans den Abend. Sie verpatzten auch Alan Curbishley seinen ersten "Trainer-Geburtstag": Vor genau einem Jahr, am 13. Dezember 2006, war der damals 49-jährige Curbishley anstelle von Alan Pardew zum Manager von West Ham bestellt worden. In einem ersten Statement sprach der 11. Manager der Hammers damals über seine Freude, wieder "nach Hause zu kommen" ("my delight at coming home"). Aber bei aller Liebe, Mr. Curbishley, warum Sie Pantsil für Cole eingewechselt haben, als es 1:1 stand und es darum ging, den entscheidenden Treffer zu schießen, verstehe ich nicht... (schließlich saß auch Mark Noble noch auf der Bank).
West Ham: Green, Neill, McCartney, Gabbidon, Upson, Ljungberg, Parker, Mullins, Boa Morte (Reid 67), Cole (Pantsil 76), Ashton.
Subs Not Used: Wright, Noble, Spector.
Booked: Neill.
Goal: Cole 12.
Everton: Howard, Neville, Yobo, Lescott, Jagielka, Osman, Arteta, Cahill, Carsley, Pienaar, Yakubu.
Subs Not Used: Wessels, Hibbert, Johnson, Gravesen, Anichebe.
Goals: Osman 40, Yakubu 88.
Att: 28,777
Ref: Mark Halsey (Lancashire).
BBC Match report: hier.
Official Website Match report: hier.
KUMB Match report: hier.
Times Online hier.
Tuesday, 11 December 2007
League Cup Preview: West Ham v Everton
In Europa hat der FC Everton bisher erst einen Titel gewonnen - in einem Bewerb, den es gar nicht mehr gibt: im Cupsieger-Cup - ausgerechnet gegen den SK Rapid Wien, 1985 in Rotterdam. Ergebnis 3:1 - ich war damals live dabei (2 Wochen vor der Katastrophe im Brüsseler Heysel Stadion); Hans Krankl schoss den Anschlusstreffer zum 1:2.Aber "Europa" ist dafür verantwortlich, dass West Ham schon morgen zum Viertelfinalspiel des Carling Cups ("Bier-Cup", früher "Milk-Cup") im Boleyn Ground gegen die Blues aus Liverpool antritt und nicht erst nächste Woche, wenn die übrigen drei Viertelfinali stattfinden. Everton spielt nämlich derzeit erfolgreich in der UEFA Cup-Gruppenphase und wird - zum ersten Mal seit 1985 - über Weihnachten hinaus im Europacup engagiert sein. Dass die Toffees sich auf die K.O.-Phase des UEFA Cups konzentrieren können, anstatt am 9. und 23. Jänner ein Carling Cup-Semifinale austragen zu müssen - dafür muss am Mittwoch (20:45 MEZ) West Ham United sorgen.
Leicht wird es nicht werden, denn Everton ist heuer gut in Form. Am Wochenende wurde Fulham 3:0 geschlagen, Yakubu erzielte einen lupenreinen Hattrick (3 Tore in der zweiten Hälfte). Die Toffees liegen auf dem 7. Platz der Premier League, Vorsprung auf die Hammers (bei einem Spiel mehr) fünf Punkte. Die letzte Begegnung im April gewann West Ham (mit Carlos Tevez) 1:0.
Solano und Camara sind "cup-tied", da sie schon für ihre früheren Arbeitgeber im Carling Cup gespielt haben. Im Mittelfeld könnten statt dem zuletzt beeindruckenden Solano daher Freddie Ljungberg und/oder Mark Noble zum Einsatz kommen. Nicht unwahrscheinlich ist, dass Dean Ashton wieder vom Beginn an dabei ist. Matthew Etherington verletzte sich gegen Blackburn, könnte aber bis Mittwoch wieder fit sein.
Bei Everton fällt Verteidiger Leighton Baines aus, ihn könnte Phil Jagielka ersetzen.
Hier der Spielerkader der beiden Klubs für die morgige Begegnung:
West Ham (from): Green, Wright, McCarthy, Gabbidon, Upson, Collins, Neill, Spector, Etherington, Boa Morte, Parker, Mullins, Noble, Ljungberg, Cole, Ashton.
Everton (from): Howard, Hibbert, Neville, Lescott, Jagielka, Yobo, Arteta, Pienaar, Carsley, Cahill, Osman, Gravesen, Valente, Yakubu, Johnson, McFadden, Anichebe, Vaughan, Wessels.
Everton (from): Howard, Hibbert, Neville, Lescott, Jagielka, Yobo, Arteta, Pienaar, Carsley, Cahill, Osman, Gravesen, Valente, Yakubu, Johnson, McFadden, Anichebe, Vaughan, Wessels.
Ich tippe auf einen knappen Sieg für die Hammers!
Monday, 10 December 2007
"HANSE DER WOCHE": Markus Heikkinen und Dean Ashton
Weil der RAPIDHAMMER nicht nur kritisieren, sondern viel lieber noch Lob aussprechen möchte, wird neben dem "Dolm der Woche" gleich noch eine Auszeichnung vergeben: der "Hanse der Woche", benannt nach unserem Hütteldorfer Goleador a.D. *)
Dean Ashton erinnert mich als Stürmer tatsächlich immer wieder an unseren "Hanse" Krankl. Er bewies gegen Blackburn wieder einmal seinen Torinstinkt und stand 6 Minuten nach seiner Einwechslung (zur Halbzeit) goldrichtig, als ein cleverer langer Pass von Solano auf George McCartney die Rovers-Abwehr öffnete und der nordirische Außenverteidiger zur Mitte zurücklegen konnte.
Rapids Mittelfeldstaubsauger Markus Heikkinen (rechts) und West Hams Dean Ashton.
Fürs Toreschießen wurde der finnische Nationalspieler Markus Heikkinen im Sommer nicht aus England geholt - mit seinem ersten Tor für Grün-Weiß rettete er aber am Wochenende (noch dazu in der Rapid-Viertelstunde!) dem SK Rapid einen wichtigen Punkt gegen Wacker Innsbruck (1:1). In seinem defensiven Aufgabenbereich immer überzeugend, und auch vorne aktiv - "Mika" ist sicher der beste Transfer, der Rapids Sportdirektor Ali Hörtnagl bisher gelungen ist (siehe schon dieses Posting und den aktuellen Artikel auf der Rapid-Website).
Dean Ashton erinnert mich als Stürmer tatsächlich immer wieder an unseren "Hanse" Krankl. Er bewies gegen Blackburn wieder einmal seinen Torinstinkt und stand 6 Minuten nach seiner Einwechslung (zur Halbzeit) goldrichtig, als ein cleverer langer Pass von Solano auf George McCartney die Rovers-Abwehr öffnete und der nordirische Außenverteidiger zur Mitte zurücklegen konnte.Das entscheidende 1:0 war erzielt und beim Torschützen (der seit seiner neuerlichen Verletzung noch nicht wieder in der Startelf gestanden ist) überwog wohl eher die innere Freude. Der Torjubel (links mit Scott Parker) wirkte ziemlich ernst und unterkühlt. Sei's drum, für dieses Tor vergeben wir - umso lauter jubelnd, weil damit auch meine gestrige Prognose ("Blackburn - eine Bank für die Hammers") zutraf - gerne einen "HANSE".
Nur weiter so, Deano, schließlich wartet am Mittwoch (20:45 MEZ) das Carling Cup-Viertelfinale gegen Everton!
eigentlich Johann Krankl: "I haß net Hans, i haß Johann".
Krankl ist neben anderen Rapid-Größen wie Ernst Happel, Gerhard Hanappi oder Bimbo Binder (um nur einige zu nennen) eine absolute Legende im Wien-Hütteldorf. Der Mittelstürmer absolvierte 69 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei 34 Tore. Den größten Erfolg mit der österreichischen Fußballnationalmannschaft erreichte er bei der Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien, wo er in Córdoba mit zwei Toren maßgeblich am legendären 3:2-Sieg über Deutschland beteiligt war. Auch im Klubfußball feierte er international große Erfolge. Krankl erhielt 1978 den Goldenen Schuh als Europas bester Torschütze und wechselte nach der WM1978 zum FC Barcelona, wo er bis 1981 spielte. Er wurde in seiner ersten Saison für die Katalanen spanischer Torschützenkönig mit 29 Meisterschaftstoren. In dieser Saison konnte er mit Barça auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Im Endspiel in Basel steuerte er beim Sieg gegen Fortuna Düsseldorf das entscheidende Tor zum 4:3 Sieg der Spanier bei. Von den spanischen Fans erhielt er seinen Spitznamen "Goleador". Mit Rapid erreichte er 1985 das Finale des Europapokals der Pokalsieger, in dem die Wiener allerdings trotz eines Tores von - natürlich! - Hans Krankl mit 1:3 gegen den FC Everton unterlagen.
Erfolge: 1x Europacup-Sieger der Pokalsieger mit dem FC Barcelona 1979, 1x Europacup-Finale der Pokalsieger mit SK Rapid Wien 1985, 2x österreichischer Meister mit SK Rapid Wien (1981/82, 1982/83), 4x österreichischer Cupsieger mit SK Rapid Wien (1976, 1983, 1984, 1985), 4x österreichischer Torschützenkönig (1974/36 Tore, 1977/32, 1978/41, 1983/23) 1x spanischer Torschützenkönig "Pichichi" (1979/29 Tore), 1x spanischer Cupsieger (1981), 1x europäischer Torschützenkönig (1978/41 Tore), 5x Fußballer des Jahres in Österreich, Teilnahme an den Weltmeisterschaften von 1978 (4 Tore) und 1982 (1 Tor), Torrekord in der österreichischen Liga (7 Tore beim 11:1 gegen den GAK im Frühjahr 1977), Torrekord in der österreichischen Nationalmannschaft (6 Tore beim 9:0 gegen Malta, 1977). Hitparadenerfolg als Sänger mit "Rostige Flügel" (mit Kottans Kapelle, 1994).
Fußball-Dolm der Woche
Dolm (österreichisch) = Idiot, Dummkopf
Für diesen vom RAPIDHAMMER erstmals vergebenen Titel können wir diesmal Herrn Paul Scharner und Herrn Alexander Zickler nominieren.
Ersteren für sein wunderbares Kopfball-Eigentor in der Premier-League-Partie gegen Bolton ("a comical own-goal" nannte es die BBC; Wigan verlor 1:4.) Zu Scharners Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass er letzte Woche das 1:1 für Wigan gegen Man City schoss.
Letzteren für seine Attacke gegen Ried-Torhüter Hans-Peter Berger im österreichischen Bundesliga-Spiel Red Bull Salzburg gegen SV Ried:
Zickler brach dem Ried-Goalie am Samstag Elle und Speiche im linken Arm, als er anscheinend noch abziehen wollte anstatt über den herausstürzenden Tormann zu springen. Immerhin war der frühere deutsche Nationalspieler schon bei Berger im Spital, um sich zu entschuldigen.
Für diesen vom RAPIDHAMMER erstmals vergebenen Titel können wir diesmal Herrn Paul Scharner und Herrn Alexander Zickler nominieren.
Ersteren für sein wunderbares Kopfball-Eigentor in der Premier-League-Partie gegen Bolton ("a comical own-goal" nannte es die BBC; Wigan verlor 1:4.) Zu Scharners Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass er letzte Woche das 1:1 für Wigan gegen Man City schoss.
Letzteren für seine Attacke gegen Ried-Torhüter Hans-Peter Berger im österreichischen Bundesliga-Spiel Red Bull Salzburg gegen SV Ried:
Zickler brach dem Ried-Goalie am Samstag Elle und Speiche im linken Arm, als er anscheinend noch abziehen wollte anstatt über den herausstürzenden Tormann zu springen. Immerhin war der frühere deutsche Nationalspieler schon bei Berger im Spital, um sich zu entschuldigen.
Blackburn v West Ham 3-9
75% home-grown talent beat 25%. God save the Brits!
PFA fighting drop in the number of young players coming through youth system
Bei West Ham standen 9 Briten in der am Sonntag gegen Blackburn erfolgreichen Elf (7 Engländer und 2 Waliser zusammen mit einem Australier, einem Peruaner und einem Portugiesen), während die unterlegenen Rovers nur drei Briten (Warnock/ENG, Dunn/ENG und Savage/WAL) einsetzten (Spielerkader von Blackburn siehe hier). Ein erfreulicher Sieg der Briten also.
Dass die Lage des britischen Fußballs nicht rosig ist, wissen wir spätestens seit der EURO-Qualifikation, in der alle britischen Nationen scheiterten. Das hat der Kritik am Überangebot von Legionären in der reichsten Liga der Welt neue Nahrung gegeben.
Mit einem neuen Vorschlag ließ nun die die englische Profispieler-Vereinigung PFA aufhorchen. Samstags beklagte die PFA wieder, dass die Vielzahl von Ausländern in der Premier League den heimischen Talenten den Weg an die Spitze verstellte. Die PFA fordert nun von der Premier League eine neue Regel, wonach zumindest drei "home-grown players" - allerdings unabhängig von deren Nationalität - auf dem Rasen stehen müssen, um diesen Trend umzukehren.
Im sogenannten Meltdown Report, der noch vor der englischen Schlappe gegen Kroatien fertiggestellt wurde, wird dargelegt, dass 1992/93 noch 71 % der Spieler in der höchsten englischen Spielklasse Engländer waren, während dieser Prozentsatz in der vergangenen Saison auf 38 % sank. Vor 15 Jahren kamen weitere 19 % in der obersten Liga aus den übrigen Ländern der Britischen Insel und nur 10 % waren Nicht-Briten; heute sind es schon 51 %.
Der Report zeigt auch auf, dass seit der Einführung des Akademie-Systems in England 1998 (oben: Spieler der U12 von West Ham) nur 120 englische Spieler aus den Fußballakademien in der Premier League debütierten, während zugleich 617 ausländische Spieler erstmals im englischen "top flight"-Fußball eingesetzt wurden. Im Vorjahr gelang der Sprung in die Liga nur acht englischen Akademie-Spielern.
Die Zahlen zeigen allerdings auch, dass in den letzten fünf Saisonen die Zahl der englischen Spieler ungefähr gleich blieb und sich sogar leicht erhöht hat
Gianluca Vialli, der frühere Chelsea-Manager, der als erster in England eine komplette Legionärs-XI aufstellte, führt das Fehlen englischer Spieler auch darauf zurück, dass diese "zu teuer" seien: "The sheer price of English players is the main turn-off. Shaun Wright-Philips is worth £20million because he's English. If he were, say, Portuguese, he'd cost a quarter of that."
Die PFA möchte nun den englischen Fußball-"Eigenbau" stärken und verweist auf die Regel der UEFA, wonach im 25-Mann-Kader für europäische Klubbewerbe acht Spieler aus der eigenen Jugend stehen müssen. "Wir wollen diese Regel für die englische Liga adaptieren, sodass zumindest drei oder vier Spieler in der Mannschaft aus der Jugend des Klubs hervorgegangen sein müssen - allerdings unabhängig von der Nationalität der Spieler", forderte Peter Taylor, Geschäftsführer der PFA.
Die PFA hat nichts dagegen, dass die Vereine ausländische Talente in ihre Akademien bringen, weil dies durchaus das Niveau hebt - und die Mehrzahl der Jugendspieler sind ohnehin Engländer. Dass eine solche Regel nicht gegen EU-Recht verstoßen würde, macht schließlich ihren besonderen Charme aus.
Durch eine solche Vorschrift hofft die PFA, dass heimischen Talenten nicht länger der Weg zur Spitze verstellt ist. So wie zum Beispiel einem Matt Derbyshire, erfolgreicher englischer U 21-Nationalspieler, der am Sonntag bei Blackburn nur auf der Ersatzbank saß. (Ich weiß schon, auch West Ham-Eigenbau Mark Noble kam diesmal nicht zum Einsatz, aber bei 75 % Briten im Hammers-Team ist das - aus diesem Blickwinkel - zu verschmerzen!)
PFA fighting drop in the number of young players coming through youth system
Bei West Ham standen 9 Briten in der am Sonntag gegen Blackburn erfolgreichen Elf (7 Engländer und 2 Waliser zusammen mit einem Australier, einem Peruaner und einem Portugiesen), während die unterlegenen Rovers nur drei Briten (Warnock/ENG, Dunn/ENG und Savage/WAL) einsetzten (Spielerkader von Blackburn siehe hier). Ein erfreulicher Sieg der Briten also.Dass die Lage des britischen Fußballs nicht rosig ist, wissen wir spätestens seit der EURO-Qualifikation, in der alle britischen Nationen scheiterten. Das hat der Kritik am Überangebot von Legionären in der reichsten Liga der Welt neue Nahrung gegeben.
Mit einem neuen Vorschlag ließ nun die die englische Profispieler-Vereinigung PFA aufhorchen. Samstags beklagte die PFA wieder, dass die Vielzahl von Ausländern in der Premier League den heimischen Talenten den Weg an die Spitze verstellte. Die PFA fordert nun von der Premier League eine neue Regel, wonach zumindest drei "home-grown players" - allerdings unabhängig von deren Nationalität - auf dem Rasen stehen müssen, um diesen Trend umzukehren.
Im sogenannten Meltdown Report, der noch vor der englischen Schlappe gegen Kroatien fertiggestellt wurde, wird dargelegt, dass 1992/93 noch 71 % der Spieler in der höchsten englischen Spielklasse Engländer waren, während dieser Prozentsatz in der vergangenen Saison auf 38 % sank. Vor 15 Jahren kamen weitere 19 % in der obersten Liga aus den übrigen Ländern der Britischen Insel und nur 10 % waren Nicht-Briten; heute sind es schon 51 %.
Der Report zeigt auch auf, dass seit der Einführung des Akademie-Systems in England 1998 (oben: Spieler der U12 von West Ham) nur 120 englische Spieler aus den Fußballakademien in der Premier League debütierten, während zugleich 617 ausländische Spieler erstmals im englischen "top flight"-Fußball eingesetzt wurden. Im Vorjahr gelang der Sprung in die Liga nur acht englischen Akademie-Spielern.
Die Zahlen zeigen allerdings auch, dass in den letzten fünf Saisonen die Zahl der englischen Spieler ungefähr gleich blieb und sich sogar leicht erhöht hat
Gianluca Vialli, der frühere Chelsea-Manager, der als erster in England eine komplette Legionärs-XI aufstellte, führt das Fehlen englischer Spieler auch darauf zurück, dass diese "zu teuer" seien: "The sheer price of English players is the main turn-off. Shaun Wright-Philips is worth £20million because he's English. If he were, say, Portuguese, he'd cost a quarter of that."
Die PFA möchte nun den englischen Fußball-"Eigenbau" stärken und verweist auf die Regel der UEFA, wonach im 25-Mann-Kader für europäische Klubbewerbe acht Spieler aus der eigenen Jugend stehen müssen. "Wir wollen diese Regel für die englische Liga adaptieren, sodass zumindest drei oder vier Spieler in der Mannschaft aus der Jugend des Klubs hervorgegangen sein müssen - allerdings unabhängig von der Nationalität der Spieler", forderte Peter Taylor, Geschäftsführer der PFA.
Die PFA hat nichts dagegen, dass die Vereine ausländische Talente in ihre Akademien bringen, weil dies durchaus das Niveau hebt - und die Mehrzahl der Jugendspieler sind ohnehin Engländer. Dass eine solche Regel nicht gegen EU-Recht verstoßen würde, macht schließlich ihren besonderen Charme aus.
Durch eine solche Vorschrift hofft die PFA, dass heimischen Talenten nicht länger der Weg zur Spitze verstellt ist. So wie zum Beispiel einem Matt Derbyshire, erfolgreicher englischer U 21-Nationalspieler, der am Sonntag bei Blackburn nur auf der Ersatzbank saß. (Ich weiß schon, auch West Ham-Eigenbau Mark Noble kam diesmal nicht zum Einsatz, aber bei 75 % Briten im Hammers-Team ist das - aus diesem Blickwinkel - zu verschmerzen!)
Sunday, 9 December 2007
Und wieder ein Auswärtssieg - Deano trifft zum 1:0 gegen Blackburn
Dean Ashton earned West Ham an impressive away victory at BlackburnBlackburn: Friedel, Emerton, Samba, Ooijer, Warnock, Dunn, Mokoena (Savage 46), Kerimoglu, Pedersen, Santa Cruz, McCarthy.
Subs Not Used: Brown, Reid, Derbyshire, Roberts.
Booked: Ooijer.
Booked: Ooijer.
West Ham: Green, Neill, Gabbidon, Upson, McCartney, Solano, Parker, Mullins, Etherington (Ashton 46), Cole, Boa Morte.
Subs Not Used: Wright, Noble, Spector, Camara.
Goal: Dean Ashton (52).
Goal: Dean Ashton (52).
Ref: Alan Wiley (Staffordshire).
BBC Match report here.
KUMB Match report here.
West Ham Fans Match report here.
Telegraph Match report here.
Times Match Report here.
GOAL: Dean Ashton, 52 (assist George McCartney)
VIDEO here.
Blackburn v West Ham: eine Bank für die Hammers?
Allgemein geben die "Pundits" West Ham in diesem schweren Auswärtsmatch gegen das "in- form"-Team der Blackburn Rovers (heute 17:00 MEZ) wenig Chancen: Lawro (BBC) sagt einen 2:0-Heimsieg voraus und begründet das wie folgt:
"Blackburn at home under Mark Hughes are generally very good. He has a good squad that gets goals from all areas and they will be too strong for the Hammers." Trotz der von Lawro durchaus anerkannten Konterstärke der Irons in dieser Saison (3 Auswärtssiege stehen bisher nur 2 Heimsiege gegenüber!) also eine Bank auf die Rovers?
Meines Erachtens nicht. Zwar spielt Blackburn seit der Saison 2004/05, als Mark Hughes das Traineramt übernahm, eine solide Saison nach der anderen und die Rovers mischen auch regelmäßig in Europa mit (im Vorjahr schalteten sie Salzburg im UEFA Cup aus) - aber gegen die Hammers hat der Ex-Verein von Craig Bellamy und Lucas Neill seit dem Wiederaufstieg meist brav die Punkte abgeliefert:
Ihre letzten drei Spiele in der Liga und im Cup haben die Hammers gegen Blackburn nämlich gewonnen und die Bilanz der letzten Jahre ist insgesamt mehr als positiv. Hier die Ergebnisse seit 2002:
2006/2007
(A) 2-1 (PREM)
(H) 2 - 1 (PREM)
2005/2006
(H) 4 - 2 (FA Cup)
(A) 2-3 (PREM)
(H) 3 - 1(PREM)
2002/2003
(H) 2 - 1 (PREM)
(A) 2 - 2 (PREM)
"Blackburn at home under Mark Hughes are generally very good. He has a good squad that gets goals from all areas and they will be too strong for the Hammers." Trotz der von Lawro durchaus anerkannten Konterstärke der Irons in dieser Saison (3 Auswärtssiege stehen bisher nur 2 Heimsiege gegenüber!) also eine Bank auf die Rovers?
Meines Erachtens nicht. Zwar spielt Blackburn seit der Saison 2004/05, als Mark Hughes das Traineramt übernahm, eine solide Saison nach der anderen und die Rovers mischen auch regelmäßig in Europa mit (im Vorjahr schalteten sie Salzburg im UEFA Cup aus) - aber gegen die Hammers hat der Ex-Verein von Craig Bellamy und Lucas Neill seit dem Wiederaufstieg meist brav die Punkte abgeliefert:
Ihre letzten drei Spiele in der Liga und im Cup haben die Hammers gegen Blackburn nämlich gewonnen und die Bilanz der letzten Jahre ist insgesamt mehr als positiv. Hier die Ergebnisse seit 2002:
2006/2007
(A) 2-1 (PREM)
(H) 2 - 1 (PREM)
2005/2006
(H) 4 - 2 (FA Cup)
(A) 2-3 (PREM)
(H) 3 - 1(PREM)
2002/2003
(H) 2 - 1 (PREM)
(A) 2 - 2 (PREM)
Thursday, 6 December 2007
"Ich danke Gott dafür, dass ich heute da sein kann"
Der deutsche Fußball-Blog 11 Freunde bringt heute eine Nachlese zur Wahl des europäischen Fußballers des Jahres, die bekanntlich der Brasilianer Kaká vom AC Milan gewonnen hat."Es war einer der wenigen Glücksmomente des italienischen Fußballs", heißt es da, "als Ricardo Izecson dos Santos Leite alias Kaká am Sonntagabend den vergoldeten, mit Halbedelsteinen besetzten Ball für den besten Fußballer Europas auf der Loggia vis-à-vis vom Gotikdom in die Höhe stemmte und ihn anschließend küsste. Da stimmten tausende Tifosi auf dem Mailänder Domplatz die Hymne des AC Mailand an. Kaká setzte sein breites Lächeln auf und grüßte die Menge, die ekstatisch reagierte. Obwohl Brasilianer, ist Kaká das gute Gesicht des italienischen Fußballs und verwandelte die Veranstaltung in eine PR-Aktion für den Fußball."
"Ich danke Gott dafür, dass ich heute da sein kann", sagte Kaka, der Ronaldo und Messi deutlich auf die Plätze verwiesen hatte, bei der Preisverleihung. Er dankte auch seiner Frau, seiner Familie, seinem Verein und seinen Mitspielern in der Nationalmannschaft. Es sei ein besonderes Jahr für ihn, den Champions League-Gewinner, gewesen.
Kaka gilt auch als Favorit für die Wahl am 17. Dezember zum "Weltfussballer" des Jahres durch die FIFA.Der 25-jährige Brasilianer ist ein gläubiger Christ. Bei Spielen trägt er den Schriftzug "Gott ist treu" auf seinen Schuhen und er vermeidet private Exzesse. Der Milan-Starstürmer möchte nach Karriere-Ende ein Theologie-Studium beginnen. "Am Ende meiner Karriere würde ich gerne evangelischer Pastor werden. Es handelt sich um einen anstrengenden Weg: Man muss Theologie studieren und die Bibel-Kenntnisse vertiefen", wird der Brasilianer auf der Website jesus.ch zitiert.
Einem seiner Vorgänger als Fußballer des Jahres, seinem Landsmann und Mannschaftkollegen Ronaldo (Europas Fußballer 1997 und 2002), hat Kaká in punkto Popularität längst den Rang abgelaufen. Ihm gab er den folgenden guten Rat: "Ich würde ihm empfehlen, früher schlafen zu gehen."
No More "This Is My Fuckin' Team"?
West Ham-Stürmer Bobby Zamora - in dieser Saison infolge einer langwierigen Knieverletzung kaum im Einsatz und noch ohne Torerfolg - wird in zahlreichen Medien als Transferkandidat für das "Januar-Fenster" gehandelt.
Sollte Bobby tatsächlich in die Auslage gestellt werden, so wird vermutlich £5 Mio auf dem Preiszettel stehen - und das könnte für mögliche Interessenten wie Fulham, West Brom, Derby, Sunderland und Reading zu viel sein.
Mir täte es leid um Bobby, den echten West Ham-Fan, der schon zahlreiche entscheidende Tore für die Hammers erzielen konnte: darunter das 1:0 gegen Preston im Aufstiegs-Play-Off 2005 sowie Treffer bei den beiden legendären Siegen gegen Arsenal (3:2 in Highbury und 1:0 im Emirates - letzte Niederlage für die Gunners im alten und erste Niederlage im neuen Stadion!) .
Berühmt ist der 26-jährige, aus der West Ham-Akademie hervorgegangene Stürmer, der vor seiner Rückkehr zum Upton Park bei Bristol Rovers, Brighton und Tottenham spielte, auch wegen seines Ausrufes "This is my team, this is my fucking team!". Im Spiel gegen Charlton im August 2006 küsste er nach seinem ersten Tor das Club-Badge auf dem Leiberl und sprach uns dann allen aus der Seele!
Im Stadion werden für ihn die Lieder "He's Better Than Jermain" (in Anspielung auf den zu Tottenham abgewanderten Jermain Defoe, für den Bobby Zamora von den Spurs zu West Ham kam) und "It's Zamora!" gesungen ("When the ball hits the goal, it's not Shearer or Cole, it's Zamora!" - ein Song von Mark Adams nach Dean Martin, "Amore").
Derzeit heißt es schon wegen der langen, seit mehr als drei Monaten andauernden Verletzungspause sicher nicht "It's Zamora!" im West Ham-Angriff. Das Traum-Duo im Sturm ist Ashton - Bellamy, angesichts der Verletzungsmalaise bei den Hammers haben die beiden aber bisher erst dreimal zusammen gespielt. Dazu kommen Carlton Cole, Luis Boa Morte und Henri Camara als weitere Mitglieder der "claret & blue strike force". Allenfalls kann man auch Freddie Ljungberg und den jungen Hogan Ephraim dazu rechnen, der bis vor kurzem an QPR "ausgeliehen" war und nun offenbar auch für andere Zweitliga-Klubs interessant geworden sein dürfte.
Aufgrund des traditionell dichten Spielprogramms im Dezember und Jänner sollte aber trotz dieser Konkurrenz im Kader immer noch Platz für Zamora sein, der 29 Tore in 120 Spielen für die Hammers erzielte. Es sei denn, ein echtes Kaliber spaziert im Jänner durch das "Transfer-Fenster" herein...
Sollte Bobby tatsächlich in die Auslage gestellt werden, so wird vermutlich £5 Mio auf dem Preiszettel stehen - und das könnte für mögliche Interessenten wie Fulham, West Brom, Derby, Sunderland und Reading zu viel sein.
Mir täte es leid um Bobby, den echten West Ham-Fan, der schon zahlreiche entscheidende Tore für die Hammers erzielen konnte: darunter das 1:0 gegen Preston im Aufstiegs-Play-Off 2005 sowie Treffer bei den beiden legendären Siegen gegen Arsenal (3:2 in Highbury und 1:0 im Emirates - letzte Niederlage für die Gunners im alten und erste Niederlage im neuen Stadion!) .Berühmt ist der 26-jährige, aus der West Ham-Akademie hervorgegangene Stürmer, der vor seiner Rückkehr zum Upton Park bei Bristol Rovers, Brighton und Tottenham spielte, auch wegen seines Ausrufes "This is my team, this is my fucking team!". Im Spiel gegen Charlton im August 2006 küsste er nach seinem ersten Tor das Club-Badge auf dem Leiberl und sprach uns dann allen aus der Seele!
Im Stadion werden für ihn die Lieder "He's Better Than Jermain" (in Anspielung auf den zu Tottenham abgewanderten Jermain Defoe, für den Bobby Zamora von den Spurs zu West Ham kam) und "It's Zamora!" gesungen ("When the ball hits the goal, it's not Shearer or Cole, it's Zamora!" - ein Song von Mark Adams nach Dean Martin, "Amore").
Derzeit heißt es schon wegen der langen, seit mehr als drei Monaten andauernden Verletzungspause sicher nicht "It's Zamora!" im West Ham-Angriff. Das Traum-Duo im Sturm ist Ashton - Bellamy, angesichts der Verletzungsmalaise bei den Hammers haben die beiden aber bisher erst dreimal zusammen gespielt. Dazu kommen Carlton Cole, Luis Boa Morte und Henri Camara als weitere Mitglieder der "claret & blue strike force". Allenfalls kann man auch Freddie Ljungberg und den jungen Hogan Ephraim dazu rechnen, der bis vor kurzem an QPR "ausgeliehen" war und nun offenbar auch für andere Zweitliga-Klubs interessant geworden sein dürfte.
Aufgrund des traditionell dichten Spielprogramms im Dezember und Jänner sollte aber trotz dieser Konkurrenz im Kader immer noch Platz für Zamora sein, der 29 Tore in 120 Spielen für die Hammers erzielte. Es sei denn, ein echtes Kaliber spaziert im Jänner durch das "Transfer-Fenster" herein...
Wednesday, 5 December 2007
Stehplatz vor Comeback
Der gute alte Stehplatz, die "terraces", wo sich der Fußballfan im Winter nur die Füße und nicht auch den Hintern abfror, steht möglicherweise vor einem Comeback.Die UEFA erwägt laut einer Meldung der BBC, bei UEFA-Matches auch Stehplätze wieder zuzulassen. Als positives Beispiel wird das Weserstadion von Werder Bremen (Bild) genannt, in dem es einen großen modernen Stehplatzbereich gibt.
Solche Stehplätze seien sogar sicherer als Sitzplatztribünen, auf denen die Fans ja auch oftmals stehen, heißt es.
Wer hätte gedacht, dass der Stehplatz vor einem Comeback steht? Ich würde es begrüßen!
Tuesday, 4 December 2007
West Ham Academy: Retter des englischen Fußballs
In einem ausführlichen Artikel beschäftigt sich die Daily Mail vom Dienstag mit der Kickerausbildung in England. Als positives Beispiel wird die Akademie von West Ham United unter Leitung von Tony Carr hervorgehoben. Aus dieser Talenteschmiede sind schon zahlreiche englischen Nationalspieler wir Rio Ferdinand, Frank Lampard, Joe Cole, Jermain Defoe und Michael Carrick hervorgegangen.Zum aktuellen Konzept der West Ham Academy sagte deren Direktor Tony Carr (Bild), der schon seit 1973 für die Jugendarbeit bei den Hammers zuständig ist:
"We try to create the best possible environment. My instruction to all the coaches is to bring positive comments and, above all, don't play the game for them. Don't coach the player on the ball because what we don't want to do is to make decisions for them."Some of what you see in youth football is quite frightening. Parents, coaches even, running up and down the touchline screaming and shouting at kids. It's a lack of knowledge of what makes kids tick. They certainly can't develop with someone screaming at them every time they make a mistake. They are just going to become inhibited.
"Since the academy system started, individuality has been encouraged. What English football has lost, because maybe we coached it out of players, is the ability to beat someone in a oneonone situation. When Joe Cole was here, what stood out was that when he got the ball, he did amazing things. Not just a trick, he would be direct, go and beat people.
"We don't pigeon-hole players too early in terms of their position. We want to see good basic skills, a talent for the game, enthusiasm and intelligence. Glen Johnson arrived here at nine as a centre forward and ended up playing for England at right back.
"Yet, even within a structure that costs upwards of £1million to run annually, the West Ham academy can only cater for about 15 players in each age group.
"I wouldn't knock what goes on because most coaches of youth teams are doing it for nothing, for the love of the game, and without them a lot of kids wouldn't be playing football.
"But if they were that little bit better qualified or organised, that's maybe where there is room for improvement at the very young level. I think that's where the FA should come in and say: 'Right, we can help at this level. We've got local coaches, we've got regional coaches.' Give them some basic funding. That would improve the game all round."
"I wouldn't knock what goes on because most coaches of youth teams are doing it for nothing, for the love of the game, and without them a lot of kids wouldn't be playing football.
"But if they were that little bit better qualified or organised, that's maybe where there is room for improvement at the very young level. I think that's where the FA should come in and say: 'Right, we can help at this level. We've got local coaches, we've got regional coaches.' Give them some basic funding. That would improve the game all round."
Sunday, 2 December 2007
EURO-Los: Österreich gegen Deutschland
Mit der heutigen EURO 08-Auslosung bin ich gar nicht unzufrieden.1) Auch wenn die Kroaten sich freuen, Österreich zugelost bekommen zu haben - Kroatien als Eröffnungsspiel gibt uns die Chance, good old England zu rächen; wir werden unser Bestes geben!
2) Auch wenn die Polen sich freuen, Österreich zugelost bekommen zu haben - Polen hat sich für die letzten beiden Weltmeisterschaften zwar souverän qualifiziert, sich aber dann jeweils als schlechte Turniermannschaft erwiesen. Vor den Polen muss Österreich in Wien keine Angst haben (rechts: Ernst Happel-Stadion).
3) Auch wenn die Deutschen sich heute im Fernsehen sehr gefreut haben, Österreich zugelost bekommen zu haben - die sollen sich mal nicht zu früh freuen: 30 Jahre nach Cordoba ist das eine schöne Gelegenheit, wieder berühmt zu werden. Nationaltrainer Pepi Hickersberger war übrigens damals in Argentinien auch in der siegreichen österreichischen Nationalelf dabei!
Und bevor es da heißt, die "Ösis" reden immer nur von dem 3:2 von Cordoba '78 - Österreich hat Deutschland nicht nur in Cordoba besiegt...
Soweit RAPIDHAMMERs Optimismus zum Tag. Man sieht sich in Wien 2008!!!
Schweres Los für West Ham im FA Cup: ManCity
Bei der Auslosung der dritten Runde des englischen FA Cups erhielt West Ham einen der in dieser Runde in den Bewerb eintretenden Premier League-Vereine zugelost: es geht am 5. Jänner 2008 gegen Manchester City.- Das Heimspiel bietet Gelegenheit, sich für die 0:2-Heimniederlage im Saisonauftaktspiel zu revanchieren.Ein schweres Los allerdings, denn ManCity ist das Überraschungsteam dieser Meisterschaft. Mit dem früheren englischen Teamchef Sven-Göran Eriksson als neuem Manager lagen die Blauen seit Meisterschaftsbeginn permanent unter den besten Vier der PL; an diesem Wochenende gelang ihnen aber nur ein 1:1 gegen Wigan (Torschütze Paul Scharner). Nunmehr liegt Manchester City auf dem 5. Platz der Tabelle. Die Hammers blieben trotz Niederlage gegen Chelsea unter den top ten (Platz 10).
Ex-Hammer Cole trifft: Chelsea 1 West Ham 0
West Ham manager Alan Curbishley: "If we keep going like that we will be OK.
"We set out our stall - we had a plan - and it held us in good stead, but we just didn't have enough to fashion that one chance.
"I'm a bit disappointed. I thought we deserved a draw as we had a great work ethic - there were plenty of positives."
Chelsea: Cudicini, Belletti, Alex, Terry, Bridge, Sidwell (Wright-Phillips 66), Obi, Lampard, Kalou, Drogba, Joe Cole (Makelele 89).
Subs Not Used: Hilario, Shevchenko, Ben-Haim.
Booked: Obi, Kalou, Belletti, Lampard, Terry.
Goals: Joe Cole 76.
West Ham: Green, Neill, Gabbidon, Upson, McCartney, Solano (Ljungberg 74), Parker (Spector 79), Mullins, Etherington (Ashton 79), Boa Morte, Cole.
Subs Not Used: Wright, Collins.
Booked: Etherington, Solano, Boa Morte.
Att: 41,830
Ref: Howard Webb (S Yorkshire).
"We set out our stall - we had a plan - and it held us in good stead, but we just didn't have enough to fashion that one chance.
"I'm a bit disappointed. I thought we deserved a draw as we had a great work ethic - there were plenty of positives."
Chelsea: Cudicini, Belletti, Alex, Terry, Bridge, Sidwell (Wright-Phillips 66), Obi, Lampard, Kalou, Drogba, Joe Cole (Makelele 89).
Subs Not Used: Hilario, Shevchenko, Ben-Haim.
Booked: Obi, Kalou, Belletti, Lampard, Terry.
Goals: Joe Cole 76.
West Ham: Green, Neill, Gabbidon, Upson, McCartney, Solano (Ljungberg 74), Parker (Spector 79), Mullins, Etherington (Ashton 79), Boa Morte, Cole.
Subs Not Used: Wright, Collins.
Booked: Etherington, Solano, Boa Morte.
Att: 41,830
Ref: Howard Webb (S Yorkshire).
Saturday, 1 December 2007
Chelsea v West Ham
Samstag, 13:45 (MEZ) geht's gegen Chelsea.
Match-Vorschau:
BBC
West Ham Official Website
KUMB
Chelsea ist in 70 Heimspielen ungeschlagen - eine beeindruckende Serie! West Ham gelang der letzte Sieg gegen die Blues im September 2002 - und zwar auswärts an der Stamford Bridge, damals inspiriert von Paolo di Canio. Dieser Sieg änderte aber nichts daran, dass West Ham nach der Saison 2002/03 als 18. mit 42 Punkten absteigen musste. Für Chelsea war es die letzte Saison vor dem Einstieg des russischen Milliardärs Roman Abramovich.
Seit diesem Sieg vor mehr als 5 Jahren gab's für Claret & Blue gegen die Stadtrivalen aus dem Nordwesten nichts mehr zu erben. Sowohl in der Meisterschaft als auch im Ligacup nichts als Niederlagen - zuletzt 0:1 (0:1) auswärts und 1:4 (1:2) am Upton Park.
Wäre also Zeit, dass wieder mal was gelingt gegen den aktuellen Viertplazierten der Premier League. Ich bin wie immer optimistisch und tippe aufgrund der guten Auswärtsleistungen der Hammers in dieser Saison auf ein 2:2 Unentschieden im Spiel der Ex-Hammers (Lampard, Joe Cole) gegen die Ex-Blues (Carlton Cole, Scott Parker).
Match-Vorschau:
BBC
West Ham Official Website
KUMB
Chelsea ist in 70 Heimspielen ungeschlagen - eine beeindruckende Serie! West Ham gelang der letzte Sieg gegen die Blues im September 2002 - und zwar auswärts an der Stamford Bridge, damals inspiriert von Paolo di Canio. Dieser Sieg änderte aber nichts daran, dass West Ham nach der Saison 2002/03 als 18. mit 42 Punkten absteigen musste. Für Chelsea war es die letzte Saison vor dem Einstieg des russischen Milliardärs Roman Abramovich.
Seit diesem Sieg vor mehr als 5 Jahren gab's für Claret & Blue gegen die Stadtrivalen aus dem Nordwesten nichts mehr zu erben. Sowohl in der Meisterschaft als auch im Ligacup nichts als Niederlagen - zuletzt 0:1 (0:1) auswärts und 1:4 (1:2) am Upton Park.
Wäre also Zeit, dass wieder mal was gelingt gegen den aktuellen Viertplazierten der Premier League. Ich bin wie immer optimistisch und tippe aufgrund der guten Auswärtsleistungen der Hammers in dieser Saison auf ein 2:2 Unentschieden im Spiel der Ex-Hammers (Lampard, Joe Cole) gegen die Ex-Blues (Carlton Cole, Scott Parker).
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