Rapid Hammer

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RAPIDHAMMER: September 2007

Sunday, 30 September 2007

Markus macht den Unterschied

Natürlich hat der SK Rapid Wien mit ihm auch schon verloren, aber bei den beiden letzten peinlichen Heimniederlagen war er definitiv nicht dabei. Weder beim 1:5 gegen Sturm Graz noch beim 0:2 gegen Altach am Samstag war der blonde Mittelfeldspieler in "St. Hanappi" auf dem Platz, während er beim 1:0-Sieg gegen Mattersburg am Mittwoch in der grün-weißen Elf spielte (Bild links).
Von wem die Rede ist?
Natürlich von Markus Heikkinen, dem "Finnen aus Great Britain", der im Sommer von Luton Town zu Rapid Wien gewechselt ist. (Der RapidHammer hat berichtet.) Der Ersatzmann für den am Samstag wegen Adduktorenproblemen geschonten "Mika" Heikkinen war Georg Harding, der seine Sache beim Debüt in der Startformation von Rapid im defensiven Mittelfeld gar nicht so schlecht machte. Dennoch gelangen dem Liga-Vorletzten aus Vorarlberg zwei Treffer und die schlussendlich mit der Brechstange angreifenden Rapidler, bei denen Steffen Hofmann schon in Hälfte 1 einen Freistoß ans Lattenkreuz gesetzt hatte, verloren 0:2 gegen Altach.
Nun kann man nur hoffen, dass Rapids finnischer Nationalspieler am Donnerstag beim UEFA Cup-Rückspiel gegen Anderlecht wieder mit dabei sein kann.
Gerade die letzten drei Heimspiele haben gezeigt: Markus macht den Unterschied!

It Wasn't Offside, Was It?

Freddie Ljungberg would have scored his first goal for West Ham against his former club Arsenal on Saturday if the linesman's flag had not gone up in the 58th minute. West Ham would have levelled and maybe they would have achieved a 1-1 draw from this game instead of their second consecutive defeat in the Premier League which saw the Hammers drop to 11th in the League Table.
Here you can decide yourself: Offside or onside? (See Offside Video! - Unfortunately this one is the only Goal Video from Saturday's game!)

Saturday, 29 September 2007

Paul Scharner zurück ins Team?

Ex-Hammer Yossi Benayoun schoss sein erstes Meisterschaftstor für Liverpool beim 1:0-Auswärtssieg gegen Wigan.
Paul-"wenn man mich will, spiele ich"-Scharner spielte bis zur 82. Minute.
Kein Erfolg also für Paul Scharner, weder mit Wigan noch in punkto Nationalmannschaft.

Auf seiner Homepage hatte der Mittelfeld-Akteur vor dem Liverpool-Spiel verlauten lassen:
"Statement Paul Scharner zum österreichischen Nationalteam:
Seit den letzten Länderspielen wird die Diskussion wieder lauter, ob ich zurück soll ins Nationalteam oder nicht. Ich von meiner Seite kann dazu sagen dass sich in den vergangenen gut 13 Monaten, wo ich das letzte Mal für Österreich gepielt habe, einiges verändert hat. In dieser Zeit hat sich meine Sicht, Einstellung und Persönlichkeit in diese Richtung weiterentwickelt, dass ich mit Gewissheit sagen kann, ich stehe dem Nationalteam neutral gegenüber. Das soll heißen ich befinde mich auf einem Level wo ich, egal in welchem Team bzw. Mannschaft ich spiele, meine Stärken Zweikampf, Kopfball, Zug mit dem Ball/Schnelligkeit und Torgefährlichkeit abrufen kann und somit meinen Teil zur Hilfe bzw. Erfolg beitragen kann.
Das bedeutet letztendlich wenn ich gebraucht werde, spiele ich wieder für das Nationalteam und Österreich!"

Österreichs Nationaltrainer Josef Hickersberger hat abgelehnt: Hicke: "Er hat seine Meinung geändert, ich nicht."
"Ich habe ihm damals gesagt: 'Entweder du bist jetzt beim Um- und Neuaufbau der Mannschaft dabei, oder du verzichtest auf die Europameisterschaft.' Er hat dann nach einer Bedenkzeit gesagt, dass er nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen will. Wenn ich zu einer Entscheidung gekommen bin, dann stehe ich dazu. Ich habe schon in den letzten Wochen immer gesagt, es gibt keinen Meinungs-Umschwung, auch wenn die Nationalmannschaft und besonders ich derzeit in der Kritik stehen, weil wir zuletzt zwei schlechte Spiele gemacht haben", erklärte Hicke.

Schon ein bisschen eigenartig, dieses Inserat von Pauli Scharner auf der Homepage. Mir tut's aber leid, dass "Hicke" gleich abgelehnt hat. Hier wird offenbar mit zweierlei Maß gemessen. Während Emanuel Pogatetz von Middlesbrough wieder Gnade bei "Hicke" gefunden hat, zeigt der Teamtrainer Paul Scharner die kalte Schulter. Beide haben im Vorjahr - nicht zu Unrecht - das österreichische Team kritisiert, ich kann da keinen großen Unterschied sehen. (Scharners Aussagen vom August 2006 siehe hier.)
Wir könnten beim schwächelnden österreichischen Nationalteam kampferprobte und erfahrene Spieler wie Paul Scharner durchaus brauchen. Wenn Pogerl pardoniert wird, müsste auch Scharner eine neue Chance bekommen!

Ob "Hicke" seine Meinung vielleicht doch noch ändert?

Coventry To Meet West Ham In League Cup

Coventry City have been rewarded for their victory against Manchester United with a home tie against West Ham in the fourth round of the Carling Cup.
The ties will be played the week commencing Monday 29 October.

Harry Redknapp's Men 7 Reading 4

Das unglaublichste Ergebnis des heutigen Spieltages:
Portsmouth - Reading 7:4 (Matchbericht siehe hier!)

West Ham 0 Arsenal 1

Nachdem Van Persie schon in der 12. Minute das 1:0 für Arsenal erzielen konnte (Lucas Neill schien geschlafen zu haben!), musste West Ham - noch immer ohne den verletzten Bellamy - einem Tor hinterher laufen, Arsenal kontrollierte das Spiel und die erste Hälfte ging ohne große Höhepunkte zu Ende.
Scott Parker und kurz nach der Pause auch Anton Ferdinand mussten verletzt ausgetauscht werden, ebenso später auch Arsenals gefährlichster Angreifer Adebayor. Mullins, der in der zweiten Hälfte für Parker kam, spielte sehr gut, während Etherington heute nicht in der Mannschaft stand.
2. Hälfte: Nachdem West Ham-Keeper Robert Green einen neuerlichen van Persie-Treffer verhinderte und den Ball an den Pfosten lenken konnte (54.), wurden die engagierten und durchaus zur Sache gehenden Hammers gefährlicher. Dean Ashton hatte eine gute Kopfballchance, köpfelte jedoch freistehend zu unplaziert, sodass Arsenal-Keeper Manuel Almunia keine Mühe hatte. Ein Treffer von Freddie Ljungberg wurde aufgrund einer durchaus knappen Entscheidung wegen Abseits nicht gegeben - es wäre zu schön gewesen, wenn gerade ihm gegen seinen früheren Verein ein Tor geglückt wäre. Auch Arsenal, dessen Stürmer das Visier insgesamt besser eingestellt hatten, kam zu weiteren Torchancen.
Am Ende machte West Ham noch einmal ordentlich Druck, aber auch ein Kopfball von Ashton, der auf der Linie abgewehrt werden konnte, brachte nichts mehr ein.
Schade, dass Ashton - der wieder sehr gefährlich war - kein Tor gelungen ist. Arsenal konnte gegen die einsatzfreudigen und bemühten Hammers an diesem Nachmittag nicht den Traumfußball der letzten Matches spielen, und ein Unentschieden wäre für die Heimmannschaft im Upton Park durchaus möglich gewesen.

West Ham manager Alan Curbishley:"I think Freddie Ljungberg was definitely onside when he scored. But they are tight things and we didn't get it. Had we got it, it was all to play for.
"From then we were sailing close to the wind to get ourselves in the game.
"However, I thought Dean Ashton might have scored with a header to get us back in the game."

Arsenal boss Arsene Wenger:"We have had a problem taking points at Upton Park recently. We had to take our chances and overall we deserved the victory.
"It was a good test to defend a 1-0 advantage and not to make mistakes. I believe we did that very well.
"We have matured, we have more belief and we are really hungry. The players show a pleasing solidarity."

West Ham: Green, Neill, Ferdinand (Gabbidon 48), Upson, McCartney, Bowyer (Boa Morte 83), Parker (Mullins 46), Noble, Ljungberg, Ashton, Camara.
Subs Not Used: Wright, Cole.
Booked: Bowyer, Noble.
Arsenal: Almunia, Sagna, Toure, Senderos, Clichy, Hleb (Eboue 31), Fabregas, Flamini, Diaby, Adebayor (Silva 79), Van Persie (Bendtner 88).
Subs Not Used: Fabianski, Denilson.
Booked: Flamini, Eboue.
Goal: Van Persie 13.
Att: 34,966.
Ref: Alan Wiley (Staffordshire).

Friday, 28 September 2007

Sympathien für Arsenal?

In einer Umfrage auf West Ham Till I Die gaben immerhin 15,1 % der West Ham-Anhänger an, Arsenal sei ihr "second favourite team". Die "Gunners" lagen damit an zweiter Stelle der "zweiten Teams" gleichauf mit Liverpool und nur knapp hinter Portsmouth (15,3 % aufgrund der Sympathien für deren Manager Harry Redknapp, der 1965-1972 bei West Ham spielte und die Hammers 1984-1992 trainierte).
Ich muss gestehen, dass auch für mich Arsenal die Mannschaft in der Premier League ist, die nach West Ham die meisten Sympathien genießt.
Warum das so ist? Hier ein paar Gedanken über meine Beziehung zu Arsenal, dem nächsten Gegner von West Ham United:
Dass man den Arsenal F.C. auch die "Kanoniere" nennt, hat der Klub mit meinem SK Rapid Wien gemeinsam (den "Kanonieren" aus Hütteldorf).
Das Highbury Stadion war ein bemerkenswertes typisch alt-englisches Stadion, teilweise im Art-Déco-Stil gebaut, mit einer großen Uhr auf der Südtribüne ("Clock End"), und hat mir immer besonders gut gefallen.
Natürlich habe auch ich "Fever Pitch - die Geschichte eines Fußballfans" von Nick Hornby gelesen, wo sich der bemerkenswerte Satz findet: "Der natürliche Zustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung, egal wie es steht." Und da Nick Hornby Arsenal-Fan ist und Arsenal der Verein, von dem er schreibt, bin ich den "Gunners" auch durch dieses Buch näher gekommen.
Mein Sohn hat sich vor 10 Jahren ein Arsenal-Trikot, rot mit weißen Armeln, gewünscht, das noch das schöne (bis 2002 gebräuchliche) Vereinswappen mit dem lateinischen Spruch "Victoria Concordia Crescit" trug ('Der Sieg wächst aus der Eintracht' - 'Victory grows out of harmony' ). Es war sein erstes Fußballleiberl, dem einige Zeit später noch ein hellblaues Tormann-Trikot der Gunners folgte, als der Salzburger Alexander Manninger neben Arsenal-Legende David Seaman im Highbury Stadion das Tor hütete. Manninger war 1997 der erste Österreicher, der in der englischen Premier League spielte. Deshalb habe ich mich immer auch für die Resultate der "Gunners" interessiert.
Dass bei Arsenal fast keine Engländer mehr in der Mannschaft stehen - Theo Walcott und Justin Hoyte sind die einzigen Briten im aktuellen Kader - und Highbury (Bilder links und rechts) zugesperrt wurde, hat meine Sympathien wieder deutlich abgekühlt. Ob mir das neue Emirates Stadion gefällt, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
Besonders sympathisch ist mir der Arsenal F.C. allerdings seit dem Wiederaufstieg von West Ham United geworden. Die Hammers haben nämlich seither gegen die "Gunners" nicht mehr verloren und in den letzten vier Begegnungen 0:0 (H), 3:2 (A), 1:0 (H) und 1:0 (A) gespielt - drei Siege aus vier Partien also. Arsenal ist also beinahe eine "Bank" für West Ham...
Mittlerweile ist Arsenal aber seit 17 Bewerbspielen ungeschlagen, die letzte Niederlage war just jene gegen West Ham im Emirates Stadium am 7. April 2007, womit West Ham jener Verein ist, der als letzter im alten Highbury und als erster im neuen Emirates gewonnen hat. (Das Freundschaftsspiel gegen Red Bull Salzburg im Juli hat Arsenal übrigens auch 0:1 verloren.)
Wie stehen diesmal die Chancen für West Ham?
Dean Ashton hat zuletzt drei Tore in ebensovielen Spielen erzielt und der ebenso torgefährliche Craig Bellamy, der im Carling Cup gegen Plymouth geschont wurde, könnte wieder zurück in die Mannschaft kommen. Dazu sollte auch Freddie Ljungberg, der von 1998 - 2007 für Arsenal gespielt hat und dort ein Liebling der Fans war, mit dabei sein, wenn es gegen seinen Ex-Verein geht.
Die Defensive macht mir ein bisschen mehr Kopfzerbrechen, sowohl was das defensive Mittelfeld als auch die Verteidigung betrifft. Alan Curbishley hat nach der 1:3-Niederlage gegen Newcastle die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft ausdrücklich kritisiert und im Ligacup anders aufgestellt. Die Abwehrspieler müssen unbedingt eine stärkere Leistung bringen als zuletzt, sonst schaut's schlimm aus. Arsenals Emmanuel Adebayor hat fünf Tore in seinen letzten fünf Ligaspielen geschossen.
Es wird also nicht leicht werden. Ob die Sympathiewerte von Arsenal am Samstag bei mir steigen werden, bleibt abzuwarten.

Thursday, 27 September 2007

Carling Cup Draws

Die Auslosung für die vierte Runde des Ligacups findet kommenden Samstag, 29. September, statt.
Die fünfte und vorletzte Runde wird am 3. November gelost und am 19. Dezember wird man erfahren, welchen Gegner das Christkind zum Semifinale bringt. Das Finale ist für 24. Februar angesetzt und wird im neuen Wembley Stadion stattfinden.
Von den 16 Klubs, die noch im Bewerb sind, kommen zehn aus der Premier League, fünf aus der zweiten Liga (Championship) und einer aus der dritten Liga (League One).
League One-Klub Luton, der frühere Verein von Rapid Wiens Markus Heikkinen, kam mit einem 3:1-Sieg n.V. über Alan Pardews Charlton unter die letzten 16.
Die Klubs in der vierten Runde:
Arsenal
Blackburn
Bolton
Chelsea
Everton
Liverpool
ManCity
Portsmouth
Tottenham
West Ham
Blackpool
Cardiff
Coventry
Leicester
Sheff Utd
Luton

Wednesday, 26 September 2007

West Ham 1 Plymouth 0

Well, as a West Ham supporter you always have to be prepared for the worst. You remember the defeats against lower opposition in the Carling Cup (last year it was Chesterfield away) and last season's autumn and winter blues.
But this season is different:
91 min: Brilliant goal by Dean Ashton (West Ham) volleyed right-footed (bottom-left of goal) from right side of penalty area (18 yards).West Ham 1-0 Plymouth. Assist (cross) by Kyel Reid (West Ham) from left wing.
Maybe West Ham is going to win the Carling Cup this year...
ManU are already out of the competition. They were sent out of the cup by Coventry as the Championship side was given a stunning 2-0 win over Manchester Utd at Old Trafford.

Tonight's results:
West Ham 1-0 Plymouth
Hull 0-4 Chelsea
Aston Villa 0-1 Leicester
Fulham 1-2 Bolton (aet)
Sheff Wed 0-3 Everton
Tottenham 2-0 Middlesbrough
Blackburn 3-0 Birmingham
Man Utd 0-2 Coventry

West Ham: Wright, Neill, Collins, Gabbidon, McCartney, Ljungberg (Bowyer 74), Parker (Noble 88), Mullins, Boa Morte, Ashton, Cole (Reid 63).
Subs Not Used: Green, Spector.
Booked: Gabbidon, Boa Morte.
Goal: Ashton 90.
Plymouth: McCormick, Connolly, Seip, Timar, Sawyer (Chadwick 90), Norris, Nalis, Buzsaky, Halmosi, Ebanks-Blake (Fallon 87), Hayles.
Subs Not Used: Doumbe, Hodges, Gosling.
Booked: Timar.
Att: 25,774.
Ref: Phil Dowd (Staffordshire).

Carling Cup 3. Runde: Claret & Blue vs. Grün-Weiß

Heute Abend geht es im Upton Park in der dritten Runde des Ligacups gegen die "Pilgerväter" aus Plymouth (20:45 MEZ).
Nolberto Solano und Henri Camara werden gegen Plymouth Argyle nicht mit dabei sein, sie sind "cup tied", weil sie schon für ihre früheren Vereine (Newcastle bzw. Wigan) im Carling Cup gespielt haben. Scott Parker (rechts) soll aber endlich sein Pflichtspiel-Debut im West Ham-Mittelfeld feiern, und vielleicht ist auch Freddie Ljungberg diesmal von Anfang an dabei (gegen Newcastle am Wochenende wurde er eingewechselt). Mit Craig Bellamy rechne ich eher noch nicht.
Nach Kieron Dyers schrecklichem Beinbruch im Zweitrunden-Spiel gegen Bristol könnte man es Alan Curbishley aber auch nicht verdenken, wenn er - wie im Ligacup durchaus üblich - wichtige Spieler schonen würde, vor allem wegen des kommenden Schlagers gegen Arsenal am Samstag. Curbishley hat aber mehrfach betont, dass er auch den League Cup ernstnehme, und er wird daher wohl eine starke Elf aufbieten.
Plymouth liegt in der 2. englischen Leistungsstufe im Mittelfeld (13. Platz). Nach vier Spielen ohne Niederlage verloren sie am Wochenende auswärts gegen Stoke City 2:3. Auswärts haben die in Grün-Weiß spielenden "Pilgrims" in dieser Saison in der Championship zweimal gewonnen und zweimal verloren, warten aber noch auf den ersten Heimsieg.
Gestern fanden bereits mehrere Spiele der dritten Carling Cup-Runde statt. In dieser Runde haben auch die Premier League-Vereine, die sich für einen europäischen Cupbewerb qualifiziert haben, erstmalig in den heurigen "Biercup" eingegriffen. Hier die Ergebnisse:
Arsenal 2-0 Newcastle
Man City 1-0 Norwich
Burnley 0-1 Portsmouth
West Brom 2-4 Cardiff
Luton 3-1 Charlton (after extra-time)
Sheff Utd 5-0 Morecambe
Blackpool 2-1 Southend (aet.)
Reading 2-4 Liverpool (erstes Tor von Yossi Benayoun für Liverpool)
Bis zum Finale im Ligacup (Carling Cup) müssen sechs Runden überstanden werden, wobei das Semifinale mit Hin- und Rückspiel bestritten wird.
In der Vorsaison gewann Chelsea das Finale gegen Arsenal am 25. Februar 2007 in Cardiff mit 2:1 (1:1); Tore: Drogba (2), Walcott; drei Ausschlüsse in der 90. Minute.
West Ham hat den League Cup noch nie gewonnen. 1966 und 1981 kam man ins Finale, musste sich aber jeweils geschlagen geben: 1966 gegen Westbromwich Albion (Finale mit Hin- und Rückspiel: 2:1/1:4) und 1981 gegen Liverpool (1:1 in Wembley; 1:2 im "replay" im Villa Park) .

Tuesday, 25 September 2007

West Ham spielt in East Ham

Weil ich mich gerade mit dem geplanten Stadionneubau in der Nähe der U-Bahn-Station West Ham beschäftigt habe, noch etwas für Traditionsbewusste:
Das Parcel Force-Grundstück liegt in West Ham, während der Boleyn Ground genaugenommen in East Ham liegt. Bevor die beiden Bezirke zum Borough of Newham zusammengelegt wurden, gehörte die Gegend um den Boleyn Ground (Upton Park) zum Bezirk East Ham, sodass West Ham seine Heimspiele eigentlich seit nun schon 100 Jahren - das Stadion wurde 1904 erbaut - in East Ham austrägt.
Und noch was Interessantes zum möglichen Standort für das neue Stadion:
Die Verkehrsanbindung soll exzellent sein. Zwei U-Bahn-Linien, eine Bahnlinie mit Anbindung an Essex, und nur eine Station entfernt ist Stratford mit zahlreichen weiteren Anschlüssen.
Über Stratford International könnten Hammers aus Paris in zwei Stunden zum Upton Park kommen, meinte jemand im Forum von KUMB. Und was ist mit Wien???

60.000 jede Woche?

Laut Sky News soll die Londoner Stadentwicklungsagentur (London Development Agency) West Ham das Recht eingeräumt haben, sich exklusiv um das sogenannte Parcel Force-Grundstück (links) in der Nähe der Tube-Station West Ham zu bewerben. Sky sagt, die Verhandlungen könnten bald zum Abschluss gebracht werden und der Klub sei optimistisch, 2011 in einem neuen Stadion zu spielen.

Geplant ist ein 60.000er-Stadion, was gegenüber den derzeit 35.146 Sitzen des Boleyn Ground (U-Bahn-Station Upton Park) 40 % mehr Kapazität bedeuten würde. Schon fragt man sich, ob die Hammers bei jedem Spiel 60.000 in das neue Stadion bringen könnten.

Zur Zeit ist jedenfalls jedes Heimspiel ausverkauft, West Ham setzte heuer 26.000 season-tickets ab und für Nicht-Mitglieder ist es nahezu unmöglich, eine der verbleibenden Matchkarten zu bekommen. Die gestern in den Verkauf gekommene kleine Zahl von Karten für das Spiel gegen Arsenal am Samstag wurde jedenfalls ausschließlich an Klubmitglieder abgegeben.

Mit Arsenal kommt am Wochenende eine Mannschaft zum Upton Park, die schon vorgemacht hat, wie's geht: Laut einem Bericht von Sky hat Arsenals Übersiedlung von Highbury in das neue Emirates Stadium den "Gunners" zu Rekordeinnahmen verholfen. Mit einem Umsatz von £200 Mio. in der letzten Saison (gegenüber £137 Mio. im vorhergegangenen Geschäftsjahr) ist Arsenal "Englands reichster Fußballklub" (BBC). Der Betriebsgewinn erhöhte sich in der ersten Saison im neuen Stadion (mit 60,000 Sitzplätzen) sogar um 274% auf £51.2 Mio., wobei allerdings auch steuerliche Effekte eine gewisse Rolle spielten.
Die Umsätze pro Matchtag haben sich bei Arsenal verdoppelt, was nicht verwundert, hat doch das "Emirates" Platz für 22,000 mehr Fans als die alte "Library". An den Drehkreuzen wurden £90.6 Mio. eingenommen (gegenüber £44.1 Mio. in der letzten Saison im altehrwürdigen Highbury Stadion, das jetzt übrigens zu einer exklusiven Wohnhausanlage umgebaut wird). Pro Spiel werden £3.1 Mio. umgesetzt.

Gerade den traditionsbewussten West Ham-Fans ist ein Abschied vom Boleyn Ground (rechts) alles andere als gleichgültig. Aber die Möglichkeiten einer Stadionvergrößerung sind aufgrund der Lage leider limitiert. Nur der East Stand (im Luftbild auf der rechten Seite) könnte wohl noch vergrößert werden, liegt aber unmittelbar an einer Straße mit Wohnhäusern dahinter.

Ein Stadionneubau macht Sinn, wenn West Ham oben mitspielt und sich für "Europa" qualifizieren kann. Die Fanbasis - nicht nur in East London und Umgebung - ist riesig. Und wenn man in einem größeren Stadion leichter an Karten kommt, wird auch dieses voll werden.
Trotzdem schade um den traditionellen Upton Park... Man sollte ihn genießen, solange er noch steht!

Monday, 24 September 2007

Toni wieder daheim

Im August hat der RAPIDHAMMER über das Match Toni Polster-Austria Wien 4:0 berichtet. Nicht nur die Entlassung der Austria-Legende als General Manager wurde in drei Instanzen für rechtswidrig erklärt. Auch die Klage Polsters gegen das vom früheren Austria-Präsidenten Frank Stronach ausgesprochene Stadionverbot war in erster Instanz erfolgreich.
Die Fußball Blog Wochenschau berichtete freundlicherweise über mein Posting, allerdings mit folgendem humorigen Text:
"Der Toni darf endlich wieder ins Stadion seiner Rapid in Wien, sein Stadionverbot wurde per Gericht aufgehoben! Damit steht es nach vier Instanzen auch 4:0 für ihn! Glückwunsch dazu…"
Da das - natürlich nicht Rapid, sondern deren "Erzfeind" betreffende - Urteil nun offenbar rechtskräftig wurde, durfte "Toni Doppelpack" gestern, Sonntag, beim Meisterschaftsspiel der Wiener Austria gegen Sturm Graz (1:0) tatsächlich erstmals wieder das "Franz Horr Stadion" in Wien-Favoriten betreten (Bericht von ÖSTERREICH oben links). Die Austria-Fans jubelten!
Es sei ihnen und ihrem Toni vergönnt.

Kunstrasen bei der EURO-Qualifikation

Dean Ashton, Torschütze beim 1:3 gegen Newcastle, wurde vergangene Woche - angeblich mit einjähriger Verspätung - ein Teamanzug für das englische Nationalteam zugestellt. Nicht nur West Ham-Manager Alan Curbishley ist aber der Meinung, dass ein Teamdebut für den mehr als ein Jahr verletzt gewesenen Stürmer zu früh käme.
So wird Dean Ashton wahrscheinlich noch nicht dabei sein, wenn England erstmals auf Kunstrasen um die Qualifikation für eine Endrunde kämpft. Für das am 17. Oktober im Luzhniki Stadion in Moskau (rechts) stattfindende EURO-Qualifikationsspiel hat die UEFA Russland die Erlaubnis erteilt, auf Kunstrasen zu spielen.
Nun wird also diese spezielle Form von Heimvorteil, den in Österreich die Salzburger bei jedem Heimspiel auf dem Kunstrasen der "Bullen-Arena" genießen, auch in einem Ländermatch eine Rolle spielen. Und den Russen bleibt eine Absurdität erspart, wie sie Salzburg beim Eröffnungsspiel des ausgebauten EM-Stadions am 25. Juli 2007 erlebte: für ein einziges Spiel gegen Arsenal wurde da ein Naturrasen verlegt, der sich als äußerst holprig erwies und schon einen Tag später wieder einem Kunstrasen weichen musste. (Immerhin gewann Salzburg 1:0.) Vor der EURO wird dann übrigens wieder ein - hoffentlich besserer - Naturrasen in Wals-Siezenheim verlegt werden.
Um sich auf das Moskauer artifizielle Grün vorzubereiten, wird das englische Team im Oktober auf dem Kunstrasenplatz einer Schule in Manchester trainieren. In der Fußballakademie des Blessed Thomas Holford Catholic College in Altrincham (links) soll sich eine exakte Kopie des Moskauer Rasens befinden.
"Für unsere Schule ist es wunderbar mitzuhelfen, dass sich England qualifiziert", sagte Schuldirektor John Cornally laut BBC. "Der Unterricht könnte sich an diesem Tag schwierig gestalten", meinte der Schulleiter, aber man werde alles tun, um den Engländern ein ungestörtes Training zu ermöglichen. Ein paar Autogramme und signierte Leiberln müssten aber schon drin sein, schmunzelte der Pädagoge.
Der Rasen der Fußball-Akademie - ein 1 Million Pfund teurer Kunstrasen der "dritten Generation" - wird übrigens nicht zum ersten Mal von prominenten Fußballerbeinen betreten. Die Eröffnung des Platzes wurde von keinem geringeren als Sir Bobby Charlton, Manchester-United-Legende und Weltmeister mit England 1966, vorgenommen.

Sunday, 23 September 2007

Erste Auswärtsniederlage: Newcastle 3 West Ham 1

Dean Ashton gelang es zwar, sein persönliches Ziel (in jedem Spiel ein Tor, sagte er kürzlich) zu erreichen, sein Ausgleichstreffer zum 1:1 reichte aber nicht, um West Hams erste Auswärtsniederlage zu verhindern.
Newcastle war durch Mark Viduka schon in der 2. Minute in Führung gegangen, wobei der wieder fite Anton Ferdinand bei diesem Kopfballtreffer "seines Mannes" nicht die beste Figur machte. Dean Ashton glich mit einer herrlichen Volley nach weitem Einwurf von Lucas Neill und Kopfball-Assist von Carlton Cole aus (32.) und West Ham wirkte durchaus gefährlich und in der Lage, noch etwas aus dem Spiel zu holen. Aber ein Stellungsfehler von Lucas Neill, der auch schon vor dem 0:1 den Ballbesitz verloren hatte, gab bereits vor der Pause seinem Landsmann Mark Viduka wieder die Gelegenheit, auf 2:1 zu stellen.
N'Zogbia, der schon den Pass zum neuerlichen Führungstreffer gegeben hatte, machte mit dem 3:1 zu Beginn der "Rapid-Viertelstunde" alles klar (76.).
Bellamy wurde schmerzlich vermisst - tatsächlich spielte von allen Ex-Toons nur Lee Bowyer - und mit einer Abwehrleistung wie dieser würde es im Spiel gegen Arsenal (5:0 gegen Derby) am nächsten Samstag nicht gut ausschauen.

West Ham Manager Alan Curbishley:
"You can't defend like we did and expect to get something from the game. You can't let in goals after two minutes - otherwise you don't give yourself a chance.
"We got back into it and were the stronger side in the first half but more poor defending at the end left us 2-1 down at half time.
"Overall I feel we've done enough to take something from the game. We played well to get back into it and it's desperately disappointing.
"Our attitude to defending, especially stopping the cross, was poor today."

In der Tabelle liegen die Hammers nach ihrer zweiten Niederlage - der ersten Auswärtsniederlage - nun auf Platz 7, Newcastle ist auf den 5. Platz vorgestoßen. Carlos Tévez hat übrigens sein erstes Tor für Manchester United erzielt (2:0 gegen Chelsea). ManU liegt trotz dem stotternden Saisonstart nun schon auf Platz 2, zwei Punkte hinter Arsenal.

Newcastle: Harper, Beye, Cacapa (Taylor 78), Rozehnal, N'Zogbia, Smith, Geremi, Butt, Milner, Owen (Martins 51), Viduka (Jose Enrique 73).
Subs Not Used: Given, Faye.
Booked: Geremi.
Goals: Viduka 2, 41, N'Zogbia 76.
West Ham: Green, Neill, Upson, Ferdinand, McCartney, Bowyer, Noble, Mullins (Ljungberg 62), Etherington (Spector 80), Cole (Camara 68), Ashton.
Subs Not Used: Wright, Collins.
Booked: Mullins, Cole, Bowyer.
Goal: Ashton 32.
Att: 50,104.
Ref: Mike Riley (Yorkshire).

BBC-Matchbericht hier!

Saturday, 22 September 2007

Dean On Newcastle And His New Suit

Dean Ashton schrieb auf seiner Homepage bei Icons.com über das kommende Auswärtsspiel gegen Newcastle United und über seinen englischen Teamanzug, der ihm diese Woche zugeschickt worden war (auch der RAPIDHAMMER hat darüber berichtet):
"We've got Newcastle on Sunday, up at St James' Park and now that I've had a taste of getting back into the goals, I want more. It was really nice to get that goal against Boro, but I feel so good now that I want to play every match, improve, and score as many goals as I can. It's an addictive feeling.
It looks like Michael Owen might be out for this one. If that’s true, then it's good news for West Ham. Michael's a world class player. Then again, they do have fantastic forwards in their team, so we're going to have to be on top of our game no matter what.

One final thing – I had to laugh this week when I saw all the stories in the papers about me being on standby for England because of the suit I was sent. That suit was from when I was in the squad before I got injured. At that time they were sorting official suits out for whoever was in the squad. They happened to put me and my measurements down to get my suit done before the ankle break, and it has taken a year to get to me! But the coincidence is that it got sent through at the same time as Emile Heskey got injured.
People have put two and two together and got five. I haven’t got a clue how the papers knew I'd got it either. I just laughed, I can't stop it happening. I know the truth behind it though, and that's that the people who made the suit just had the kindness to send it on…"

Curbishley: "Klubeigentümer sind ahnungslos"

Alan Curbishley, seit 13. Dezember 2006 West Ham-Manager und zuvor 15 Jahre lang bei Charlton, hat sich laut tribalfootball.com kritisch zu den zahlreichen ausländischen Eigentümern von Premier League Klubs sowie deren Ungeduld und unrealistischen Erwartungen geäußert.
Der West Ham Manager (im Bild mit West Hams 5 %-Aktionär Eggert Magnusson) sagte:
"It's a fact that people are taking charge of football clubs now with no previous history or affiliation to that club.
"At Aston Villa, for example, Doug Ellis had been there 'forever', as had the Mooresfamily at Liverpool.
"There was a sense that the owners were fans first, that they understood the English game. Now we have people in charge of English clubs and it's their first attempt.
"My worry, and obviously there is a similar situation at West Ham, is that the people who are in charge haven't got that history and that can be a difficult situation. They might react to criticism, they might react to results while perhaps a seasoned campaigner would take things in their stride.
"This year, the expectation levels for a lot of clubs have become unrealistic. Short-termism seems to be to the fore. The pressure's on everyone and it's all about now."

Friday, 21 September 2007

Trojaner Bellamy

Ein Bekannter (ein Rechtsanwalt) erzählte mir heute, er habe einen Spieler, der vor ein paar Jahren beim GAK in Graz unter Vertrag genommen wurde, rechtlich beraten. Vor der Vertragsunterzeichnung wurde der Spieler von einem Arzt, zufällig einem Freund des Rechtsanwaltes, untersucht und hatte erstklassige Fitness-Werte. Ein paar Monate später machte der Arzt bei den Spielern des GAK einen Fitnesstest, und unser Spieler musste feststellen, dass sich seine Werte gegenüber der ersten Untersuchung ziemlich verschlechtert hatten.
Der Grund: Beim Training der Mannschaft sollen einige arrivierte, ältere Spieler den Ton angegeben und darauf geachtet haben, dass niemand intensiver trainierte als sie. Schließlich wollten sie ja noch ein paar Saisonen unangefochten ihren Stammplatz in der Kampfmannschaft behalten. Und wer sich nicht nach ihnen richtete, konnte damit rechnen, beim Training geschnitten zu werden und auch während des Spieles keine brauchbaren Bälle von ihnen zu erhalten.
Eine traurige Geschichte, die zeigt, dass auch der Fußballplatz manchmal nichts anderes ist als ein ganz gewöhnlicher Arbeitsplatz.

Zum Glück geht es auch anders. In einem heute, Freitag, veröffentlichten Interview verglich West Ham-Manager Alan Curbishley seinen im Sommer neu verpflichteten Stürmer Craig Bellamy mit West Ham-Legende Paolo di Canio (der auch bei Curbishleys früherem Verein Charlton gespielt hat):
"There were a few things that upset Di Canio, but the one thing that really used to rile him was unprofessional behaviour from his team-mates in training.
"That is the only time you hear Craig get angry in training. He trains like a Trojan, and he expects everyone else to do the same."

Bellamy hat bisher drei Mal für West Ham getroffen und spielte bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden vor zwei Wochen gegen Middlesbrough in großer Form. Nachdem er zu Wochenbeginn nicht "wie ein Trojaner" trainieren konnte, wird nun erwartet, dass er bis Sonntag fit wird, um gegen seinen früheren Verein Newcastle spielen zu können.
Curbishley ist sicher, dass Craig die Qualitäten hat, um West Ham weiter zu bringen.
Bei der Verpflichtung des als schwierig verschrieenen Walisers habe er zu ihm gesagt, dass die Leute ihn danach beurteilen würden, was er auf dem Spielfeld leiste. "I said to Craig that if he came here and did things right, the fans would lap it up."
Hoffen wir also, dass wir die Künste von Craig, unserem Trojaner, auch gegen Newcastle genießen können!

Curbishley sagte übrigens, dass die Änderungen in der Geschäftsführung sich nicht auf ihn auswirken würden. "I have been assured that nothing much has changed", meinte der Manager. Er habe zu Eggert Magnusson, mit dem zusammen er "hart gearbeitet" habe, ein gutes Verhältnis und er sei sicher, dass dieser seinen Platz im Upton Park behalten werde:
"He will still be in the director's box for our matches", sagte Curbishley.

Saint Christian Leaves "Newcastle In Disguise"

Während sich Craig Bellamy, Lee Bowyer, Nolberto Solano and Scott Parker auf eine Rückkehr zu ihrem früheren Klub - alle vier spielten schon für Newcastle - vorbereiten, wurde heute bekannt gegeben, dass West Hams längst gedienter Spieler Christian Dailly für ein Monat an den Championship-Klub Southampton "ausgeliehen" wird.
Der am 23.10.1973 geborene schottische Teamspieler spielte seit Jänner 2001 in 158 Ligaspielen für die Hammers (3 Tore). Auf der Website der "Saints" wird der verdiente Hammer-Verteidiger bereits als Nummer 33 präsentiert und es wird angekündigt, dass eine Verlängerung der Verpflichtung möglich sei, wenn beide Teile damit "happy" seien. Für den 33-jährigen Christian Dailly, dessen Einsatzmöglichkeiten bei den Hammers in dieser Saison limitiert waren, ist dieser Wechsel sicher eine gute Entscheidung.

Craig Bellamy, 28, spielte in 93 Ligaspielen für Newcastle United und scorte zwischen Juni 2001 und 2005 27 Goals für die "Toons", während Lee Bowyer (heuer schon zweimal für West Ham erfolgreich!) von Juli 2003 bis zu seinem Wechsel zu den Hammers 2006 6 Tore in 79 Ligaspielen erzielen konnte.
Solano und Parker, die noch nicht für West Ham auflaufen konnten, spielten ebenfalls für Newcastle - Solano brachte es bei zwei Verpflichtungen für die Schwarz-Weißen auf insgesamt 230 "league appearances" und traf 37 Mal ins Schwarze, während der frühere Newcastle-Kapitän Scott Parker seit Juni 2005 55 Mal für die Toons spielte (4 Tore).
Kieron Dyer ist der fünfte, der ehemals mit der "Toon Army" marschierte, und zwar von 1999 bis 2007 (190 Ligaspiele, 23 Tore). Wann wir ihn nach seinem Beinbruch wieder in claret & blue sehen werden, ist noch ungewiss.

I am the eggman... - Oh I am the walrus, GOO GOO G’JOOB

Just found a reference to this photo on Just Like My Dreams Blog. The author wonders if this advert for airline Iceland Air that appeared in Saturday's matchday programme finally cost Eggert Magnusson his executive status at West Ham United.
Three days ago the Board of West Ham United announced that it had been decided that "in order to move to the next stage of the Club's development" a broader management team would be put in place to support the Club's owner Bjorgolfur Gudmundsson. Eggert Magnusson remained as a chairman of the Club, but he would "stand back a little" in a non-executive capacity.
Well, the poster is at least symptomatic of Magnusson's high profile status in and around West Ham United FC. An article in the Daily Mail quotes insiders as saying "Chairman Egg" was getting too much credit as the figurehead of a club in which he is only a five per cent shareholder, and suggests that such publicity could well have been annoying for the club's true majority owner Bjorgolfur Gudmundsson who recently said in an interview Eggert was just some kind of a "Coca-Cola sign" for the club.
Well, I hope that's just Daily Mail gossip and there wasn't a fall-out with Gudmundsson because a dispute between the previous frontman and the majority owner could also affect the performance of the squad. That would be the last thing we need this season which everyone wants to be at least "a solid one".

Thursday, 20 September 2007

Nochmals UEFA Cup: "The British Results"

Bei ihren durchwegs unattraktiven Paarungen taten sich die britischen Vertreter im UEFA Cup nur teilweise so leicht wie vor den Spielen angenommen. Aufbauen konnte sich das enttäuschend in die Saison gestartete T*ttenham. Beim 6:1-Heimsieg erzielte Jermaine Defoe sein erstes Saisontor.
Everton 1-1 FC Metalist Kharkiv (Ukraine)
Tottenham 6-1 Anorthosis Famagusta (Zypern)
Larissa (griechischer Cupsieger) 2-0 Blackburn
Rabotnicki Kometal (Skopje, Mazedonien) 1-1 Bolton
Aberdeen 0-0 Dnipro Pittodrie (Ukraine)

Debütiert Solano gegen Ex-Klub?

West Ham's new signing Nobby Solano may make his first appearance for the Hammers on Sunday against former Club Newcastle United (14:30 MEZ).
"I am happy to be here, West Ham is a phantastic club with great fans", Solano told WHUTV. "Hopefully our good form can continue because the team is trying to finish well."
"I am looking forward to going back to Newcastle, if I have the opportunity to play," he said. "It's going to be strange," he added. "If I am in the squad it will be my first game with the team and it will be against my old team."
"I have to take it in a professional way and I have nothing whatsoever against Newcastle. I have a fantastic relationship with the fans, a great relationship with the people there", he said.
"Football is like that, you never know when that will happen. I'm a West Ham United player and I'm looking forward to doing my best here."

Wien im Vormarsch, "Dose leer" bei Salzburg

Gute UEFA Cup-Resultate für Rapid und Austria; Red Bull verliert 0:3
Sehenswerte Freistoßtore für Rapid Wien durch Steffen Hofmann (links) zum 1:1 gegen den RSC Anderlecht und für Austria Wien durch Andreas Lasnik zum 2:0 gegen Valerenga sicherten den beiden Wiener Vereinen eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele um den Einzug in die UEFA Cup-Gruppenphase in zwei Wochen.
Besonders Rapid kann mehr als zufrieden sein. Mit einer überzeugenden Leistung im schweren Auswärtsspiel in Brüssel haben die Grün-Weißen die schockierende 1:5-Meisterschaftsniederlage gegen Sturm Graz vom letzten Wochenende gut weggesteckt. Obwohl die Belgier schon in der 11. Minute durch Akin in Führung gingen, spielte die sehr engagierte, defensiv starke Rapid-Elf mit und erarbeitete sich auch zusehends Konterchancen. In der 27. Minute traf Mate Bilic die Stange.
In der zweiten Hälfte wurde Rapid auch offensiv stärker und hätte in der 58. Minute nach einem Patzer in der belgischen Abwehr schon den Ausgleich machen müssen. Thonhofer kam völlig frei von rechts in den Strafraum - Stanglpass auf Bilic - doch der brachte gut gedeckt den Ball nicht über die Linie.
In der 61. Minute kam Korkmaz für Kavlak und bedeutete mit seiner Schnelligkeit am linken Flügel immer wieder Gefahr für die Belgier. Eine Flanke von Boskovic in der 68. Minute köpfelte Tokic knapp daneben und vier Minuten später schoss Boskovic einen Freistoß weit daneben.
Die seit dem Sommer, als bei brütender Hitze die erfolgreichen UI- und UEFA-Cup-Matches ausgetragen wurden, immer wieder "oben ohne" auftretenden Rapid-Fans machten sich im Constant Vanden Stock Stadion zusehends bemerkbar. Dagegen wurden die Anderlecht-Fans ungeduldig und pfiffen ihre Mannschaft zeitweise schon aus.
Die Belgier trafen zwar in der Folge auch den Pfosten, doch dann kam der wahrhaft entscheidende Pfiff von Schiedsrichter Jonas Eriksson (SWE): Zurecht gab der Schwede nach Foul an Rapid-Spielmacher Steffen Hofmann Freistoß, rechts nahe der Strafraumgrenze. Und diesmal schoss Hofmann selbst und versenkte den über die Mauer gehobenen Ball genau ins rechte Eck. Ein perfekter Freistoß, der sogar noch die Innenstange streifte (82.)!
Die ca. 1000 Rapid-Fans im Constant Vanden Stock Stadion konnten nun endgültig jubeln, und aufgrund der starken Performance der Hütteldorfer in der zweiten Halbzeit geht das Unentschieden auch mehr als in Ordnung. Im Rückspiel in zwei Wochen würde nun schon ein 0:0 zum Aufstieg reichen.
Aber auf 0:0 werden die Rapidler in "St. Hanappi" sicher nicht spielen! Sie haben ja zum Glück nicht Herrn Giovanni Trappatoni zum Trainer, der mit seiner traurigen Defensivtaktik auch heute wieder Schiffbruch erlitten hat:
0:3 (0:1) verloren die chancenlosen Salzburger ihr UEFA Cup-Match in Athen gegen AEK. Bei den Griechen spielte erstmals Österreichs Team-Torhüter Jürgen Macho (Ex-Rapid, Ex-Chelsea, Ex-Sunderland und Ex-Kaiserslautern) im Tor. Er wurde dabei aber kaum gefordert - Salzburg spielte keine echte Torchance heraus und schaffte keinen einzigen Eckball.

Vorgestern CL, gestern CL, heute UEFA Cup ...

Der gestrige Abend lief für die britischen Vertreter in der Champions League wesentlich besser als der Dienstag: Arsenal siegte im Emirates Stadium 3:0 (1:0) gegen den chancenlosen UEFA Cup-Sieger Sevilla.
ManU gewann bei Sporting (dem früheren Verein von Cristiano Ronaldo) durch ein Ronaldo-Tor 1:0 (0:0). Wayne Rooney spielte erstmals wieder und Carlos Tévez wurde erst in der Schlussphase für Ronaldo eingewechselt.
Die Glasgow Rangers besiegten den VfB Stuttgart trotz 1:0-Führung der Stuttgarter in Glasgow mit 2:1 (0:0).
Heute stehen die Hinspiele des UEFA Cups auf dem Programm. Die Sieger qualifizieren sich für die Gruppenphase des Cups.
Rapid Wien tritt in Anderlecht an, die Wiener Austria spielt zuhause gegen Valarenga Oslo (jeweils 20:45) und Red Bull Salzburg muss zu AEK Athen (18:00).
Die englischen Klubs spielen folgende Partien:
Everton v FC Metalist Kharkiv, Larissa v Blackburn, Rabotnicki Kometal v Bolton und Tottenham v Anorthosis Famagusta. - Klingt alles nicht gerade rasend spannend und es sollte für die (bei der Auslosung im Gegensatz zu Rapid und Salzburg gesetzten) Engländer durchwegs kein Problem sein, den Aufstieg in die Gruppenphase des UEFA Cups zu schaffen.
Spannender wird's da schon heute Abend in Belgien bei RSC Anderlecht gegen Rapid zugehen.
Das Rückspiel in Wien (Gerhard Hanappi-Stadion, 4.10.) ist übrigens noch nicht ausverkauft. Donnerstag Früh gab es laut Website des SK Rapid noch freie Karten. Allzu viel Zeit sollte man sich aber nicht lassen.Wer das Ergebnis des Hinspiels abwarten will, muss (zumindest bei einem guten Resultat in Brüssel) schnell schalten: ein Kartenerwerb via Internet während oder unmittelbar nach der TV-Übertragung (ORF1) ist zu empfehlen. Meine Tickets hab ich aber schon...

Manager Mourinho leaves Chelsea

Chelsea manager Jose Mourinho has sensationally left Stamford Bridge by mutual consent, the club has confirmed today.
The news comes just 24 hours after the disappointing Champions League draw against Rosenborg.
Mourinho joined Chelsea in the summer of 2004 and led them to the Premiership title in each of his first two seasons.
Last season they finished runners-up to Manchester United but won both the FA Cup and Carling Cup, a trophy they had also collected in 2005.
His achievements also saw him voted as Premiership manager of the year in 2005 and 2006. He did have one unique record during his reign in never losing a home league game at Stamford Bridge.
Mourinho signed a five-year contract in 2005 and quashed speculation in January that he would leave Stamford Bridge in the summer by saying he was happy to see out his deal if he received "real support" from the club.
Avram Grant, recruited in the summer as director of football at Chelsea, is expected to take charge of the side for Sunday's Premier League clash with Manchester United. There are strong rumours saying that he will be named as the permanent new manager of Chelsea this afternoon with Steve Clark named as his assistan
West Ham United will play Chelsea on December 1st at Stamford Bridge.

UPDATE: In a statement released by the club later on Thursday Chelsea said that Jose Mourinho left Stamford Bridge because the relationship between club and manager had broken down.
"The reason the decision has been taken is that we believed the breakdown started to impact on the performance of the team," said a Chelsea statement. "Recent results supported this view. We did not want this to continue or affect the club further."

Wednesday, 19 September 2007

Wem gehört Arsenal?

Es war im April dieses Jahres, als nach West Ham's 1:4-Niederlage gegen Chelsea weniger die zwei sehenswerten Tore von Shaun Wright-Phillips und der ebenso sehenswerte Treffer von Carlos Tévez die Headlines auf den Sportseiten beherrschten, sondern der Abgang von David Dein aus dem Vorstand von Arsenal (oben). Und auch heute ist neben dem aktuellen Spielstand bei Arsenal - Sevilla (1:0 seit der 26. Minute) auch die aktuelle Entwicklung an der Arsenal-Aktien-Front ein äußerst interessantes Thema.
David Dein, der 24 Jahre lang die Geschicke der "Gunners" entscheidend mitbestimmt hatte, schied am 18. April 2007 wegen "unüberbrückbarer Differenzen" aus dem Arsenal -Vorstand aus. Seinem Wunsch nach einer Erhöhung des Aktienanteils für den amerikanischen Sportmagnaten Stan Kroenke, der bereits 11,26 Prozent der Anteile besaß und eine Übernahme des Londoner Klubs anstrebte, war von den Eigentümern des Klubs nicht entsprochen worden.
Dein war maßgeblich für die Verpflichtung von Manager Arsène Wenger und Stürmer-Star Thierry Henry verantwortlich gewesen. Diesen beiden wurde auch eine enge Freundschaft zu Dein nachgesagt und es wurde befürchtet, dass dessen Abgang auch Wenger und Henry veranlassen hätte können, den Gunners Ade zu sagen. (Wie wir wissen, spielt Thierry Henry mittlerweile beim FC Barcelona; Wenger hat aber seinen Vertrag bis 2011 verlängert.)
David Dein, der auch bei der englischen FA und der UEFA eine führende Funktionärsposition eingenommen hatte, besaß im April 2007 14,58 Prozent der Arsenal-Anteile. Für seine ursprünglichen 16,6 Prozentanteile hatte er übrigens 1983 den aus heutiger Sicht lächerlichen Betrag von £290.250 bezahlt.
Obwohl man im April befürchtet hatte, dass David Dein seine Anteile bald an Stan Kroenke verkaufen und damit eine "feindliche Übernahme" der Gunners durch den amerikanischen Multimillionär ermöglichen würde, war es nach den April-Schlagzeilen zunächst still um Dein geworden. Nun hat sich Dein aber spektakulär zurückgemeldet: David Dein verkaufte 14.58 % um £75 Mill. an eine "Red & White Holdings Ltd" - eine Gesellschaft, die dem usbekischen Oligarchen Alisher Usmanov und dessen Geschäftspartner Farhad Moshiri gehört - und wurde dann zu deren Vorstandsvorsitzenden ernannt.
Nicht gerade zur Freude des Arsenal-Präsidenten Peter Hill-Wood, der sogleich versicherte, er würde mit Alisher Usmanov zwar reden, aber einen Verkauf der Gunners an "Red & White" werde es nicht geben. Die Mitglieder des Arsenal-Vorstandes besitzen 45.45 % der Aktien des Klubs und haben sich geeinigt, bis April nächsten Jahres nicht zu verkaufen.
Montag und Dienstag dieser Woche erwarb die Gesellschaft von Usmanov allerdings weitere Anteile und ist nun der zweitgrößte Einzelaktionär der Gunners. Aufgrund der hohen Summe von annähernd £40 Mill., die für weitere 6 % hinblätterte, wird angenommen, dass Usmanov einen 25 %-Anteil an Arsenal anstrebt. Der nun pro Anteil bezahlte Betrag könnte wohl vielen derzeitigen Aktionären den Mund wässrig machen. Offen ist noch, wie sich Stan Kroenke, der 12,2 % der Aktien besitzt, künftig verhalten wird.
Bemerkenswert ist, dass bei Usmanovs Einstieg bei Arsenal laut dem Guardian Bjorgolfur Gudmundsson, der Eigentümer von mehr als 90 % der West Ham-Aktien, seine Hände im Spiel hatte. Gudmundssons isländische Landsbanki agierte für Usmanovs Red & White als Broker.

Billy Bragg - Sexuality

Der 1957 geborene englische Musiker Billy Bragg stammt aus Barking, Essex, und ist nicht zuletzt aufgrund seiner Herkunft aus dem "Hinterland" von East London naturgemäß West Ham-Anhänger. Fußbälle spielen auch in diesem Videoclip eine gewisse Rolle.

Bragg arbeitete in einem Plattenladen und spielte in den 70er- und 80er-Jahren mit verschiedenen Bands, bis ein ehemaliger Pink-Floyd-Manager auf ihn aufmerksam wurde. Der sich daraus ergebende Plattenvertrag führte zu seinem Debütalbum "Life's a Riot with Spy vs Spy" (1983), das immerhin Nummer 30 in den englischen Charts erreichte.
In der Thatcher-Ära erreichte Braggs politisches Engagement seinen Höhepunkt. Er gründet die Bewegung "Red Wedge", deren Ziel es war, junge Wähler für die Labour-Partei zu begeistern.
Billy Braggs LP "Between the Wars" stand ab Februar 1985 lange in den britischen Charts. Mit Erlösen aus dem Verkauf dieser Platte unterstützte Bragg die Bergarbeiterbewegung.
Im Jahr 1998 tat er sich mit der Gruppe Wilco zusammen, um ihrem gemeinsamen Idol Woody Guthrie mit der Aufnahme eines Albums Tribut zu zollen. Hierbei wurden Texte verwendet, die man auf einem Dachboden von Woody Guthrie's ehemaliger Wohnung in der Mermaid Avenue auf Coney Island fand. Diese Texte wurden von Billy Bragg und Wilco gemeinsam vertont und unter dem Titel "Mermaid Avenue" veröffentlicht.
2000 fand die Vertonung von alten Woody Guthrie Texten eine Fortsetzung mit der Platte "Mermaid Avenue, Vol. 2".
Auch aktuell äußert sich Bragg wiederholt zu politischen Themen. Im Jubiläumsjahr 2002 griff er die englische Monarchie scharf an und kritisierte seit dem Krieg im Irak vehement die Politik des amerikanischen Präsidenten George W. Bush.
2003 veröffentlichte er mit "Must I Paint You a Picture? The Essential Billy Bragg" eine Retrospektive seines bisherigen Schaffens. Das Irak-Krieg-kritische Lied "The Price of Oil" fehlt auf diesem Album jedoch.

CL: Keine Siege für britische Klubs

Am gestrigen ersten Spieltag der Champions League konnte keiner der drei britischen Vertreter gewinnen:
Chelsea (Gruppe B) kam zuhause über ein enttäuschendes 1:1 (0:1) gegen Rosenborg (NOR) nicht hinaus. Für die Engländer gelang Schewtschenko der Ausgleich (53.). Bei den Blues fehlten unter anderem Drogba und der für die CL-Gruppenphase gar nicht gemeldete Ballack. Ex-Hammer Joe Cole spielte und wurde in der 74. durch Wright-Phillips ersetzt. Enttäuschend auch der Besuch an der Stamford Bridge: nur 25.000.
Der FC Liverpool spielte ebenfalls 1:1 (1:1)-Unentschieden auswärts gegen den FC Porto. Kommentar: "Liverpool escaped with a fortunate draw after a poor display against Porto in this Champions League Group A match." Von den Ex-Hammers bei Liverpool spielte Mascherano im Mittelfeld durch, Yossi Benayoun wärmte während 90 Minuten die Ersatzbank.
Celtic Glasgow verlor das Auftaktspiel bei Shaktar Donetsk, die wir schon von ihrem - für die Österreicher nicht erfolgreichen - Quali-Duell gegen Salzburg kennen (Gruppe D). Zwei frühe Tore von Brandao und Christiano Lucarelli (sie hatten auch beim 3:1 gegen Salzburg getroffen!) bedeuteten den 2:0-Endstand.
Hätten die "Bullen" respektive "Dosen" sich qualifiziert, wäre Salzburg in dieser Gruppe übrigens außerdem auf CL-Titelverteidiger Milan und Benfica getroffen. Nun müssen die Salzburger am Donnerstag versuchen, sich gegen AEK Athen (mit Österreichs Temtormann Macho) wenigstens für die UEFA Cup-Gruppenphase zu qualifizieren.

Heute Abend spielen in der CL: Glasgow Rangers - VfB Stuttgart (Gruppe E; im Fernsehen live auf SAT1)
Sporting Lissabon - Manchester United (ohne Owen Hargreaves, aber vielleicht schon mit Wayne Rooney? - Gruppe F)
Arsenal - FC Sevilla (Gruppe H)
Fehnerbace Istanbul, der Rapid Wiens UEFA Cup-Gegner Anderlecht aus der CL-Quali geworfen hat, spielt in Gruppe G gegen Inter Mailand.
In ORF1 gibt es ab 22.55 eine Zusammenfassung der heutigen Spiele.

Fair Play nach Herzstillstand im Ligacup

Forest given "free goal" by Foxes
Es war eine außergewöhnliche Szene: In den Sportnachrichten auf "Sky" sah ich heute Früh, wie Torhüter Paul Smith von Nottingham Forest vom Anstoß weg ungehindert durch die Reihen von Leicester City lief und den Ball - ohne Gegenwehr des Leicester-Goalies - zum 1:0 für Forest einschoss.
Es war eine besondere Geste von Fair Play, die die Mannschaft von Leicester im gestrigen Ligacup-Wiederholungspiel gegen Nottingham Forest gesetzt hat. Das ursprüngliche Zweitrundenspiel zwischen den beiden Klubs war am 28. August beim Stand von 1:0 für Forest abgebrochen worden, weil Leicesters Clive Clarke (rechts) unmittelbar nach dem Pausenpfiff mit Herzversagen zusammengebrochen war.
Nun erlaubte Leicester dem Gegner aus Nottingham, den ursrpünglichen Stand vom Ankick weg wieder herzustellen. Der Präsident von Leicester City, Milan Mandaric, sagte zu dieser Geste der "Foxes" laut BBC: "This will not hurt football, I'm proud of the players and happy we did it." Die Idee dazu sei "vom ganzen Klub" getragen. "Wir alle gewinnen gerne Spiele, aber Moral und Fairness sind ebenso wichtig."
Forest-Trainer Colin Calderwood lobte die ehrenvolle Geste und meinte: "I would like to think that football in general has come out of the game as the winner."
Trotz dieser wiederhergestellten 1:0-Führung war Nottingham Forest aber schlussendlich nicht erfolgreich. Leicester City gewann das Ligacup-Spiel in Nottingham mit 3:2.
Dem 27-jährigen Clive Clarke, einem irischen Nationalspieler, geht es mittlerweile wieder besser. Nach seinem Zusammenbruch konnte er von den Sanitätern durch den Einsatz eines Defibrillators gerettet werden. Zu Clarkes Herzversagen kam es am selben Tag, an dem Antonio Puerta von Sevilla, der wenige Tage vorher in einem Ligaspiel einen Herzstillstand erlitten hatte, verstorben war. Am 28. August brach sich auch West Hams Kieron Dyer im Ligacup-Spiel gegen die Bristol Rovers den rechten Unterschenkel.

Keine hübschen Mädchen in Kärnten?

Mit dem nicht leicht nachvollziehbaren Slogan "Wir sind Europameister" warben die Kärntner im heurigen Sommer für die EURO im südlichsten Bundesland Österreichs. Mittlerweile ist das neue Stadion in Klagenfurt (rechts) eröffnet - zweifellos das schönste im Land.
Fragen muss man sich aber, ob ins schöne Wörthersee-Stadion denn keine hübschen Damen gehen.
Laut einem Bericht im heutigen KURIER hat der Schweizer Sport-Blick nämlich aufgedeckt, dass die drei jungen Damen, die auf einem Plakat der Aktion "Klagenfurt am Ball" als Fans von "AU-STR-IA" posierten, auf dem dabei verwendeten Originalfoto das "Schweizerkreuz" auf der Brust trugen.
Die drei - darunter Deby, die Frau des Schweizer Teamfußballers Ricardo Cabanas (Mitte) - kommen in der Wahrheit aus der Schweiz, wurden 2004 vor einem Schweizer EM-Spiel in Portugal abgelichtet und wussten von der Verwendung ihres verfälschten Fotos nichts.
Peinlich, peinlich...
(Nur die Vorstellung des österreichischen Teams beim Eröffnungs-0:0 gegen Japan in Klagenfurt war vielleicht noch ein bisschen peinlicher.)

Eggert Magnusson macht Schritt zurück

Er ist das Gesicht der "Iceland-Revolution", die sich im November des Vorjahres bei West Ham United ereignete. Eggert Magnusson (links) hat als Vorstandsvorsitzender bei jedem Spiel auf der Tribüne mitgelitten, Alan Pardew als Manager ausgewechselt, mit dem neuen Manager Alan Curbishley erhebliche Transfersummen bewegt und schließlich gejubelt, als West Ham den "greatest escape" schaffte.
Nun sei es Zeit, einen Schritt zurück zu treten, sagte"Eggy" gestern. Er werde zwar im Vorstand von West Ham bleiben, sich aber nicht mehr direkt am Management beteiligen. Laut der offiziellen Klub Website wird für das Tagesgeschäft eine neue erweiterte Geschäftsführung ernannt werden.
Weiters wurde auf der Website bekannt gegeben, dass sich der Mann, der die wesentlichen finanziellen Mittel für die Übernahme von West Ham zur Verfügung stellte und den Löwenanteil der Aktien hält, der isländische Millionär Bjorgolfur Gudmundsson (rechts), Vorsitzender der West Ham United Holding und lebenslanger Ehrenpräsident des Klubs, vor allem um die Unternehmensstrategie und den geplanten Stadionneubau kümmern will. Dabei wird ihn Thor Kristjansson als Vizepräsident der Holding unterstützen. Gleichzeitig soll Kristajansson auch stellvertretender Vorsitzender von West Ham United werden. Scott Duxbury bleibt in führender Rolle in der Geschäftsführung, soll aber weitere Geschäftsführer beigestellt erhalten.
Laut Daily Mail könnte darunter auch Mike Lee, der frühere Kommunikationschef der Premier League, der UEFA und der Londoner Olympiabewerbung für 2012 sein, der Eggert Magnusson schon in der vergangenen Saison bei der Öffentlichkeitsarbeit beraten hat.
Dass sich der 66-jährige Gudmundsson, der Eigentümer der ältesten isländischen Bank Landsbanki ist (laut Forbes ist er der 799-reichste Mann der Welt), mehr in die Unternehmenspolitik von West Ham United einbringen möchte, war schon daran abzulesen, dass er am 2. September erstmals ein ausführliches Interview im Guardian gab. Dort hatte er gemeint, Eggert Magnusson sei zwar "West Ham's public face", so eine Art "Markenzeichen" des Klubs ("Coca-Cola sign" hat ihn Gudmundsson genannt). Alle Entscheidungen im Klub habe "Eggy" immer mit ihm abgestimmt.

Seine Vision hat Bjorgolfur Gudmundsson im Guardian-Interview übrigens so zusammengefasst:
"I believe we can become one of the top English clubs, and in Europe, again. We want Champions League football and believe we can win the Premier League in time. Why not? Of course we do not think it will happen tomorrow, it will take some years. But definitely we are heading there. And I think we now have all that's needed for that."

Und wie kommentierte der beim West Ham-Anhang sehr populäre Eggert Magnusson selbst die Veränderungen in der Geschäftsführung? Auf einer isländischen Website sagte er:
"When we took over the club last year, it was never my intention to take care of the daily running of the club, 24 hours a day. However, I took that on to begin with. A lot has been going on in recent months but we thought this was the right time for us to make these changes. In fact I needed some time to breathe. I have been very busy and now I can concentrate on other things relating to the future vision of the club."

Tuesday, 18 September 2007

Dean Ashton On Standby For England Call

The Daily Mirror reports that Dean Ashton is on standby for an England call.
Emile Heskey (Wigan Athletic) had partnered successfully with Michael Owen in England's Euro 2008 qualifiers against Israel and Russia at Wembley, but was forced off injured in Wigans 1-1 draw against Fulham last Saturday, his first appearance for Wigan since his impressive return to the England fold after a three-year exile.
According to the BBC it is unlikely that Heskey will be fit for England's games against Estonia and Russia in mid-October. The Wigan striker had a pin inserted in the metatarsal bone he broke when he jumped up in the air and came down on his ankle.
According to the Daily Mirror West Ham's Dean Ashton was sent a suit by the FA yesterday as he is on standby for an England call. Dean looks tailor-made as a replacement for injury victim Emile Heskey and the biggest clue yet was the surprise delivery at the club's training ground.
Ashton has just come back from his own injury nightmare, starting his first Premier League game last weekend, but he fits the bill for Steve McClaren. The £7 million striker measures up in McClaren's mind and seems certain to be picked for the Estonia and Russia games as long as he stays fit, says The Mirror.
Ironically, Ashton was injured on England duty when McClaren first took sole charge and Ashton broke his ankle in training. After his first Premiership start and his first league goal in 18 months against Middlesbrough Dean Ashton revealed that "there still is a long way to go". He is looking to get back to top-form as quickly as possible but "there are still improvements I can make", Ashton told the website of the Premier League. "I feel fit, while you have to play games to get sharpness. But the ankle is not something that will go away. I've got to work for six months to a year to eradicate it."
Being asked which targets he had set himself the West Ham-striker said: "I expect to score in every game. That's the aim."
Alan Curbishley, meanwhile, admitted it would have been easy to have put Ashton back into his team before he was ready, "but we knew the worst thing we could have done was to have rushed it. Now he has to keep going."
The big striker himself also revealed that watching video tapes of him scoring before he was injured, kept him going through the long months of recuperation. "I've sat there during those long months out and and watched videos of me scoring," Ashton said. "Sometimes it's the only way to keep yourself going. I've watched the 2006 FA Cup Final against Liverpool where I managed to score and however painful it was to lose, I was really proud of the team and myself in that game. I'll probably keep on watching it."

Newcastle verliert weiße Weste vor Match gegen West Ham

Vielleicht ist es niemandem so richtig aufgefallen, aber Newcastle United - West Hams Gegner am kommenden Wochenende - lag bis gestern Abend nach Verlustpunkten gerechnet an 2. Stelle der Premier League Tabelle (hinter Tabellenführer Arsenal).
Die bisher noch ungeschlagenen "Magpies" büßten aber beim gestrigen Nachtragsspiel gegen Derby County ihre weiße Weste ein und verloren mit 0:1 (0:1). Michael Owen, Held der beiden EURO-Qualifikationsspiele Englands, brachte wenig zustande und wurde mit einer leichten Leistenverletzung in der 55. Minute ausgewechselt. Für Aufsteiger Derby war es der erste Sieg.
Kommenden Sonntag um 14:30 (MEZ) ist West Ham bei Newcastle zu Gast. In der letzten Saison endete diese Begegnung 2:2. Heuer sind die Hammers aber auswärts nicht nur noch ungeschlagen, sondern haben sogar beide bisherigen Auswärtsspiele gewonnen und zwar zu Null.
Ob Craig Bellamy, der im Match gegen Middlesbrough schon in der ersten Hälfte ausgewechselt werden musste, wieder fit ist, war nicht zu erfahren. In den Medien waren bisher keine Meldungen daüber zu finden, wie lange der zuletzt in großer Form spielende Waliser ausfallen könnte.

Monday, 17 September 2007

Witches At West Ham?

TimesOnline wrote about West Ham's 3-0 victory against Middlesbrough:
"[Boro manager] Gareth Southgate must be wondering if West Ham also use the services of a witch doctor. His team made a mockery of the home side’s offside trap but failed to take their chances, with Tuncay Sanli the man who squandered so many that he apologised afterwards to his teammates."
On the other hand the Daily Mirror reports that West Ham boss Alan Curbishley "fears his injury jinx has struck again" with Craig Bellamy limping off with a recurrence of a groin injury after just 26 minutes.
"I've got £20m worth of players out and I may have another one out with Bellamy now", Curbishley sighs at West Ham's injury curse.
Let's hope West Ham's magician will beat the jinx put on his club (by a revengeful witch from Sheffield maybe?). It might be a duel like Merlin battling it out with mean old Madame Mim in Disney's "Sword in the Stone".
Will Curbishley be the magician who helps West Ham become the future ruler of the Britons like Merlin did with poor young Arthur?
Curbishley said to West Ham chairman Eggert Magnusson in the summer "I want a nice solid season this year. I think a top ten-finish would be fine."
But Eggert said "Yeah, let's get into Europe."
Come on, Curbs, you can't take a back seat with West Ham, you have to challenge mean old Madame Mim!

Sunday, 16 September 2007

Tiefe und Breite des Spielerkaders machen den Unterschied

30 Spieler gehören dem aktuellen First Team von West Ham United an. (Wobei auf der Klub-Website die "last-Minute-Signings" Solano und Kamara noch nicht verzeichnet sind, während der junge Angreifer Hogan Ephraim an die Queens Park Rangers ausgeliehen ist.)
Im Kader von Rapid Wien stehen dagegen nur 22 Spieler.
Sowohl bei West Ham als auch bei meinem SK Rapid aus Wien-Hütteldorf fehlten in den Meisterschaftsspielen am Samstag wichtige Spieler.
Bei den Hammers waren Anton Ferdinand, Bobby Zamora und (noch immer) Scott Parker nicht einsatzfähig, dazu kamen die Langzeitverletzten Julien Faubert und Kieron Dyer, und schließlich musste der zuletzt in Bestform befindliche Angreifer Craig Bellamy (beim Stand von 0:0) schon in der 26. Minute verletzt ausscheiden.
Bei Rapid fehlten zwei wichtige Defensivspieler: Markus Katzer (Kreuzbandriss) und Markus Heikkinen (Bluterguss am Knie vom Ländermatch).
Das Ergebnis in London:
West Ham siegte trotz zahlreicher Ausfälle 3:0 gegen Middlesbrough.
In Wien-Hütteldorf dagegen erlitt Rapid am Samstag im Heimspiel gegen Sturm Graz eine vernichtende 1:5-Niederlage, fiel von Platz 2 auf Platz 6 in der Bundesliga-Tabelle zurück. Im Spielbericht des ORF kann man darüber lesen:
"Durch die Ausfälle von Markus Katzer und Markus Heikkinen kamen Mario Sara und Stefan Kulovits in die Mannschaft, doch beide präsentierten sich als nicht annähernder Ersatz für die beiden fehlenden Schlüsselspieler."
Zwei wichtige Defensivleute fehlten und die Rapid-Abwehr patzte am laufenden Band, war der Kontertaktik von Sturm Graz nicht gewachsen.
Tiefe und Breite des Spielerkaders machen einfach den Unterschied.

Saturday, 15 September 2007

3:0 trotz Bellamy-Verletzung: erster Heimsieg von West Ham

In 15 Minuten in Hälfte 2 war alles klar; erstes Tor von Dean Ashton
Ein sonniger Samstag-Nachmittag in London: mit Middlesbrough ein Gegner, gegen den die Hammers in den letzten Begegnungen immer gute Resultate erreicht haben und der auswärts schwächelt, Craig Bellamy in Hochform und ein 3:0-Sieg im letzten Match: Die richtigen Zutaten für einen angenehmen Fußball-Nachmittag im Boleyn Ground...
Und die Hammers begannen gut, in der 13. Minute bauschte sich schon das Netz des Middlesbrough-Tores, aber der Schiedsrichter gibt den Treffer von Dean Ashton (es wäre sein erster nach der langen Verletzungspause gewesen!) wegen Abseits nicht. Bellamy und Ashton bereiteten der Boro-Abwehr einige Probleme, aber auch die Gäste hatten durch Alladiere eine gute Chance (Stangenschuss).
Dann ein Schock: In der 26. Minute muss Craig Bellamy verletzt raus (Schmerzen in der Leistengegend); für ihn kommt Carlton Cole. Als kurz darauf auch Alladiere verletzt ausscheidet, verliert das Spiel an Farbe.
Die zweite Hälfte beginnt aber mit einem Paukenschlag: Mit einem Volley nach Zuspiel von Cole erzielt Lee Bowyer in der 46. Minute sein zweites Saisontor! Und in der 51. Minute landet ein Pass-Versuch von Cole mit Hilfe von Boro-Verteidiger Young im Tor der Teessider - 2:0.
In der 62. Minute konnte Dean Ashton (oben) endlich über sein erstes Pflichtspieltor nach dem 2:0 im FA Cupfinale gegen Liverpool vor 16 Monaten jubeln. Das Zuspiel kam von dem wieder in Hochform spielenden Matty Etherington mit einem wunderschönen Querpass hinter die Verteidigung.
Carlton Cole hätte in der Schlussphase noch ein Tor machen müssen, als er allein vor Keeper Schwarzer auftauchte, schoss aber daneben. Schade, dass der ohnehin nicht allzu geschätzte Angreifer seine diesmal gute Leistung nicht mit einem Treffer krönen konnte.
Middlesbrough stellte sich als der erwartet angenehme Gegner heraus, nicht zuletzt deshalb, weil sie ihre Chancen (von denen sie dank einer nicht immer sattelfesten West Ham-Abwehr gar nicht so wenige hatten) zum Teil stümperhaft vergaben und zweimal nur Stange bzw. Latte trafen.
Wirklich ein schöner, sonniger Nachmittag in East London.

Die Tabelle ist nach den Samstag-Spielen eine Augenweide: Die Hammers auf Platz 5 mit 10 Punkten aus fünf Spielen. Und nach Verlustpunkten liegen sie sogar auf Platz 3 hinter Arsenal und Liverpool vor ManU und Chelsea.

West Ham: Green, Neill, Collins, Upson, McCartney, Bowyer, Mullins, Noble, Etherington (Boa Morte 78), Bellamy (Cole 26), Ashton (Ljungberg 81).
Subs Not Used: Wright, Gabbidon.
Booked: McCartney, Ljungberg.
Goals: Bowyer 46, Young 51 og, Ashton 62.
Middlesbrough: Schwarzer, Young, Woodgate, Wheater, Taylor (Davies 83), Boateng, Rochemback (O'Neil 68), Arca, Downing, Aliadiere (Sanli 30), Mido.
Subs Not Used: Jones, Lee.
Booked: Sanli.
Att: 34,351

Friday, 14 September 2007

Vor dem Spiel gegen Boro: Wie wird die Saison?

In welche Richtung geht West Ham heuer?
Wenn man die drei Saisonen seit dem Wiederaufstieg 2005 miteinander vergleicht, fällt auf, dass West Ham drei Mal - 2005/06, 2006/07 und heuer - mit 1 Sieg - 1 Unentschieden - 1 Niederlage in die Meisterschaft gestartet ist. Erst dann entwickelten sich die Ergebnisse der Hammers in den beiden vergangenen Spielzeiten dramatisch auseinander:
2005 besiegte man im vierten Ligaspiel Aston Villa im Upton Park 4:0 und gewann auch das folgende Spiel gegen Fulham (auswärts) 2:1, während sich 2006 gegen Aston Villa (wieder zu Hause) gerade noch ein 1:1 ausging (erstes Spiel von Tévez und Mascherano) und dann die beispiellose Niederlagenserie von 8 verlorenen Partien folgte.
Und heuer?
Nach dem 1-1-1 nach drei Spielen feierte man einen beeindruckenden 3:0-Auswärtssieg gegen Reading.
Parallelen zu 2005 sind also da (4:0 gegen Aston Villa). Und so sollte die Entwicklung nun auch in dieselbe Richtung weitergehen wie damals, zumal am Samstag mit Middlesbrough eine Mannschaft zum Upton Park kommt, die die letzten 5 Auswärtsspiele gegen West Ham verloren hat und von den letzten 11 Spielen im Upton Park nur ein einziges gewinnen konnte.
Allerdings ist auch Middlesbrough durchaus in Form: Sowohl West Ham als auch Boro sind in den letzten vier Bewerbspielen (einschließlich Ligacup) ungeschlagen geblieben. Dennoch sind die "Teessiders" in der Fremde traditionell schwach: in den letzten 9 Auswärtspartien haben sie sechs Mal kein Tor geschossen.
Die letzte Begegnung zwischen den beiden Klubs am 31. März 2007 endete 2:0 (Tore: Tevez, Zamora). Von den beiden Torschützen wird dieses Mal keiner dabei sein. Zamora dürfte noch verletzt sein, auch Ljungberg scheint noch fraglich. Am wahrscheinlichsten ist, dass von den bisher verletzten Spielern Scott Parker erstmals mit dabei ist (zumindest als Ersatzspieler).
Bei der Aufstellung rechne ich nicht mit großen Änderungen gegenüber dem Sieg gegen Reading. Hoffen wir, dass Curbishley aber auch das richtige taktische Konzept für den ersten Heimsieg der Saison austüftelt.
Die nächsten beiden Ligaspiele sind übrigens auswärts gegen Newcastle und dann zu Hause gegen Arsenal. Dazwischen kommt Plymouth Argyle im Ligacup zum Upton Park.

Viva Bobby Moore !

Bobby Moore, West Ham-Legende und Team-Kapitän des englischen Weltmeisterteams von 1966, wurde von der englischen Professional Footballers Association zum "Player of the Century" gewählt (siehe dazu das vorhergehende Posting).
Dieser Song zu Ehren von Bobby Moore - "Viva Bobby Moore" - wurde von der englischen Oi!/Punk-Band The Business aufgenommen.
Der größte Hit der Band ist auch ein Fußball-Song - "England 5 - Germany 1" - und feiert den legendären 5:1-Sieg von England gegen Deutschland in München (WM-Qualifikation 2001):
http://www.youtube.com/watch?v=O5L5t9eW0v0

Thursday, 13 September 2007

Player of the Century: Bobby Moore

Over the last few months, as part of the Professional Footballers Association (PFA)'s Centenary celebrations, the readers of their website "givemefootball" have been voting for their teams of the century across three different eras and, ultimately, the overall Player of the Century. As reported on the Website of West Ham United, yesterday it was revealed that England's one and only World Cup-winning captain, the great Bobby Moore, has been named as the greatest player ever.

The West Ham United legend was certainly one of the finest players ever to have graced a football field, anywhere in the world. Not only was he the perfect pro, he was also the perfect gentleman respected by all. Bobby finished just ahead of George Best and Jimmy Greaves, who were second and third respectively, in the unique voting poll.
Bobby Moore was born in Barking, Essex, on the 12th of April 1941 and began his football career playing for local boys' teams before joining West Ham and making his debut in September, 1958.
An essentially quiet, modest man, Bobby played his football with a calm authority that oozed class. He made defending an art, timing tackles to perfection or, more often than not, simply winning the ball by his intelligent positional sense and uncanny reading of the game which enabled him to make so many clever interceptions.
With the Hammers he won the FA Cup in 1964 followed by the European Cup Winners' Cup in 1965. Bobby made his debut for England in 1962 and the climax of his international career was, of course, the 1966 World Cup Finals when he led England to a 4-2 victory against West Germany (cf. Video here: "England 1966") and won the Player of Players award for a series of impeccable performances.
Perhaps his finest match came during the 1970 World Cup in Mexico when, against Brazil, he and Pele provided a master-class in top class defending and attacking play respectively (cf. Video here: "The greatest tackle ever"!).
Both Pele and Franz Beckenbauer rated Bobby as the best defender the world had ever seen. Bobby's England career ended in 1973, his 108 caps being a record for an outfield player and, in 1974, he joined Fulham. Afterwards he played for two teams in the North American Soccer League - San Antonio Thunder in 1976 and Seattle Sounders in 1978. Seattle was the last team for which he played professional football. Having retired from playing professionally Bobby Moore had a short spell in football management.
From 1958 - 1974 Bobby Moore had played 544 league games for West Ham, scoring 24 goals. When he finally retired in 1978 he had played all together over 1,000 games (cf. Video here: "A Tribute to Bobby Moore"). At just 23, he was voted the youngest-ever winner of the Football Writers'Award. He was awarded the Order of the British Empire in 1967. Bobby Moore died on February 24th, 1993.

The PFA Team of the Century:
Peter Schmeichel
Bobby Moore, Stuart Pearce, Alan Hansen, Tony Adams
George Best, Bobby Charlton, Eric Cantona, Roy Keane
Alan Shearer, Thierry Henry